Weil er den Drogen zu sehr zugesprochen und sein Auto darauf hin in Schlangenlinien durch London gelenkt hatte, stand Pete Doherty heute vor Gericht. Er bekannte sich schuldig und kam auf Kaution kurzfristig frei.

London (bin) - Der Liebeskummer scheint Pete Doherty, Fronter bei den Babyshambles, schwer zuzusetzen. Nachdem die sensationsgierigen Klatschblätter lauthals heraus trompetet hatten, dass seine Ex Kate Moss bereits mit ihrem Neuen die Pisten unsicher mache, griff Pete zur Rasierklinge. Ein Freund filmte Dohertys Versuch, sich das Oberarmtattoo mit dem Namen seiner Verflossenen selbst zu entfernen.

Schwerwiegender als irgendwelche Beziehungskisten wirkt sich Petes offen gelebte Drogensucht aus. Im November des letzten Jahres fuhr er unter Rauschmittel-Einfluss in Schlangenlinien durch die britische Hauptstadt, bis ihn die Polizei anhielt. Die nahm den Sänger mit aufs Revier, das er kurz darauf nach Zahlung einer Kaution wieder verließ.

Heute stand der Musiker wegen des Vorfalls vor dem Ealing Magistrates' Court, einem Londoner Gericht. Pete bekannte sich schuldig und gestand den Besitz von Heroin und Kokain. Auch heute kommt er mit einer Kaution und ohne weitere Auflagen auf freien Fuß, muss allerdings am 8. Februar ein weiteres Mal auf der Anklagebank Platz nehmen.

Anders als Sänger Doherty, der bis zur nächsten Anhörung ohne juristische Einschränkungen auch weiterhin Konzerte geben kann, steht ein weiteres (Ex-)Mitglied der Babyshambles momentan nicht auf der Bühne. Gitarrist Patrick Walden trat seit Weihnachten nicht mehr mit der Gruppe auf. Petes wenig erhellender Kommentar gegenüber dem NME: "We've lost Patrick."

Britische Medien berichteten im Vorfeld, dass der Bandleader die Babyshambles-Fans aufgefordert hatte, beim Gerichtstermin zu erscheinen und ihre Solidarität zu bekunden. Einige Anhänger kamen dem Vorschlag nach und erhielten nach Ende der Anhörung Autogramme ihres Helden.

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