Porträt

laut.de-Biographie

Fontaines D.C.

Im Vereinigten Königreich schießen Ende der 2010er Jahre Postpunk-Bands wie Pilze aus dem Boden. Brexit, erzkonservative Politiker oder riesige finanzielle Klassenunterschiede - es gibt genug Gründe, eine Band zu gründen und seine Stimme zu erheben. Eine dieser Bands sind Fontaines D.C., die allerdings aus dem Nachbarland Irland kommen, was man unverkennbar an Frontmann Grian Chattens breitem Akzent heraushören kann.

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Carlos O'Connell, Conor Curley, Conor Deegan, Grian Chatten und Tom Coll lernen sich beim gemeinsamen Musikstudium an der Universität in Dublin kennen. Zusammen beschließen sie, eine Band zu gründen, wobei sie zu Beginn vor allem Strokes-Songs covern. Was die fünf Iren von Anfang an verbindet, ist ihre Leidenschaft für die Poesie. Zusammen veröffentlichen sie zwei Gedichtbände, aus einem ihrer Gedicht schmieden sie den Song "Television Screens", der später auf dem Debüt-Album "Dogrel" landen soll.

Ein Bandname ist auch schnell gefunden: die Band benennt sich nach Johnny Fontane, einem Sänger, der einen Auftritt in "Der Pate" hat. Da es bereits eine Band in den Staaten gibt, die sich The Fontaines nennt, hängen die Iren einfach ein "D.C." an, das für "Dublin City" steht.

Nachdem die Band einige Singles in Eigenregie veröffentlicht, bekommen sie Anfang 2018 die Gelegenheit, beim renommierten Radiosender KEXP in Seattle aufzutreten. Damit werden sie erstmals einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Kaum ein halbes Jahr später folgt das Signing bei Partisan Records, dem Label, das auch Idles unter Vertrag hat.

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Grandiose Flucht ins eigene Schneckenhaus.

Im Folgejahr veröffentlichen Fontaines D.C. ihr Debüt "Dogrel". Der Titel ist eine Hommage an die Poesie der irischen Arbeiterklasse, die Doggerel genannt wird. Alle Songs werden live und auf Band aufgenommen. Nach dem Release geht es für die Band nur noch bergauf: Kritiker sind begeistert vom Post-Punk der Band und loben Grian Chatten und seine Bandkollegen für ihre durchdachten Texte und intensiven Songs. Egal ob NME, Guardian oder The Times: überall wird "Dogrel" gepriesen und mit den höchsten Bewertungen bedacht.

Das ganze restliche Jahr sind Fontaines D.C. zusammen mit den Bands Shame und Idles auf Tour durch Europa und Amerika. Beim South by Southwest in Texas absolvieren die jungen Musiker gleich neun Auftritte an fünf Tagen. Doch der Trubel beginnt an den Nerven der Musiker zu zerren, weshalb die Iren kurzerhand eine Reihe von Festivals im Sommer 2019 absagen. Fontaines D.C. ziehen sich in die Heimat zurück, um an neuen Songs zu arbeiten.

"A Hero's Death" erscheint 2020 und klingt um einiges introvertierter und nachdenklicher als "Dogrel". Anstatt das Erfolgsrezept weiterzuverfolgen, entwickelt die Band ihren Sound weiter und setzt neben Noise und Klangexperimenten auch auf eine ganze Reihe von Balladen. "I do hope that people are shocked", lässt Frontmann Grian Chatten verlauten. "This is us as people. If people can't accept it or don't like it, then their band is gone."

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Fr 25.03.2022 München (Neue Theaterfabrik)
Mo 28.03.2022 Berlin (Astra Kulturhaus)
Di 29.03.2022 Hamburg (Gruenspan)
Mo 04.04.2022 Wiesbaden (Schlachthof)
Di 05.04.2022 Köln (Live Music Hall)
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