Porträt

laut.de-Biographie

Alcoholika La Christo

Bolivien ist für Metal wahrscheinlich so bekannt wie Österreich für guten Fußball. Davon lassen sich Alcoholika La Christo jedoch nicht abschrecken. 1992 verschanzt sich Viko Paredes mit seiner Gittare und einem Mikro im Studio. Ins Boot holt er sich Marcelo Palacios (Bass), Manuel Quino (Gitarre), Monica Kegel (Keyboards) und Guery Bretel (Drums). Unter dem Banner Alcoholika La Christo verschreiben sie sich in den Gründerjahren dem melodischen Heavy Metal.

Alcoholika La Christo - Toxicnology Part 1 & 2 Aktuelles Album
Alcoholika La Christo Toxicnology Part 1 & 2
Durchgeknallte bolivianische Metal-Heads auf Speed?

Da Viko bald nach New York auswandert, erscheint das Debütalbum "Agonika" 1995 in den Staaten. Marcelo und Guery sind da schon nicht mehr dabei, an den Drums tobt sich Waldo Mendosa aus. Ein Jahr danach gibt es das Erstlingswerk als spanische Version auch in Bolivien zu haben. Der Nachfolger "La Christo" steht 1997 in den Startlöchern, mit derselben Besetzung, jedoch mit einem anderem Sound. Der fällt nämlich um einiges aggressiver aus und hat sich in ein Gemisch aus Gothic, Metal und Industrial gewandelt.

Das scheint gut anzukommen. Alcoholika La Christo rotieren mit einem Musikclip zu "Witches And Wampires" im südamerikanischen MTV. Inspiriert von traditionellen bolivianischen Instrumenten und der Musik der Anden bringt Mastermind Viko 2001 das Industrial-lastige "Toxicnology" heraus. Das Teil erscheint nur in Lateinamerika, wieder gibt es MTV-Präsenz mit "Raza De Bronze".

Dann wird es still um die Musiker. Bis 2006, da melden sie sich mit einem Doppelschlag zurück. Von der Urbesetzung bleibt nur noch Viko übrig. Die restliche Band setzt sich aus Vito Paredes (Bass), Eduardo Jara (Drums) und Cubi Soria (Vocals, Keyboard) zusammen. "Toxicnology Part 1 & 2" nennt sich das Album, das ganze 22 Tracks beinhaltet. Die Scheibe erscheint in Europa und Mexiko. Zu hören gibt es abermals ein breites Spektrum, das alles von Gothic über bolivianische Elemente hin zum Metal und Industrial ausreizt. Der Gesang ist mal auf Englisch, dann wieder Spanisch und geht auch über in Französisch und Deutsch. Eine eigenwillige Mischung, die auf jeden Fall ihren Reiz hat.

Alben

  • Alcoholika La Christo

    Design wie bei "Resident Evil", zur Zeit aber nur auf Spanisch. Englische Version folgt angeblich.

    www.alcoholika.com

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