Seine Eltern haben entschieden: In Kürze erscheinen 16 unveröffentlichte Songs des verstorbenen Star-DJs. Die Vorabsingle mit Gastsänger Aloe Blacc heißt ausgerechnet "SOS".

Stockholm (laut) - Im Juni erscheint mit "Tim" ein Album, das 16 bislang unveröffentlichte Tracks des verstorbenen Star-DJs Avicii beinhaltet. Diese Entscheidung haben seine Eltern getroffen. Tim Bergling, so der bürgerliche Name des Schweden, habe 16 unfertige Tracks und unzählige Notizen sowie Anmerkungen zu einzelnen Songs hinterlassen, heißt es.

Sein Vater äußerte sich mit den Worten: "Tims Mutter und ich fanden, dass seine Musik veröffentlicht werden sollte - für seine Fans und alle, die sie hören wollen. Wir wollen sie nicht wegsperren." Ein Trailer zur Veröffentlichung ist bereits online:

In seiner Heimat erscheint die Platte am 6. Juni, dem schwedischen Nationalfeiertag. Die Vorabsingle heißt ausgerechnet "S.O.S." und featured Aloe Blacc. Das Youtube-Video zeigt "messages" und "memories", die seine Fans auf Avicii.com gepostet hatten.

Das Album wurde von Aviciis Songwriterkollegen fertig gestellt. Auch "Heaven", die Kollaboo mit Chris Martin von Coldplay, ist darauf zu finden.

"Es ging nicht darum, große Hits zu fabrizieren. Wir haben versucht, so nahe wie möglich an Tims Vision zu gelangen", äußerte sich der skandinavische Universal-Chef Per Sundan. Alle Einnahmen werden an die von der Familie gegründete Tim-Bergling-Stiftung gespendet, die Menschen mit psychischen Problemen unterstützen und eine Anlaufstelle für Suizid-Prävention darstellen will.

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Aloe Blacc

Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Aloe Blacc,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug)

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1 Kommentar mit 2 Antworten

  • Vor 6 Monaten

    tote Leute melken find ich ja ein wenig pietätlos aber solangs das eigene Kind ist, ist ja okay.

    • Vor 6 Monaten

      Wen das ding so gut wie fertig war, was spricht wirklich dagegen ? Er hatte auf jeden fall sehr grosses Talent, das wird doch niemand bestreiten können, warum also die Musik verschwenden.

    • Vor 6 Monaten

      spricht nix dagegen. Da noch ein paar dollar raus zu holen ... klar. Pietät(losigkeit) ist ja kein Verbrechen. Ich finds nichtmal amoralisch, würds wohl auch tun.

      Die Sache mitm Talent ... och mei wems gefällt...
      der Beigeschmack der "Kuh melken" bleibt halt. Aber boff..