Die Plattform entdeckt in einem Livefoto 'Gewalt und gefährliche Organisationen'. Sänger Till Lindemann unterlief derweil ein Faux-pas.

Berlin (ebi) - Ein Rammstein-Foto von Mitte 2019 sorgt derzeit zum zweiten Mal für Schlagzeilen: Damals hatten sich die beiden Gitarristen der Band, Richard Z. Kruspe und Paul Landers, bei einem Auftritt der Berliner in Moskau auf der Bühne geküsst, um ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen.

Anderthalb Jahre später löschte Instagram nun das Foto aufgrund eines Verstoßes gegen die Richtlinien des sozialen Netzwerks: Das Bild zeige angeblich "Gewalt und gefährliche Organisationen", wie der Fotograf des Schnappschusses, Jens Koch, am Wochenende öffentlich machte, indem er das Foto erneut postete. Instagram solle seine Richtlinien doch besser überdenken, fügte er hinzu - und erhielt viel Zuspruch in den Kommentaren. Offenbar hatten Dritte sein Livefoto dem Netzwerk gemeldet.

Auf der damaligen Tour hatten Rammstein nicht nur in Russland ein gesellschaftspolitisches Statement gesetzt: In Polen hatte Drummer Christoph Schneider eine Regenbogenflagge gezeigt, in Frankfurt reckte Lindemann in Anspielung auf die Auseinandersetzung um die deutsche Flüchtlingspolitik ein "Willkommen"-Plakat in die Höhe.

Um so bitterer der Faux-pas, der dem Rammstein-Sänger kürzlich unterlaufen ist: Lindemann unterstützte aus Versehen den Verein eines Rechtsextremisten, wie der Nordkurier berichtet. Der Sänger überließ dem Verein 'Tätowierte gegen Krebs' handsignierte T-Shirts und Bücher, um sie zu versteigern. Zudem habe Lindemann schon früher eine "großartige Spende" überwiesen, wie sich der Vereinsgründer der Zeitung zufolge freute. Gegenüber dem Nordkurier rechtfertigte sich der Rammstein-Sänger, er habe keine Kenntnis über das Vorleben des Vereinsgründers gehabt, der mit mehreren stramm rechten Organisationen in Verbindung gebracht wird. Er habe diesen auch nie getroffen, so Lindemann: "Ich verurteile Rechtsextremismus in jeder Form".

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