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Als die drei smarten Norweger Pål Waaktaar-Savoy, Magne Furuholmen und Morten Harket im Jahr 1985 mit dem Popsong der Popsongs "Take On Me" die Charts der Welt stürmen, nimmt eine große Musikkarriere ihren Anfang.
Darüber hinaus revolutioniert der Video-Clip zu "Take On Me" alles, was vorher an songbegleitendem Filmmaterial zu sehen war: Halb real, halb gezeichnet stolpern Morten und seine damalige Freundin durch Raum und Comicheft.
Die zweite Singleauskopplung "The Sun Always Shines On TV" aus ihrem Debüt-Album "Hunting High And Low" (1985) steht "Take On Me" in nichts nach, zeigt aber auch, dass A-ha nicht nur pfiffige Popsongs schreiben können, sondern auch rockigere, melancholisch-symphonische Nummern zu ihrem Repertoire gehören.
Ihre Kindheit verbrachten die Jungs in Oslo. Die dunklen und kalten Nächte dort müssen der Grund dafür gewesen sein, dass sie sich eines Tages ausdachten, einmal größer als die Beatles zu werden.
Im Falle der drei lederbändelbehangenen Mädchenlieblinge erweist sich der ambitionierte Kindertraum als gar nicht so vermessen: Zehn Top-Ten Singles, fünf Alben - davon allein in Deutschland drei vergoldet, ein Best-Of-Album, acht MTV-Awards, bis zu 200.000 Zuschauer in einem einzigen Konzert und die Ehre, im Jahr 1987 den Titelsong für den James Bond-Streifen "The Living Daylights" beisteuern zu dürfen.
Nach dem im Jahr 1993 erscheinenden Album "Memorial Beach" allerdings wird es still um A-ha, die mit Recht als eine der erfolgreichsten Band der 80er Jahre bezeichnet werden können. Alle drei Mitglieder begeben sich auf Solopfade.
Pål gründet mit seiner Frau Lauren die erfolgreiche Band Savoy und veröffentlicht 1995 das erste Album "Mary Is Coming". Noch im selben Jahr veröffentlicht auch Morten das Album "Wild Seed" im Alleingang und beweist, dass er nicht nur der singende Kopf einer Teenie-Band ist.
Magne ("Mags") widmet sich stärker der bildenden Kunst und versorgt gleichzeitig mit Kjetil Bjerkestrand unter dem Namen Timbersound Film und Fernsehen in Norwegen mit Soundtracks. Sein erstes Soloalbum, auf dem unter anderem Coldplay-Bassist Guy Berryman gastiert, erscheint 2004 auf Magnes eigenem Label Passion Fruit.
Die Zusammenarbeit beider Musiker hält sich über die Jahre, bis 2008 schließlich die Band Apparatjik ins Leben gerufen wird. Mit von der Partie sind Jonas Bjerre, Sänger und Gitarrist bei Mew, sowie Martin Terefe, der schon als Produzent und Songschreiber sowohl für A-ha, als auch Magnes Soloalben tätig war.
Trotz andauernder Soloausflüge, verlieren die drei Musiker A-ha nie aus den Augen. Als sie 1998 auf einer Friedensnobelpreisfeier nach langer Zeit wieder mit einem neuen Song ("Summer Moved On") zusammen auftreten, entsteht die Idee, es noch mal ernsthaft zusammen zu versuchen. Und im Zuge vieler Comebacks von 80er-Jahre-Künstlern wie New Order oder Depeche Mode erscheint ihr plötzliches Wiederauftauchen im Musikzirkus durchaus zeitgemäß.
Das belegt der große Erfolg von "Minor Earth Major Sky", das 2000 von Null auf Eins in die deutschen Charts explodiert und längst Platin-Status innehat. Dabei sollte man aber nicht nur die Verkaufszahlen des Albums als Maßstab des Erfolgs nehmen, sondern die riesige Anzahl schlafender Fans, die nur auf ein Comeback zu warten schienen und den Coup, mit dem melancholischen Longplayer etliche neue Verehrer hinzuzugewinnen.
Die Band beschließt, den Pop-Biz-Rhythmus aus Platte, Promotion und Tour wieder aufzunehmen. Nach einer umjubelten Welttournee veröffentlichen die Jungs 2002 mit "Lifelines" ein vielschichtiges Album, auf dem erstmals Paul als Songwriter in den Hintergrund rückt. Doch siehe da: "Lifelines" kommt bei Fans und Kritikern gleichermaßen gut an, wird in vielen Ländern in die Hitliste der zehn besten Alben des Jahres gewählt.
Die "Lifelines"-Welttournee startet am 8. Juni 2002 im Ullevaal-Stadion von Oslo vor 30.000 feiernden Anhängern und wird wegen der großen Nachfrage zweimal verlängert. Alle Konzerte werden mitgeschnitten und für die ein Jahr später erscheinende Doppel-Live-CD "How Can I Sleep With Your Voice In My Head" genutzt.
Nach dem Release gönnt sich der Dreier eine kleine Auszeit, um dem Privatleben nachzugehen. Morten stellt in Norwegen eine eigene Brotsorte vor, Magne macht als bildender Künstler von sich reden und Paul taucht in New York unter und pflegt seine Flugangst.
Im Juli 2004 wird bekannt, dass sich die Band nach 20 Jahren vertrauensvoller Zusammenarbeit endgültig von ihrer Plattenfirma Warner trennt. A-ha unterzeichnen einen neuen, weltweiten, drei Alben umfassenden Vertrag mit Universal Records. Zum Abschied veröffentlicht Warner pünktlich zum Weihnachtsgeschäft "The Singles: 1984 – 2004", eine lustlose Zusammenstellung, die keinen einzigen neuen oder unbekannten Song enthält und offensichtlich nicht in Kooperation mit der Band entstanden ist.
Im Herbst 2005 ist dann die Zeit für ein neues Studioalbum gekommen, dem die Jungs eine "Greatest Hits"-Tournee folgen lassen - präsentiert von der ARD!
Im Januar 2006 erreicht "Analogue" immerhin Platz 10 der britischen Charts, die beste Platzierung seit 18 Jahren. Im Sommer spielen A-ha einige Open Air-Gigs, im Jahr darauf nur ein einziges: anlässlich der Taufe der Kreuzfahrtfähre "Color Magic".
Eine neuerliche Labelrochade bringt 2009 Pro7Sat1 mit We Love Music ins Spiel. Diese hatten bereits bei Take That und Sasha die Power des TV-Marketings voll ausgereizt und ein gutes Händchen bewiesen. Jetzt kommen Magne, Morten und Paul in den Genuss, wie der höchste deutsche Charteinstieg (#3) seit "Take On Me" zeigt. "Foot Of The Mountain" wird als "exklusive Weltpremiere" bei Germany's Next Topmodel vorgestellt und die drei Jungs in den Wochen danach durch sämtliche Boulevard- und Morningshows getrieben.
Das Trio scheint sich ob des Erfolges das Motto zu eigen zu machen, dass man aufhören solle, wenn es am schönsten ist. Runde 25 Jahre nach ihrem Welterfolg "Take On Me" beenden die drei Norweger ihre Karriere. Die Abschlusstournee und damit die Ära A-ha endet im Dezember 2010 mit einem Dreifach-Gig daheim in Oslo. Begleitend zur Tournee erscheint die Best-Of mit dem passenden Namen "25".
Morten Harket über angehende Topmodels, Twitter und das Klima auf dem Gipfel.
Klar, Depeche Mode und die Pet Shop Boys gelten als die großen Überlebenden der Achtziger. Was aber wären die Pop-80er ohne A-ha-Hits wie "Take On Me" oder "The Sun Always Shines On TV"? Von den dazugehörigen Videos mal ganz zu schweigen ...
Und jetzt das: Höchster Charteinstieg in Deutschland seit "Take On Me" mit der ersten Single vom neuen Album "Foot Of The Mountain". Ob das vor allem an der Weltpremiere des Songs beim Finale von "Germany's Next Topmodel" vor Millionen von TV-Zuschauern liegt? In welchem Verhältnis Morten, Magne und Pal wohl zu Heidi Klum stehen?
laut.de trifft Morten Harket im hochfeinen The Regent Hotel, Berlin-Mitte. Der in Beige gekleidete Sänger schaut noch ein wenig verpennt aus der Wäsche, schließlich haben wir gerade einmal 10 Uhr. Dass Morten aber in diesem Herbst 50 Jahre alt wird, ist mehr als unglaublich. Pop scheint tatsächlich jung zu halten. Am Vortag waren A-ha in Wien, dies sei nun das "first German interview on this trip", wie Morten erzählt. Na, da wird er uns einen etwas frecheren Einstieg sicher verzeihen ...
Seid ihr mit Heidi Klum befreundet?
Wir haben uns bei den Topmodels nicht einmal getroffen. Ich habe Heidi gar nicht kennen gelernt.
Gab es denn keine Aftershow?
Doch, doch. Wir mussten aber am nächsten Morgen wegen einiger Sachen sehr früh raus. Es war also nicht drin, dass wir noch lange da bleiben. Ganz zu Beginn der Aftershow haben wir einige Leute begrüßt. Aber Heidi haben wir nicht getroffen.
Wie war denn euer Auftritt bei den Topmodels. Ihr musstet ja in diesen engen, kleinen Boxen stehen ...
Das war doch cool!
Du sollst in einem Interview danach gesagt haben, dass ihr euch dabei ein wenig wie "Bullen" gefühlt habt?
Nein, ich wüsste nicht, dass wir das gesagt haben. Ich fand, das war wirklich ein cooles Setup. Es war lustig: Dass wir durch die Boxen voneinander getrennt waren, hatte einen umgekehrten Effekt. Es sah gar nicht separiert aus, im Gegenteil eher so, als wären wir wirklich eine Band. Eine gute Bühnenidee. Und ich hatte von da oben eine fantastische Aussicht. Die hätten eigentlich eine Kamera heraufbringen und von da das Publikum filmen sollen.
Einigen Fans von euch, die extra zum Finale gekommen waren, waren die Boxen zu weit weg, die konnten euch nicht richtig sehen.
Ja, das kann sein. Wenn man Erwartungen hat, begibt man sich selbst immer in eine verletzliche Position. Es ist besser, wenn man mit einem total offenen Geist kommt und einfach das genießt, was da ist. Wir Menschen haben generell die Tendenz, Erwartungen aufzubauen. Da muss auch ich dran arbeiten. Man sollte seine Erwartungen im Zaum halten, um einen wirklich freien Geist haben zu können. Das ist wichtig.
Apropos Erwartungen: In Deutschland musste sich die Topmodel-Show einige Kritik gefallen lassen. Zum Beispiel weil einige der Mädchen erst 16 sind und die Sendung falsche Erwartungen aufbaut, was eine tatsächliche spätere Karriere als "Topmodel" anbelangt.
Ich müsste die Kritik schon im Einzelnen sehen, um sie kommentieren zu können. Wenn man aber gutes Fernsehen zu irgendeinem Thema machen will, muss man sich auf bestimmte Aspekte konzentrieren. Man kann nicht alle Möglichkeiten abdecken. Immer wenn man etwas präsentiert, egal was, geht es auch um Reduktion. Das ist in der Kunst so, aber auch im Leben. Das gleiche gilt für Fernsehshows. Es wäre keine gute Show, wenn man das nicht machen würde. Ob die Kandidatinnen zu jung sind, ist dann wieder eine andere Frage. Wo liegt denn die Altersgrenze?
Die liegt wohl bei Sechzehn.
Ok, dann kommt es darauf an, dass dort auch Leute sind, die die Mädchen mental begleiten. Wenn ein Mädchen erst 16 ist, braucht es psychologische Unterstützung, einfach um damit klar zu kommen, dass man plötzlich im Fernsehen ist und erkannt wird. Das ändert das tägliche Leben komplett. Plötzlich sind sie etwas ganz anderes, da müssen auch die Freunde und die Familie mit umgehen. Das ist schon keine kleine Sache.
Aber ein "Norway's Next Topmodel" gibt es nicht?
Keine Ahnung. Ich glaube, so was haben wir nicht. Was ich aber weiß, ist, dass ähnliche Sendungen in Norwegen die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie hier in Deutschland.
Du hast dich auch immer für Mode interessiert, oder?
Das würde ich so nicht sagen. Ich habe mich nie wirklich lange mit Mode beschäftigt. Woran ich aber immer interessiert war, ist Identität. Wenn ich mich damit beschäftige, welche Kleidung ich tragen könnte, geht es mir mehr um Charakter und Identität. Ich kann aber das Interesse an Mode total verstehen. Ein weiteres kreatives Feld. Es wäre aber wirklich falsch zu sagen, dass ich irgendwas mit fashion zu tun habe.
Das ist auch was ganz anderes. Es ist unsere Heimat und ein kleines Land. Die müssen einfach anders reagieren. Die würden alles angreifen, wenn sie könnten. Zur gleichen Zeit gibt es aber einen Stolz auf uns und das, was wir erreicht haben. Wir haben einen guten Draht zur norwegischen Öffentlichkeit und manchmal auch zur norwegischen Presse. Aber Presse ist eben Presse. Es wäre völlig falsch, anzunehmen, dass, nur weil wir Norweger sind, die dortige Presse uns hochleben lassen würde. Häufig ist eher das Gegenteil der Fall. Aber pass auf: Norwegen kommt schon auch noch. Die Reaktionen in Deutschland und anderswo waren viel offener und schneller. In Norwegen warten sie erst mal ab: Wie machen sie sich im Ausland? Aber das kommt schon.
Das Video zur Single habt ihr an der deutschen Ostsee-Küste und in Berlin gedreht?
Ja, bei Rostock.
Warum habt ihr euch für Locations in Deutschland entschieden?
Das war die Entscheidung des Regisseurs. Er hat uns das erklärt, und wir waren einverstanden. Die Stelle, an der wir gedreht haben, die Küstenregion bei Rostock, erinnert mich an einen Ort in Dänemark. Ein wunderbarer Ort.
Und in Berlin habt ihr wo gedreht?
Das waren nur City-Shots und Straßenaufnahmen. Es ging nicht so sehr um Berlin, einfach um Stadtansichten. Ich weiß auch gar nicht, ob man in dem Video Berlin erkennt. Ich muss mir das echt noch mal ansehen (lacht).
Videos sind ja ein wichtiger Teil eurer Karriere. Mit A-ha verbindet man sofort die tollen Videos zu "Take On Me" oder "The Sun Always Shines On TV"…
Ja, die haben wir gemacht (lacht).
In den letzten Jahren haben Videoclips durch Plattformen wie YouTube eine kleine Renaissance erfahren. Man kann heute Videos wie "Take On Me" jederzeit sehen. Findest du das spannend?
Wenn man sich für Videos interessiert, ist das spannend. Wir sind aber mit Musik groß geworden, ohne dass es Videos gab. Das war unsere Teenagerzeit. Wir waren große Fans der Bands, die wir bewunderten, haben so was wie Videos aber keine Sekunde vermisst. Das ist unser Background. Als wir dann anfingen, änderten sich die Dinge. Auch die Instrumentierung. Wir haben unseren Sound ja in London gemacht, mit den Instrumenten der Zeit. Wir haben uns das gemietet, was wir uns leisten konnten: Billige Studios, und die Synthesizer, die wir bekommen konnten. Das hat unseren Sound geprägt. Die Videos wurden dann wichtig, als es um die weitere Präsentation der Band ging. Es waren die frühen Tage des Mediums und uns wurde klar, dass wir nicht mehr nur Musiker sind, sondern uns auch der Welt des Films öffnen müssen. Wir hatten aber nicht immer das Gefühl, dass wir auch gute Videos gemacht haben. Häufig hatten wir einfach zu wenig Zeit.
Welches ist dein Lieblingsvideo?
Offensichtlich ist "Take On Me" ein starkes Video. Ich mochte auch "Hunting High And Low" immer sehr, genauso wie "Move To Memphis".
Wie fühlt sich A-ha im Jahr 2009 an?
Sehr gut.
Gibt es da einen Unterschied zu den 90ern?
Natürlich. In den frühen 90ern haben wir alles zurückgeschraubt. Wir bewegten uns schon seit einiger Zeit weg von den Charts, weg vom Pop. Den ganzen Hochglanzmagazinen und dem TV-Zeugs. Wir fühlten uns da irgendwie nicht mehr wohl. Zugleich aber wurden wir ein richtig starker Live-Act, gaben tolle Konzerte. Das war eine seltsame Situation. Als Band waren wir uns nicht einig, was wir tun sollten. Alles driftete auseinander. Wir haben aber nicht aufgegeben, sondern nur einen Stopp eingelegt. Das ist der Unterschied zu heute. Wir befinden uns heute in einem ganz anderen Modus.
Weißt du, was für Klima auf dem Gipfel eines Berges herrscht?
Da kann die Luft schon etwas dünn werden
Man lässt sich ja normalerweise auch nicht auf dem Gipfel, sondern am Fuße eines Berges nieder. Es gibt nicht viele Siedlungen auf den Gipfeln dieser Welt. Vielleicht ein paar hier und da.
Und das Cover zeigt einen Berg in Norwegen?
Das basiert auf einer Fotografie eines norwegischen Berges. Ich glaube, das Foto hat sogar jemand von Coldplay gemacht.
Ein Bandmitglied von Coldplay?
Ja, der Bassist (fängt an im CD-Booklet rumzublättern und zu suchen). Ja, hier steht es: Photos by Guy Berryman. Er war mit Magne in den Bergen.
Überhaupt scheint die Natur eine wichtige Rolle zu spielen. Ist der Song "Mother Nature Goes To Heaven" vielleicht gar ein Umweltsong?
Das sind Kommentare von einem bestimmten Standpunkt aus. Einem nachdenklichen Standpunkt. Man muss sich den Song einfach anhören.
Einige der neuen Stücke haben eine Art "early A-ha feeling".
Das sehe ich auch. Das hat auch mit dem zu tun, was ich gerade gesagt habe. Es gab einfach eine große Veränderung in der Band und das Album ist ein Beleg dafür. Wir befinden uns heute an einem anderen Ort und ich bin gespannt, was alles passieren wird. Es gab eine Art Verjüngung. Eigentlich aber möchte ich darüber nicht reden, es lieber zeigen. Das erste Mal seit 20 Jahren haben sich meine Empfindungen der Band gegenüber geändert. Das ist einfach spannend. Wir mussten uns von dem befreien, was wir waren. Wir haben uns in den Raum der frühen Tage zurückbegeben, die Platte ist das Resultat. Der Vibe erinnert auf jeden Fall an die frühen A-ha.
Es gibt doch sicher mehr neues Material als nur die zehn Songs. Wird es B-Seiten oder Remixe geben?
Wahrscheinlich gibt es mehr Material (lacht).
Über das du jetzt aber nicht sprechen möchtest?
Ganz genau.
Dann lass uns übers Internet reden. Ihr seid nicht nur auf Facebook, sondern auch bei Twitter aktiv.
Was das angeht, bin ich ganz schlecht. Ich war einfach bisher überhaupt nicht daran interessiert. Das ändert sich aber. Vielleicht tut mir das sogar gut. Magne ist da viel besser, weil ihm das Spaß macht.
Kommen die Einträge immer direkt von euch oder habt ihr Assistenten, die das schreiben?
Sowohl als auch. Das ist immer auch eine Frage der Zeit und der Möglichkeiten. Da muss sich aber auf jeden Fall jemand drum kümmern, der dir sehr nahe ist und weiß, was du denkst. Einige Dinge müssen einfach direkt von mir beantwortet werden. Das kann unser Manager oder sonst jemand nicht machen.
Wir müssen leider aufhören, deswegen eine letzte Frage: Gibt es irgendwelche Projekte neben A-ha?
Ja, tatsächlich habe ich gerade einige Skulpturen vollendet. Endlich habe ich das geschafft. Ich wusste schon länger, dass ich das machen will, eigentlich seit ich ein Teenager war.
Was für Skulpturen sind das?
Bronzeskulpturen. Ich habe sie für eine humanitäre Organisation gemacht, die sich Norwegian Refugee Council nennt. Die beschäftigen sich mit der Situation von Flüchtlingen weltweit, stehen in direktem Kontakt mit der UNO. Eine fabelhafte Organisation. Ich wollte Skulpturen machen, die mit deren Arbeit zu tun haben und sie ihnen dann übergeben. Sie haben sich sehr bedankt und fanden das sehr interessant. Das alles ist aber abseits der Öffentlichkeit passiert. Irgendwann wird man die Skulpturen auch sehen können. Bis jetzt gibt es nur ein paar private Fotos davon.
Vielen Dank für das Gespräch!
Morten Harket sprach exklusiv mit LAUT und nahm auch beim schwierigen Thema Irak-Krise kein Blatt vor den Mund.
Das Comeback der drei smarten Norweger Pål Waaktaar-Savoy, Magne Furuholmen und Morten Harket kann sich sehen lassen. Seit der Veröffentlichung von "Minor Earth Major Sky" im Jahr 2000 haben sie bereits ein weiteres neues Album, eine neue Promotion-Tour und den aktuellen Titelsong zur Formel 1-Rennserie nachgelegt. Pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Doppel-Live-Albums stand Sänger Morten Harket LAUT Rede und Antwort.
Hallo Morten. Das nächste Interview, die nächste Promotion-Tour: ihr habt schon wieder ein Album am Start. Wolltet ihr ... Morten unterbricht sofort:
Aaaber es ist ein neues Album und eine neue Promo-Tour! Es ist niemals das Gleiche, die Dinge drehen sich nicht im Kreis. Es ist eher wie eine Spirale. Insofern ist nichts anders als damals, als wir anfingen. Zunächst steht man da mit Nichts, dann bringt man etwas heraus, an das man glaubt, und darauf gründen sich dann seine Verdienste.
Wolltest du eigentlich zurückfinden in diesen Rhythmus aus Album, Promotion und Tour?
Es kommt darauf an, womit man arbeiten und Geld verdienen will. Ich würde all das mit A-ha machen, in meinem eigenen Namen oder von mir aus auch zusammen mit jemand anders. Ich bin nämlich noch nicht fertig. In mir steckt noch jede Menge Musik. Musik ist immer noch etwas, worauf ich sehr stark anspreche und woran ich glaube. Im Leben gibt es so viele Möglichkeiten, so viele Projekte, an denen ich gerne mitarbeiten möchte. Aber ich glaube, es ist richtig für mich, meine Zeit mit Musik zu verbringen.
Das haben dir bestimmt schon viele Menschen bestätigt.
Ja, es war ein warmer und herzlicher Empfang für uns zurück im Musikbusiness. Aber ich rede nicht gerne über Dinge, die in der Vergangenheit liegen. Das sind alte Sachen, die interessieren mich nicht mehr. Wir müssen unser Haus jedes Mal von neuem bauen und nicht auf das Fundament, das wir früher mal gelegt haben.
Das klappt ja bei A-ha ganz gut.
Ja, das klappt hervorragend. Die Resonanz war hervorragend.
Warst du beim neuen Album auch dabei, als es ums Mastering ging?
Ja, von Zeit zu Zeit.
Wenn man an A-ha denkt, sieht man eher Paul und Mags als die Produzenten und denkt weniger an dich.
Stimmt. Aber ich habe ja auch meine Erfahrungen gesammelt. Als ich mein Soloalbum "Wild Seed" aufnahm, war ich ja auch involviert. Irgendjemand muss sich eben finden, der sich dafür hergibt. Entweder man nimmt es selbst in die Hand oder man vertraut sich jemand an. Ich kenne diesen Prozess und er verlangt ungeheuer viel Aufmerksamkeit.
Ich habe euren Gig im Züricher Hallenstadion aufmerksam verfolgt. Als das Pressematerial zum neuen Album rauskam, war ich überrascht, dass ein Großteil des Albums dort aufgenommen wurde. Denn ehrlich gesagt, fand ich den Abend ein wenig langsam. Wusstet ihr, dass an diesem Abend aufgenommen wird? Habt ihr deshalb langsam gespielt?
Nein, wir haben jede Nacht aufgenommen. Und jeden Abend war es anders. Wegen der Akustik, der Halle, den Bedingungen. Es ist niemals gleich.
Warum Zürich? Was war so besonders?
Zürich war ein guter Gig. Es fühlte sich gut an. Aber der Grund, warum Zürich für das Album ausgesucht wurde, war die Reaktion des Publikums auf die Songs. Wenn wir spielen, merken wir nicht wirklich, was da unten abgeht. Aber hinterher - auf Tape - da hört man das sofort. Und da war Zürich einfach gut. Es hat also nichts mit dem Gig selber zu tun.
Ich frage, weil die Stücke sich einfach ein wenig langsam angehört haben.
Ja, ich erinnere mich. Du hast recht: Es kann schon sein, dass wir an diesem Abend nicht ganz so schnell waren. Aber dafür war die Akustik einfach gut und das Publikum war aufmerksam. Das Züricher Publikum ist ja sowieso ein eher ruhiges Publikum. Die hören nur zu. Die sind ganz anders als zum Beispiel das deutsche Publikum. Als wir uns nach dem Set mit den Leuten von der Schweizer Plattenfirma unterhielten, sagten die uns, dass es an dem Abend für Züricher Verhältnisse richtig lebendig war. Gelächter. Für uns auf der Bühne war das alles andere als lebendig. Aber sie waren eben sehr aufmerksam. Und das ist auch eine sehr intensive Art von Publikum. Man kann nicht ständig Party haben. Besinnlichkeit muss eben auch manchmal sein.
Wie war denn das Feeling auf der Tour im Allgemeinen? Hattet ihr einen Tour-Koller? Oder lief alles nach Plan?
Naja, Mags übte sich in medizinischen Studien. Er brachte fast die ganze Band dazu, eine Dickdarmspülung zu machen.
Wie bitte?
Ja, wirklich. Kein Scherz. Naja, man reinigt halt die ganze Darmflora. Man spült den Darm einmal gründlich durch. Und dann läuft alles durch transparente Plastikschläuche durch und man kann sehen, was da so alles rauskommt. Gelächter
So etwas macht ihr also, wenn ihr auf Tour seid!
Ich war es nicht! Es war Mags! Mags hat das gemacht! Zweimal, glaube ich. Und das Tollste war: Er hat die ganze Backing-Band, also den Drummer, den Bassisten und den Keyboarder dazu gebracht, es zu versuchen. Paul und ich waren also die Einzigen, die sich widersetzten. Und allen wurde es furchtbar schlecht davon. Unser Bassist musste einmal sogar auf der Bühne in eine Tüte kotzen - während er gespielt hat! Gelächter Und alle bekamen Durchfall, waren matt und müde. Aber sie haben es überlebt. Das war in Polen, wenn ich mich recht erinnere.
Lass uns über das Cover des Albums reden. Ich war etwas überrascht, eine kleine Robbe zu sehen. Gibt es da eine Geschichte dazu? Oder warum packt man eine Robbe auf ein Live-Album?
Nein. Da gibt es keine Geschichte dazu. Jeder muss seine eigene Geschichte dazu finden. Aber man kann schon sehr gut dazu assoziieren. Ich kann es zumindest. That's the Cover. Eat it. Gelächter Um ehrlich zu sein, ich liebe dieses Cover. Es ist ein sehr starkes Motiv. Und wir waren uns so schnell einig. Wir mochten es alle sehr gerne. Normalerweise brauchen wir viel länger, um uns zu einigen. Auch der Titel "How Can I Sleep..." hat mir sofort gefallen, und ich mag die Tatsache, dass es kein typisches Live-Cover ist. Es geht um viel mehr. Es sagt etwas über die Band aus. Da schwebt diese kleine Robbe in der Mitte - wie hingehängt - fast schwerelos wie ein Astronaut und schaut dem Fotografen direkt in die Linse.
Kennst du Per Maning (den Fotograf des Covers) persönlich?
Naja. Wahrscheinlich kenne ich ihn schon, aber ich habe es nicht so mit Namen. Ich treffe so viele Leute. Mags kümmert sich immer um diese Sachen. Er redet mit den Leuten und so. Ich würde das auch machen, aber ich will mich da nicht vorbei drängeln. Er liebt es, diese Dinge zu organisieren, hat ständig neue Ideen und macht Vorschläge. Paul und ich können da oft nur reagieren, obwohl wir uns natürlich auch einbringen.
Die neue Single "The Sun Always Shines On TV" ist der Titelsong zur Formel 1-Rennserie in Deutschland. War das die Idee der Plattenfirma oder der Wunsch der Band?
Ach, so etwas passiert einfach. Wir haben diese Möglichkeit beim Schopf gepackt, wie man jede Möglichkeit im Leben ergreifen sollte. Am Samstag werde ich zum Beispiel in Hamburg bei der Schiffstaufe eines Luxusliners singen. Dieses Prachtschiff wird von Bergen in Richtung Norden fahren. Das ist eine einzigartige Reiseroute. Landschaftlich sehr reizvoll und ein wenig norwegischer Nationalstolz. Diese Route bin ich noch nie gefahren, obwohl es mich immer gereizt hat. Jetzt fragt man mich plötzlich, ob ich Lust habe, da mitzufahren. Natürlich tue ich das. Sie taufen das Schiff übrigens in Hamburg, weil die meisten Passagiere Deutsche sind.
Es war also nicht in erster Linie wegen der Formel 1. Aber ich habe gelesen, dass du dich sehr für Autos interessierst. Stimmt das?
Ja. Ich liebe Autos. Aber es kommt mir nicht so sehr auf die Geschwindigkeit an. Eher auf das Ladevolumen. Gelächter Naja, ein Auto muss einfach all das können, worauf es mir ankommt. Und mir kommt es auf den Transport an. Die meisten Autos sind doch nur halb durchdacht. Die schauen vielleicht cool aus, aber man hat keinen Platz. Die meisten Jeeps, die ich kenne, sind so bescheuert. Die haben ihren Vierradantrieb, können aber keine Lasten aufnehmen.
Ich war früher viel per Anhalter unterwegs und die Jeep-Fahrer haben nie angehalten.
lacht Ja, stimmt. Aber versteh mich nicht falsch. Ich mag Design. Besonders industrielles Design. Form und Funktion müssen Hand in Hand gehen. Deshalb fahre ich Mercedes. Schon immer. Das geht mir eigentlich schon länger gegen den Strich. Ich möchte mich verändern. Aber jedes Mal, wenn ich es versucht habe, stand doch wieder einer vor meiner Tür. Ich habe also ein echtes Problem. Gelächter
Was passiert eigentlich in den nächsten Monaten? Macht ihr Pause oder geht es gleich wieder Richtung Studio?
Jetzt und hier ist genau der richtige Zeitpunkt, dieses Album auf den Markt zu bringen. Es dokumentiert im Wesentlichen unser Comeback und die zwei tollen Touren, die wir gemacht haben. Wir sind also zum ersten Mal zufriedenstellend live repräsentiert. Das finde ich zunächst mal cool. Das Album ist gleichzeitig so eine Art Greatest-Hits-Platte in einer Weise, wie sie bei den Leuten nicht schon im Plattenschrank steht. Ich finde das originell. Und danach tauchen wir alle drei erst mal an verschiedenen Orten ab. Dort werden wir sicherlich an neuem Material arbeiten und uns dann irgendwann Ende des Jahres wieder treffen, um zu diskutieren, wie es weitergeht. Wir nehmen uns jetzt alle Zeit, die wir für uns selbst brauchen. Denn es waren drei hektische Jahre mit A-ha, und die Dinge müssen sich jetzt ein wenig setzen, bevor wir uns wieder neuen Sachen widmen.
Und was macht Anneli Drecker so lange? Viele sagen, sie sei bereits das vierte Mitglied von a-ha.
Nein. Anneli ist Anneli und gehört nicht zu A-ha. Sie ist eine starke Sängerin und wir haben eine gemeinsame Geschichte. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass wir weiterhin zusammen arbeiten.
Mehr Duette?
Ja, klar, aber sie kann so viel mehr. Wir haben bislang nur ganz kleine Teile dessen gehört, was zusammen mit ihr möglich ist. Sie ist eine starke und interessante Sängerin. Auch ohne A-ha.
Könntest du dir vorstellen, Songs für Anneli zu schreiben?
Ja natürlich. Aber nicht nur für Anneli. Wenn ich Songs schreibe, gibt es immer wieder Stücke, die nicht zu A-ha und auch nicht zu mir als Solo-Künstler passen.
Du hast also immer noch Solopläne. Wird es auch eine Veröffentlichung von "Holyground" geben? Ich mag diesen Song.
"Holyground". Klar. Woher kennst du denn das?
Da war so ein Stream von einer norwegischen Fernsehsendung...
Ach so, ja, nur mit Gitarre. Ja, ich habe da so einige Songs in petto und ich nenne sie meine kleine Sammlung. Das ist ein Thema, über das ich mir jetzt Gedanken machen werde, und ich kann dir versprechen: "Holyground" wird veröffentlicht.
Cool. Habt ihr jemals an ein "Tribute to A-ha" gedacht? U2 covern "The Sun always shines On TV", Coldplay spielen "Hunting high and low"...
Nein, über so etwas habe ich noch nie nachgedacht. Aber das ist eine gute Idee. Ich weiß: Wir machen ein Doppel-Album draus und auf der zweiten CD nehmen wir dann im Gegenzug Lieder von all diesen Bands auf. Gelächter
Wo wir gerade von anderen Bands sprechen: Ihr hattet Remixes von Console und Millenia Nova auf der letzten Single. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Kennt ihr euch in der bayerischen Elektro-Szene gut aus?
lacht Nein. Das passiert einfach. Wir hatten viele Mixes rumfahren und die waren stilistisch alle völlig unterschiedlich. Total unterschiedliches Zeug. Wenn ich mich richtig erinnere, haben die sich den Song sogar selbst ausgesucht, wir mussten da gar nicht groß fragen oder zusammenarbeiten. Das Ergebnis war allerdings sehr positiv. Da kamen überraschend gute Sachen dabei heraus.
Stimmt es eigentlich, dass du selbst kaum oder gar keine Musik hörst? Was ist denn grade in deinem CD-Spieler drin?
Staub. Gelächter
Enjoy The Silence.
Ja, genau.
Morten, wo siehst du dich selbst in fünf Jahren?
lacht In fünf Jahren? Keinen blassen Schimmer. Ich will ja nicht mal drüber nachdenken, wo ich vor fünf Jahren war.
Und in 10?
In etwa 50 Jahren - da hab ich eine Idee, wo ich sein könnte. Gelächter Das wird sicher interessant. Gelächter
Mags hatte neulich ein Interview im norwegischen Kunst- und Modemagazin "Hot Rod". Ist dir das bekannt?
Nein. Warum?
Er trägt Frauenkleider, eine blonde Perücke und benutzt Lippenstift. Man sieht ihn in einem BH vor dem Spiegel, wie er sich schminkt. Dazu kommentiert er: "Mein Leben als Medienhure". Fühlst du dich manchmal genauso?
Nein, das nun wirklich nicht. Ich habe mich nie verkauft. Ich mache es, weil die Menschen möchten, dass ich mich ihnen stelle. Sie fragen mich und ich sage: Okay, los geht's. Aber wenn man mich zwingt, bekommt man gar nichts von mir. Ich tue wirklich nur das, was ich vor mir selbst verantworten kann. Bei Mags ist das vielleicht ein wenig anders. Er sucht die Öffentlichkeit, denn er ist oftmals nur der Passagier. Die Medien haben sich schon immer stark auf mich konzentriert. Ich verstehe aber nicht, was zum Teufel er da in dieser Zeitschrift will. Er hätte seine Zeit ein wenig sinnvoller gestalten können. Naja, im Endeffekt kommt es darauf an, zu wissen was man tut. Wenn man - wie ich jetzt - die ganze Zeit nur über sich selbst reden soll, dann wird man langsam verrückt im Kopf. Ich will nicht ständig wiederkäuen, was ich gerade getan habe. Ich fühle mich im kreativen Prozess wohl. Da ist mein wahres Ich. Und nicht im ständigen Zergliedern des Getanen.
Aber du kannst dich auch mal einen längeren Zeitraum in eine Sache vertiefen. Ich denke da an dein Engagement im Ost-Timor-Konflikt. Erfüllt dich das auch? Bist du eine politische Person?
Oh ja, das bin ich. Aber ich muss an die Sache glauben. Wo du gerade fragst: Im Mai gehe ich zurück nach Ost-Timor. Ich hatte mich seit dem Friedensnobelpreis nicht mehr damit befasst. Ich hatte meine Verantwortung wahrgenommen und erfüllt. Ich hatte eine Aufgabe dort, die es rechtfertigt, meine Zeit dafür aufzubringen. Jetzt werde ich mich wieder mit Politikern treffen und austauschen. Ich bin gespannt was dort unten passiert ist. Und den Menschen werde ich erzählen, woran ich glaube und sie werden mir erzählen, woran sie glauben. Nur so funktioniert das.
Du hast doch auch einmal mit der pakistanischen Rockband Junoon gearbeitet. "Piya" hieß der Song.
"Piya" ist ein guter Song. Und Salman geht mit nach Ost-Timor. Zumindest ist das unser Plan.
Du merkst schon, worauf ich mit meinen politischen Fragen hinaus will. Wir stehen kurz vor einem Krieg im Irak. Willst du deine Meinung zu diesem Thema mit uns teilen?
Das ist schwierig, weil es ein komplexes Thema ist. Es ist eine Schande, dass wir dieses Problem nicht im UN-Sicherheitsrat lösen können. Das ist nicht gut für diese Welt. Aber leider stehen wir vor der Macht des Faktischen. Für mich gehört diese Angelegenheit vor die Vereinten Nationen und nicht in die Hände der USA. Wie du siehst, teile ich die Gedanken und Gefühle der meisten Menschen. Ich finde es aber genauso falsch, hier grob zu vereinfachen und den Schwarzen Peter ausschließlich nach Amerika zu schieben. Das ist genauso falsch. Aber um das alles durchzudiskutieren, bräuchte man reichlich Zeit und vor allem ein ordentliches, gut besetztes Gremium. Dann könnten wir Stunden diskutieren.
Gut, dann lass mich dir zum Schluss zur Geburt deiner zweiten Tochter vor knapp einem Monat gratulieren.
Vielen Dank. Danke.
Habt ihr euch schon auf einen Namen geeinigt oder soll das ein Geheimnis bleiben?
Es ist kein Geheimnis, dass wir uns auf einen Namen geeinigt haben. Gelächter Aber den Namen behalten wir lieber für uns.
Vielen Dank für das Gespräch.
The Singles: 1984 – 2004 (2004)
Headlines And Deadlines (1999), Memorial Beach (1993), Headlines & Deadlines - The Hits Of A-ha (1991), East Of The Sun, West Of The Moon (1990), Stay On These Roads (1988)
Hunting High And Low (1985)
12,99 €
10,99 €
38,99 €
7,99 EUR
28,99 €
23,99 €
21,99 €
28,99 €
7,99 EUR
7,99 €
Umfassende deutsche Seiten über die Norweger, mit allem, was dazu gehört plus Chatroom, kleinen Audioclips und Forum.
http://www.a-ha-mems.de/
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