Am Samstag endete die 16. DSDS-Staffel weitgehend unbemerkt. Die meisten musikaffinen TV-Zuschauer kuckten lieber "50 Jahre ZDF-Hitparade".

Köln (timm) - Davin Herbrüggen heißt der frisch gebackene Gewinner der dreiunddrölfzigsten (16.) DSDS-Staffel. Der Altenpfleger aus Oberhausen hat sich im Finale am Samstagabend deutlich gegen seine Konkurrent/innen Alicia-Awa Beissert aus Bochum, Joana Kesenci aus Gronau und Nick Ferretti aus Mallorca durchgesetzt.

Jury-Boss Dieter Bohlen hat das angeblich nicht so sehr gefreut. Der hätte lieber seinen Favoriten und Liebling Nick Ferretti auf dem DSDS-Thron gesehen und konnte sich nicht einmal dazu überwinden, dem Gewinner die Hand zu schütteln. Blöd eben, dass im Finale die Fans entscheiden und nicht die vier-köpfige Jury mit den 'Beisitzern' Pietro Lombardi, Xavier Naidoo und Oana Nechiti.

Vor zwei Wochen hatte DSDS noch mit 2,52 Millionen Zuschauern ein neues Reichweiten-Tief aufgestellt, nur damit es beim Finale wieder bergauf gehen konnte: 3,48 Millionen Menschen sahen sich das Finale an. Keine Chance hatte die RTL-Sendung allerdings gegen die "50 Jahre ZDF-Hitparade", die 5,83 Millionen Zuschauer vor die Mattscheibe lotste. An vielen ging wohl die die komplette Staffel gänzlich vorbei.

Der Gewinner erhält übrigens 100.000 Euro und einen Plattenvertrag bei Universal Music. Dazu gibts den Videodreh seiner Single "The River" und einen Auftritt im ZDF-Fernsehgarten und bei Let's Dance. Möglicherweise bereits der Höhepunkt der musikalischen Karriere.

Fotos

Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi

Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Xavier Naidoo, Dieter Bohlen und Pietro Lombardi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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4 Kommentare mit 8 Antworten

  • Vor einem Monat

    Bemerkenswert. Töne ordentlich getroffen, noch dazu ohne einen Funken von Leidenschaft und Individualität. Hätte man den Text gesprochen und mittels Autotune angepaßt, hätte das Stück nicht seelenloser geraten können.
    Auf die Tour bin ich gespannt. Mal sehen, ob man die Veranstaltungsräume von Jugendherbergen mit so was voll kriegt ...
    Gruß
    Skywise

  • Vor einem Monat

    Und jetzt schaut Euch alle den jungen Mann nochmal an! Ihr werdet ihn in spätestens 6 Wochen komplett vergessen haben, wahrscheinlich sogar sehr viel eher, vielleicht schon in 6 Tagen.
    Mal ehrlich: Wer hat damals die 13. Staffel von DSDS gewonnen? Oder die 8 davor?
    Einen Superstar hat die Sendung bislang nicht hervorgebracht. An Mark Mettwurst und Alexander Klaus kann man sich immerhin vom Namen her erinnern. Ein bisschen. Flüchtig.

    • Vor einem Monat

      Schon Pietro und Sarah vergessen? Oder Menowin und Merzad Marashi?

    • Vor einem Monat

      Beatrice Eklig?
      Und Thomas Godoj sollten wir anstandshalber noch erwähnen, da der wenigstens Musik macht, die man ihm glauben kann. Okay, wobei das aktuelle Album vielleicht schon wieder 'ne Ausnahme ist.
      Und Alphonso "Mr. Bling Bling" Williams müßten wir auch noch nennen, den Mann, dem es gelungen ist, durch seine Teilnahme seine bescheidene Karriere von der Wand zurückzusetzen und mit Anlauf gleich wieder dagegen zu dellern.
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Monat

      Zusammenfassend sind Klaws, die Lombardis, Godoj und Egli die einzigen, die DSDS hervorgerbracht hat, die eine Halbwertszeit von mehr als 6 Monaten haben und die nach wie vor davon leben können, und gerade zwei davon (Klaws, Godoj) als tatsächlich ernstzunehmende musikalische Künstler. Godoj muss man zugute halten, dass er sich emanzipiert hat, allerdings benötigt es ständiger Crowdfunding-Aktionen, um seine Alben an den Start zu bringen - hat hier aber wohl eine relativ treue Base an Hausmuttis. Ansonsten ist der Output peinlich gering, gemessen daran, dass diese Show seit nunmehr 16 Jahren einen "Superstar" sucht.

  • Vor einem Monat

    moment!
    ich les ab und zu eine Zeitung, mal online, mal auf Papier. Bisher hab ich gemeint dass ich zumindest peripher wahr nehme wenn so ein Mist läuft damit ich es [NICHT anklicke] (wobei ich hier jetzt geklickt hab ... mist)
    nein ich verzettel mich, was ich meine ist....

    es gab ne 16te Staffel von DSDS??? Dafuq!

  • Vor einem Monat

    irgendwie hat man das gefühl, dsds ist nur noch da um nachschub für das promi dinner zu generieren.

    • Vor einem Monat

      @salamano:
      Find' ich nicht richtig. So lang kann man die Gewinner doch gar nicht über offener Flamme drehen, daß sie Farbe bekommen und so gut kann man gar nicht nachwürzen, daß sie Geschmack kriegen ...
      Ist aber ein interessanter Aspekt, muß ich zugeben. Das würde erklären, wo der eine oder andere Gewinner abgeblieben ist ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor einem Monat

      Ich würd das spekulativ über das "Promi Dinner" hinaus auf die meisten gängigen Trash-Formate der privaten Fernsehsender übertragen... Da ist scheinbar eine ganze, sich selbst erhaltende Unterhaltungsindustrie draus geworden.

      Bei den Casting-Shows scheint die Auswahl sich doch seit Jahren unverblümt zu den Schneeflocken mit potentieller Anschlussverwendung hin, seien das"Dancing with the Stars", "Sommerhaus der Stars" "Dschungelcamp" etc. pp., zuzuspitzen.

      Die Spekulation fußt zugegeben lediglich auf gelegentlich gelesenen Rezensionen zu solchen Shows und der Feststellung, dass ich ohne Nennung der Show, mit der sie ursprünglich "berühmt" wurden (eben zumeist eine aus dem Casting-Sektor), keine Ahnung habe, wer diese Teilnehmer sind.

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      "Da ist scheinbar eine ganze, sich selbst erhaltende Unterhaltungsindustrie draus geworden."

      anscheinend

      :kaffee:

    • Vor einem Monat

      Yep, ich habe mich vertan. Danke für den korrektiven Einwurf! ;)