Porträt

laut.de-Biographie

The Blue Stones

"I know you're going to make it big if you want to" sangen die Beach Boys 1989. Die Entstehungsgeschichte der beiden kanadischen Rocker The Blue Stones ist ein Paradebeispiel dafür, dass es eben nicht immer so einfach und romantisch zugeht.

2011 beschließen die Kindheitsfreunde Tarek Jafar (Gitarre, Gesang) und Justin Tessier (Drums) in die Fußstapfen ikonischer Rock-Duos wie den White Stripes oder den Black Keys zu treten. Dabei wäre es fast schon unfair, ihren Sound nur auf ein Genre zu reduzieren. Denn ihre musikalischen Einflüsse reichen von Kanye West bis Oasis.

In den Anfangsjahren veröffentlichen die Blue Stones zwei EPs in zwei Jahren. Dennoch vergehen Jahre bis zum Langspieldebüt "Black Holes" (2018). Der Grund dafür sei die lange Transferperiode zwischen eigener Unabhängigkeit und dem Label-Singing mit eOne Music im Jahr 2018 gewesen. Erste "Black Holes"-Entwürfe existieren da bereits seit Jahren.

Auch sei ungewiss gewesen, ob das Projekt überhaupt eine Zukunft hat. Schließlich verbringen beide noch viel Zeit in Hörsälen und Bibliotheken wieder, und nach dem Abschluss an der Uni war es noch unklar, wie es weitergehen soll."Es gab einen Punkt an dem wir kurz davor waren, alles hinzuschmeißen", erzählen The Blue Stones dem Popbreak-Magazin.

Das immer wieder überarbeitete Debüt klingt am Ende dementsprechend vollendet. Etwas was nicht viele Bands mit ihrem Erstling schaffen. Es wirkt wie ein Tagebuch der eigenen Entstehung. Zukunftsängste, Risikobereitschaft und das Gefühl des Verlorenseins sind nur einige der Themen, die das Duo aufarbeitet. Gerade der häufige Wechsel zwischen kreischenden Hooks und eher friedlichen Strophen liefert das perfekte Klangbild für das Wechselspiel aus Selbstzweifel und Selbstbewusstsein.

Blickt man in die Zukunft, scheint es, als könnten die beiden Kanader nun auch ihre letzten Bedenken über Bord werfen. Nach dem Supportslot auf einer Welshly Arms-Tour und viel Kritikerlob steht einem internationalen Erfolg, wohl nichts mehr im Wege. Brian Wilson und seine Jungs wären wohl stolz auf The Blue Stones.

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