Porträt

laut.de-Biographie

Ansu

Ansu ist "mehr Grübler als Gangster", wie die Kollegen vom BR Puls treffend feststellen. Dass man deswegen aber noch lange nicht auf düstere Trap-Sounds verzichten muss, beweist der Hamburger spielend.

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Im Jahr 2018 taucht Ansu, aufgewachsen im Hamburger Bahnhofsviertel St. Georg, erstmals auf der Bildfläche auf. Ihn begleitet von Beginn an sein Haus- und Hofproduzent Cato. Ihr Sound klingt 2018 noch zärtlicher und verspielter, doch das hält nicht lange.

Bereits im darauffolgenden Jahr ist nicht nur Ansus Stimme ein paar Oktaven tiefer gerutscht, auch Catos Beats muten deutlich düsterer an.

Wirklich Welle macht der Untergrund-Rapper allerdings erst zum Beginn des Jahres 2020, als mit "In Meiner Gegend" ein verkopfter, trappiger Song über die surreale Realität in Hamburgs Bahnhofsviertel erscheint. Ein paar Monate später veröffentlicht Ansu mit "Assoziativ" sein erstes Mixtape.

Inhaltlich reflektiert der Rapper seinen Alltag und äußert so Sozial- und Gesellschaftskritik, wie beispielsweise in seinem Track "Bomberjacken" zu hören ist:

"Schon wieder Kontrolle durch die Polizei / na klar hab ich nichts dabei / verhalte mich nicht mal ein bisschen verdächtig, egal: Die Hautfarbe reicht." Stilistisch setzt er dabei vor allem auf Under- statt wie viele seiner Kollegen auf Overstatement.

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