Porträt

laut.de-Biographie

Kissin' Dynamite

Als klassische Schülerband legen Kissin' Dynamite 2002 in Reutlingen im Süden Deutschlands los. Sänger Johannes Braun und sein Gitarre spielender Bruder Andre starten die Combo zusammen und wissen von Anfang an, wo sie mit ihrer Musik hinwollen.

Kissin' Dynamite - Ecstasy
Kissin' Dynamite Ecstasy
Mittlerweile schmunzelt keiner mehr über die Schwaben.
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Auf ihre Fahnen schreiben sie sich ganz groß ein Wort: METAL! Dabei orientieren sie sich aber nicht an angesagten Stilen wie Metalcore oder Ähnlichem, sondern frönen ganz unbedarft dem klassischen Metal mit diversen Sleaze Rock-Zitaten.

Entsprechend gestaltet sich das Outfit der Jungspunde. Vor allem die Braun-Brüder müssen aus sehr ärmlichen Verhältnissen stammen, denn Hühnerbrust Andre scheint sich für Pressefotos noch nicht mal ein Shirt leisten zu können. Doch von dummen Kommentaren lassen sich die Jungs nicht beirren. Sie ziehen ihr Ding konsequent durch.

Dass Sänger Johannes gesanglich einiges auf dem Kasten hat, sahen auch die Zuschauer der Casting Show "Star Search" so, die ihn bis auf den zweiten Platz wählen. Mit Gitarrist Jim Müller, Basser Steffen Haile und Drummer Andreas Schnitzer haben Kissin' Dynamite ein stabiles Line-Up zusammen und schicken Ende 2007 ihr erstes Demo an diverse Magazine und Labels raus.

Der nächste Streich folgt bereits im Sommer 2008 mit dem Debüt "Steel Of Swabia". Die Reaktionen fallen durch die Bank gut bis euphorisch aus. Zwar müssen die Jungs nach wie vor überall von Eltern oder Bekannten hingefahren werden, doch die Auftritte werden immer zahlreicher.

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So stehen unter anderem das Summer Breeze oder das Rock Harz Festival auf dem Plan. Ärgerlich ist da eigentlich nur die Tatsache, dass keine wirkliche Tour möglich ist, da der Schulabschluss für alle Beteiligten erst 2010, bzw. 2011 ansteht.

Als echte Schwaben bekommen sie 2009 auch die Chance vom Bang Your Head Festival und stehen sowohl bei der Clubshow als auch beim Festival selbst auf der Bühne. Ende des Jahres zeigt sich Altmeiser U.D.O. dermaßen von den Jungs begeistert, dass er sie für drei Shows ins Vorprogramm holt.

Udo Dirkschneider steuert sogar noch zum Titeltrack des zweiten Albums "Addicted To Metal" ein paar Gesangslinien bei. Die Scheibe erscheint Ende März 2010 und knüpft da an, wo das Debüt aufgehört hat. Euphorisiert von den überwiegend positiven Resonanzen zum Zweitwerk, begeben sich Kissin' Dynamite kurz nach dem Release auf ausgedehnte Tour durch heimatliche Gefilde.

Bereits im Frühjahr 2011 juckt es den Jungspunden wieder in den Fingern, und so beginnen die Arbeiten am Drittwerk "Money, Sex & Power", das im März 2012 in die Läden kommt. Sänger Hannes zeigt sich begeistert von der generellen Entwicklung: "Es ist schon Wahnsinn. Unser Alkoholkonsum hat sich deutlich gesteigert und der Rummel um die eigene Person."

Der Rummel lässt auch in den Folgejahren nicht nach - ganz im Gegenteil. Mit zwei weiteren Studioalben ("Megalomania", "Generation Goodbye") und diversen Ochsentouren quer durch die Republik festigen Kissin' Dynamite ihren Status als qualitativ hochwertige Alternative zu ähnlich gestrickten amerikanischen Großkalibern.

Im Hochsommer 2018 veröffentlichen die Schwaben ihr sechstes Album "Ecstasy". Abermals trifft die ausgereifte Mixtur aus Hardrock, Alternative und Pop voll ins Schwarze: "Unsere Helden wie die Scorpions, Iron Maiden und Bon Jovi sind uns in die Wiege gelegt worden. Wir haben das alles mit der Muttermilch aufgesogen und ich denke, wir werden diese Einflüsse auf ewig tief in unserem Inneren behalten."

Alben

Kissin' Dynamite - Ecstasy: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2018 Ecstasy

Kritik von Kai Butterweck

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Bang Your Head 2014

, Bang Your Head 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) , Bang Your Head 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) , Bang Your Head 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) , Bang Your Head 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele)

Termine

Fr 26.10.2018 Wiesbaden (Schlachthof)
Sa 27.10.2018 Oberhausen (Turbinenhalle)
Mo 29.10.2018 Hamburg (Mehr! Theater)
Mi 31.10.2018 Berlin (Huxley's Neue Welt)
Fr 02.11.2018 Leipzig (Haus Auensee)

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