Porträt

laut.de-Biographie

The Micronaut

Sich auf ein Ding festlegen, ist nicht Stefan Strecks Sache. Zumindest nicht, wenn es um Musik geht. Seit er Mitte der 90er Jahre als Musiker aktiv ist, gehört Vielseitigkeit zu seinem Markenzeichen.

Zunächst spielt er in mehreren Bands Gitarre und tobt sich dabei vorzugsweise in den Genres Emo und Grindcore aus. Zum Ende des Jahrzehnts erfolgt dann eine 180 Grad Drehung weg von heftigen Gitarrenakkorden hin zu elektronisch produzierten Ambient-Stücken. Synonym für diese musikalische Neuausrichtung steht Strecks Projekt The Micronaut.

Zwar klingen Stücke von The Micronaut durch und durch elektronisch. Die Gitarre spielt im Kompositionsprozess aber weiterhin eine wichtige Rolle. Sie ist Ausgangspunkt aller Arbeiten. Auf ihr entstehen die Stücke, die Stefen Strecks in einem zweiten Schritt an Keyboard und Computer umsetzt.

The Micronaut sucht dabei nach einem Sound, in dem jedes Instrument seinen Platz,
seinen eigenen Raum hat: "Ich möchte immer flexibel bleiben, immer überraschen." Das Ergebnis ist eine Kombination aus orchestralen Sounds und verspielten Beats.

Neuer Kontext, neue Anforderungen: Für Auftritte im Club erarbeitet The Micronaut ein spezielles Live-Set, das stärker auf tanzbare Beats setzt. In seinem Heimatterrain, den Städten entlang der Ostsee, sind die Live-Sets von Stefan Strecks häufig zu hören. Nicht selten stehen im Anschluss Künstler wie Apparat, Paul Kalkbrenner, Ascii Disco, Savas Pascalidis, Ada, The Notwist, Wighnomy Brothers oder Jake Fairley auf der Bühne. 2011 erscheint mit "Friedfisch" das erste Albumrelease von The Micronaut auf dem ostdeutschen Label Acker Records.

Den ruhigen Gegenpol zur schweißtreibenden Arbeit im Club bilden die Ambient- und Filmkompositionen, die Stefan Strecks parallel zu seinen Releases als Micronaut vorantreibt. So entstehen unter anderem eine Vertonung von Sergei Eisensteins Stummfilmklassiker "Panzerkreuzer Potemkin" sowie zahlreiche Kurzfilmvertonungen und Soundtracks für Imagefilme von Unternehmen wie Sony. Abwechslungsreichtum und Vielseitigkeit bleiben im musikalischen Schaffen von Stefan Streck die gültige Konstante.

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