Porträt

laut.de-Biographie

Ben Howard

"Ich bin ein ziemliches Klischee" sagt Ben Howard. Tatsächlich könnte man hinter dem jungen Blondschopf einen zweiten Jack Johnson vermuten: Er spielt Akustikgitarre, surft gerne und schmiss mit 22 die Uni, um sich ganz der Musik zu widmen. Howard stammt aber nicht etwa aus Hawaii oder Kalifornien, sondern aus einem kleinen Kaff in der Grafschaft Devon, Südengland.

Ben Howard - Noonday Dream
Ben Howard Noonday Dream
The Dark Side Of The Singer/Songwriter-Moon.
Alle Alben anzeigen

Hinter der Fassade eines trink- und partyfreudigen, von Mädchen am Lagerfeuer angehimmelten Sunnyboy verbirgt sich aber ein von frühauf von seinen Eltern zum Gitarrenspiel animiertes Talent, das er durch außergewöhnliche Spieltechnik (so schlägt er beispielsweise die Saiten um Klänge zu produzieren, während das Instrument auf seinen Knien liegt), melancholisch-mitreißende Songs und auf bestechenden Live-Auftritte beweist.

Durch seine Mutter kommt er früh in Kontakt mit der Musik von John Martyn, Joni Mitchell und The Rolling Stones oder Simon & Garfunkel. Zu seinen Einflüssen zählen zudem Jeff Buckley, Damien Rice und Bon Iver. Howards Mutter ist es schließlich auch, die seine ersten CDs zuhause produziert.

Surfen und Gitarrespielen scheinen dennoch untrennlich miteinander verbunden zu sein - grundlos nennt Howard seine erste EP 2009 wohl nicht "These Waters". Zudem arbeitet er eng mit Quicksilver zusammen und tritt bei Events der Marke auf.

Im selben Jahr setzt er sich bei den Red Stripe Music Awards in London gegen über 200 andere Bands und Musiker durch, wird fortan von Musikkritikern bejubelt und macht Labels links und rechts des Atlantiks auf ihn aufmerksam. Zudem tritt er bei drei namhaften englischen Festivals auf - der Lohn für den ersten Platz im Wettbewerb.

Seither hat Ben in Xavier Rudd und Fink, für die er als Support auf Tour geht, seine Paten gefunden. In seinem Lebenslauf findet sich mittlerweile auch ein Auftritt beim renommierten Glastonbury Festival. Perfekte Voraussetzungen für sein Debütalbum "Every Kingdom", das 2012 erscheint.

Und sollte ihm das Glück einmal nicht mehr hold sein, kennt er an der Südküste Englands sicherlich genügend Orte für perfekte Wellen. Ein zweiter Jack Johnson möchte Howard aber nicht sein. Dafür klingen die Songs zu verzahnt mit seiner Band. Mit der 2014 erscheinenden zweiten Platte "I Forget Where We Were" verdunkeln sich die Wolken doch zusehends und Melancholie hält verstärkt Einzug ins Hause Howard.

Satte dreieinhalb Jahre ziehen ins Land, in denen sich Howard viel auf Tour befindet, aber an kreativem Output wenig herumkommt. Erst einige Selbstfindungstrips später gelangt er mit seinem dritten Album "Noonday Dream" (2018) dort an, wo lyrischer Realismus auf musikalischen Eskapismus trifft und ihn wohltuend aus der Masse an Singer/Songwritern herausscheinen lässt.

Alben

Fotogalerien

Jahrhunderthalle Frankfurt, 2014 Der Londoner live am Main.

Der Londoner live am Main., Jahrhunderthalle Frankfurt, 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Der Londoner live am Main., Jahrhunderthalle Frankfurt, 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Der Londoner live am Main., Jahrhunderthalle Frankfurt, 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Der Londoner live am Main., Jahrhunderthalle Frankfurt, 2014 | © laut.de (Fotograf: Michael Grein)

Surftipps

  • Ben Howard

    Offizielle Seite.

    http://www.benhowardmusic.co.uk/
  • Facebook

    Facebook-Seite. Zum Clicken und Liken.

    https://de-de.facebook.com/benhowardmusic
  • Twitter

    Tweets vom melancholischen Sunnyboy.

    https://twitter.com/benhowardmusic
  • Instagram

    Instagram-Seite mit vielen Pics und Vids.

    https://www.instagram.com/bhwrd/