Nach dem Happy End bei seiner Gerichtsverhandlung spricht der Babyshambles-Fronter Pete Doherty über seinen gruseligen Gefängnisaufenthalt.

London (bin) - Obwohl er nach seiner Schlingerfahrt durch London und den mehrfachen Drogenfunden ganze zwölf Tage im Gefängnis verbrachte, konnte sich Pete Doherty anscheinend nicht mit den anderen Knasties anfreunden.
Nachdem er bei seiner Gerichtsverhandlung am Mittwoch mit einem milden Urteil davon gekommen war, sprach der Sänger bei einem Telefoninterview mit BBC Radio 1 über die Gerichtsentscheidung.

Der Rundfunkredakteur machte den Fehler, Pete nach einem möglichen Zusammenhang zwischen seiner Prominenz und der richterlichen Gnade zu fragen. Der Skandallieferant reagierte ungehalten: "Was denkst du, was ich die letzten zwölf Tage gemacht habe? Tulpen pflücken?! Ich saß in einer Zelle und habe es ausgebadet. Ich war in der Gesellschaft von Mördern, manchmal nur ein paar Mauerwände von Pädophilen entfernt."

Auf die Frage, ob er sich nun von den Drogen fernhalten wolle: "So weit es um Heroin und Crack geht, mit Sicherheit. In vier Tagen bekomme ich ein Implantat eingesetzt. Was die Drogen im Allgemeinen betrifft: Ich bin lieber draußen ohne Drogen, als im Knast ohne Drogen."

Noch am selben Abend spielten die Babyshambles einen "Freedom Gig" in der Boogaloo Bar in London. Trotz aller Freude hatte Freedom-Pete schon vorher die Schnauze voll von neugierigen Radiostationen. Auf die Frage, ob er zum Zeitpunkt des Interviews unter Drogen stehe, knallte Doherty einfach den Hörer auf die Gabel.

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