Gestern Nacht ist Michael Jackson überraschend gestorben. Das Echo auf die Nachricht fällt überwältigend aus.

Los Angeles (hohl) - Egal, was die Autopsie Michael Jacksons ergeben wird, und welche Skurrilitäten angesichts seines Todes noch in den Boulevard-Blättern auftauchen werden: Fest steht, dass mit Jackson der erfolgreichste und wahrscheinlich einflussreichste Pop-Sänger von uns gegangen ist. Wie kaum ein anderer hat er Musikgeschichte (mit-)geschrieben und geprägt.

Hunderte vor dem Krankenhaus

Nicht nur Fans des Sängers zeigen sich aufgrund des plötzlichen Todes geschockt. Hunderte Menschen versammelten sich vor dem Krankenhaus UCLA Medical Center, in das Jackson eingeliefert wurde, um gemeinsam zu trauern. Auch auf Internetseiten, in Blogs, Foren oder auf Twitter wird gemeinsames Beileid ausgesprochen.

Große Betroffenheit in der Branche

Viele Künstler zeigen sich nach der Verkündigung des Todes sehr betroffen, was einmal mehr beweist, dass Jackson für beinahe jeden Pop-Star direkt oder indirekt eine Inspiration darstellte.

Die gleichaltrige Madonna ist zutiefst erschüttert: "Ich kann bei dieser traurigen Nachricht nicht aufhören zu heulen. Die Welt hat einen ihrer Großen verloren, aber seine Musik wird immer weiterleben." Sie habe ihn immer bewundert, berichtet SPIEGEL-Online.

Nicht nur Pop-Sänger, auch genrefremde Künstler schätzten seine Arbeit, wurden von Jackson erst zur Musik geführt. Sean Combs, besser bekannt als P. Diddy, gibt als Reaktion auf den Tod an: "Michael Jackson zeigte mir, dass man den Beat wirklich sehen kann. Er hat die Musik zum Leben erweckt! Er hat mich dazu gebracht, an die Magie zu glauben."

Justin Timberlake gibt an, er könne seiner tiefen Trauer mit Worten keinen Ausdruck verleihen, Celine Dion vergleicht die Situation mit dem Tod John F. Kennedys. Der Produzent und Komponist Qunicy Jones verleiht seinem Schmerz mit folgenden Worten Ausdruck: "Ich bin tief erschüttert, ich habe meinen kleinen Bruder verloren - und ein Teil meiner Seele ist mit ihm gegangen."

Politiker und Platten-Bosse äußern sich

Auch Politiker sind bestürzt, Gouverneur Arnold Schwarzenegger bezeichnete Jackson heute morgen als "Pop-Phänomen", als jemanden, der nie aufgehört habe, die Kreativität voranzutreiben. Auch die Plattenfirma veröffentlichte einen Nachruf auf ihren größten Star.

Jacksons Familie in tiefer Trauer

Seine Familie, die kurz nach Jacksons Einweisung in der Klinik eintraf, befindet sich in tiefer Trauer. Michaels Bruder Jermaine Jackson hielt heute eine kurze Pressekonferenz zu dem schockierenden Vorfall ab. "Das ist sehr hart. Mein Bruder, der legendäre King Of Pop, ist am Donnerstag verstorben. Ein Herzstillstand soll zu seinem Tod geführt haben", äußerte sich laut ContactMusic.com das ehemalige Jackson 5-Mitglied. Die Pressekonferenz beendete er mit den Worten: "Allah soll mit dir sein, Michael, immer."

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157 Kommentare mit 32 Antworten

  • Vor 10 Jahren

    @egos (« @angry_dady (« @Trigger (« Naja klar, jetzt kommt jeder aus seinem Loch gekrochen und gibt seinen Senf ab.

    Die Lage im Iran ist übrigens immer noch gespannt, aber das ist jetzt ja nur am "zweit-wichtigsten"... »):

    Political Correctness, wie ich das hasse »):

    Ich hoffe, dass man Dich zitieren darf, wenn Du das nächste Mal jemanden anpisst, weil er nicht Deine Definition von PC einhält. »):

    ich hab keine Definition von Political Correctness

  • Vor 10 Jahren

    Dangerous war die erste CD, die ich damals als Kind bekommen hab....
    Das Ticket meines Vaters von der Bad World Tour ist leider nicht mehr aufzufinden.

    Hammer Musik. Schade, dass er sich irgendwann nicht mehr gefangen und weiter große Klassiker geschrieben hat.

    So geht ein Stück Jugend und Musikgeschichte dahin, auch wenn ich mit der Person Michael Jackson an sich nicht viel anfangen kann/konnte.