Porträt

laut.de-Biographie

Wargirl

Matt Wignall heißt der kreative Kopf hinter Wargirl. Er lebt und arbeitet in Long Beach, betreibt dort ein kleines Studio und repariert altes Equipment. Der Sound der Cold War Kids stammt aus seinen Reglern, Mando Diao co-produzierte er ebenfalls und lieferte auch gleich das Artwork für "Give Me Fire" mit. Eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Wignall seine eigene Band kreiert.

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  • 16 Aug.
    Dornstadt
    Festivalgelände Lerchenberg

Schwierig allerdings, wenn man die konventionelle Herangehensweise ermüdend findet "Die Idee, in einer Band mit vier Typen zu spielen und einer ist der Leadsänger, langweilte mich total", sagt Wignall. Er will ein Kollektiv, das seiner Heimat Long Beach gerecht wird: Weltoffen, kreativ und mit einer verrückten Mischung an musikalischen Einflüssen.

Afrobeats, Psychedelic, Funk, Reggae, Disco, Garagerock und Post-Punk verschmelzen zu einem brodelnden Gemisch. Heraus kommt etwas, das Wargirl World Garage Rock nennen und das eng mit ihrer Heimat verbunden ist. "Eigentlich", sagt Matt Wignall, "ist Long Beach das, was L.A. sein will: ein weltoffener und kreativer Ort." Wo sonst sollte Matt Wignall auf der Suche nach talentierten Musikern fündig werden?

Am Mikrofon steht Samantha Parks, Tochter von James Lafayette Parks, Chef der 70s-Funk-Band Bull & The Matadors. Den Bass legt Wignall in die fähigen Hände von Tamara Raye. Keyboarderin Enya Preston sowie die zwei Perkussionisten Erick Diego Nieto und Jeff Suri komplettieren Wargirl. Matt selbst greift zur Gitarre, ohne die Rolle des Leadinstruments zu beanspruchen.

Im Oktober 2018 erscheint das selbstbetitelte Album. Bis auf wenige Overdubs spielen die Künstler alles live ein, für einen Teil der Aufnahmen fliegt die Band nach Costa Rica. Unterstützung bekommen Wargirl von einer Bläsersektion und Mats Björke, dem ehemaligen Keyboarder von Mando Diao. Die Band arbeitet hauptsächlich intuitiv: "Wir sitzen dann wie Hippies im Kreis, verzichten auf Kopfhörer, schauen uns in die Augen und versuchen, die Musik zu erfühlen."

Die Liebe zum Reggae inspiriert den Bandnamen. Auf Max Romeos "War Ina Babylon" ist die Zeichnung eines leidenden Mädchens zu sehen. Die Begriffe 'war' und 'girl' bleiben hängen.

Wignall beschreibt seine Alles-Ist-Möglich-Combo Wargirl wie folgt: "Egal, ob man uns sieht oder hört, wir sind immer dieser bunte Haufen: ethnisch, aber auch was die Geschlechter und Vorlieben betrifft. Wobei, das mag anderswo als bunt erscheinen, in Long Beach ist das ganz normal".

Termine

Fr 16.08.2019 Dornstadt (Festivalgelände Lerchenberg)

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