Porträt

laut.de-Biographie

Agnes Carlsson

Längerlebige Casting-Stars - gibt es sowas tatsächlich? Zumindest in Schweden, hier in Gestalt der am 6. März 1988 in Vänersborg zur Welt gekommenen Agnes Emilia Carlsson. Als Künstlerin meist nur unter ihrem Vornamen agierend, siegt sie Ende 2005 im TV-Wettstreit "Idol".

Bereits als Achtjährige sammelt Agnes erste Bühnen-Erfahrungen bei schulischen Auftritten und als Chorsängerin. Gerade einmal 17 Jahre alt, nimmt sie an den Castings zu "Idol" teil und überzeugt auf Anhieb die strenge Fachjury. Als Interpretin von Songs wie "I'm So Excited" (Pointer Sisters), "Wonderwall" (Oasis), "Beautiful" (Christina Aguilera) oder "Flashdance ... What A Feeling" (Irene Cara) erreicht sie das Finale. Dort siegt sie mit ihrem eigenen Song "Right Here Right Now", der anschließend die schwedische Charts-Spitze stürmt.

Sony BMG nimmt die hoffnungsvolle Newcomerin unter Vertrag. Bereits kurz nach Beendigung des TV-Castings erscheint das erste Album "Agnes", das sofort auf Platz eins schießt und nach nur einer Woche bereits über 40.000 Einheiten verkauft. 2006, im Rahmen einer Tournee, erscheint die nächste Single-Auskopplung: "Stranded". Das Debüt-Album hat in der Zwischenzeit bereits zwei Platin-Auszeichnungen erhalten, da folgt mit "Stronger" schon der Nachfolger.

Und die Erfolgswelle ebbt nicht ab. Erneut steigt die CD von Null auf Eins ein und erreicht rasch Verkaufszahlen von über 50.000 Platten, nochmal Platin. Das Cover des Mariah Carey-Songs "All I Want For Christmas Is You" erweist sich als Hit zur Weihnachtszeit.

Mit "Dance Love Pop" bringt die junge Künstlerin 2008 ihr bereits drittes Album auf den Markt. Aufgrund des anhaltenden Erfolges ist nun die Zeit gekommen, den internationalen Markt zu erobern. Das gelingt mit Singles wie "Release Me" und "On And On" nicht nur in Europa, sondern auch in Ländern wie Südafrika und Israel. Agnes wechselt von Sony zu Warner. "Dance Love Pop" erscheint in neuer Aufmachung mit erweiterter Tracklist. Als persönliche Favoriten nennt die Schwedin Künstlerinnen wie Leona Lewis und Whitney Houston. Nicht die schlechtesten Vorbilder für nachhaltigen Erfolg.

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