Vier Jahre nach "Masseduction" meldet sich die New Yorkerin zurück.

Konstanz (mis) - Vier Jahre nach "Masseduction" kredenzt uns Annie Clark alias St. Vincent eine neue Songkollektion. Ihr sechstes Studioalbum "Daddy's Home" erscheint am 14. Mai, als Appetizer fungiert der Song "Pay Your Way In Pain". Der Track behält die elektronischen Soundpatterns vom Vorgänger bei, stürzt sich aber Hals über Kopf in lasziven 70s-Funk, irgendwo zwischen Prince und Bowies "Fame".

Für "Daddy's Home" arbeitete die Wahl-New Yorkerin mit dem derzeit wohl angesagtesten Producer Jack Antonoff (Taylor Swift, Lana Del Rey) zusammen.

Album-Tracklist:

  1. Pay Your Way In Pain
  2. Down And Out Downtown
  3. Daddy's Home
  4. Live In The Dream
  5. The Melting Of The Sun
  6. The Laughing Man
  7. Down
  8. Somebody Like Me
  9. My Baby Wants A Baby
  10. ... At The Holiday Party
  11. Candy Darling

Weiterlesen

laut.de-Porträt St. Vincent

Hinter dem Pseudonym St. Vincent verbirgt sich die im texanischen Tulsa geborene und mit acht Geschwistern aufgewachsene Annie Clark. Mit zwölf Jahren …

1 Kommentar mit 4 Antworten

  • Vor 2 Monaten

    SO läßt man sich von der Vergangenheit inspirieren. Dua Lipa kann St. Vincents Absätze lecken.

    • Vor 2 Monaten

      Bin mal gespannt, was Madame Lipa in zehn bis fünfzehn Jahren liefert, wenn die obligatorische "Ich-emanzipiere-mich-von-meinen-Puppenspielern"-Phase kommt.

      Vorliegender Track ist ein netter Prince-Tribut, viel mehr aber auch nicht.

    • Vor 2 Monaten

      Dann wird sie für mich auch interessant.

      Bei dem Track finde ich den Verweis auf Bowie aber auch richtig. Es ist kein Prince-Abklatsch wie zuletzt beim geilen "Make Me Feel" von Janelle Monáe, sondern ein für die Vincent typisch räudiger Bastard mit kaputten Effekten und leichtem Dunstschuppencharme.

    • Vor 2 Monaten

      Hmm. Bowie ist für mich der typische Fall, wo ich einen Musiker zwar vollkommen respektiere, aber keinen persönlichen Zugang finde. Ich glaube dass ich bis auf sein dopes "Sue" Remake und Heroes kein Lied von ihm wirklich mit Genuss gehört habe. Kann daher zu seinem Einfluss hier nichts sagen...

    • Vor 2 Monaten

      Witziges Bekenntnis, Schwingi, kannte ich bei muppets von hier vorher kaum außer aus meinem ähnlich gelagerten Verhältnis zum Gesamtwerk eines Nick Cave. :)

      Bzgl. Bowie-Einschlag, aber würdig eingeflochten statt billig imitiert, steh ich hier aber eher bei Ragi. Dafür war dessen Gesamtwerk viel zu präsent in meiner bis heute am längsten währenden ON/OFF-Beziehung zu einer Studienkollegin, insbesondere die ersten sehr drogenverhangenen Jahre.

      St. Vincent zudem schon immer ein anderer Sport als Dua Lipo, imo.