Porträt

laut.de-Biographie

The Bacon Brothers

Fällt der Name Kevin Bacon, erscheinen vor dem inneren Auge eine ganze Reihe höchst erfolgreicher Hollywood-Streifen. Darunter finden sich Kassenknüller wie "Flatliners" (1990), "JFK - Tatort Dallas" (1991) und "Apollo 13" (1995). Das musikalische Engagement des Hollywood-Stars hingegen findet nicht im grellen Scheinwerferlicht statt. Dabei existiert das zusammen mit seinem Bruder Michael initiierte Singer/Songwriter-Projekt "The Bacon Brothers" bereits seit 1995.

Schon in frühester Jugend interessiert sich der am 8. Juli 1958 in Philadelphia geborene Kevin neben dem Drang zur Schauspielerei auch für die musische Seite der Kunst, wobei er sich gegenseitig mit seinem älteren Bruder unterstützt. Während Michael bereits in den siebziger Jahren mit der Folk-Rock-Band Good News durch die Staaten tourt, konzentriert sich Kevin auf die Schauspielerei. Mit einer Rolle im Musikfilm "Footlose" gelingt ihm 1984 der künstlerische Durchbruch als Schauspieler.

Michael zieht in der Zwischenzeit nach Nashville und veröffentlicht zwei Solo-Alben, denen der große kommerzielle Erfolg verwehrt bleibt. Doch hinter den Kulissen macht er sich als Songwriter einen Namen und arbeitet u. a. für Jerry Lee Lewis. Am Lehmann Music College erwirbt er einen Abschluss in den Bereichen Komposition und Orchestrierung. 1985 schlägt Michael in New York seine Zelte auf, um von dort aus erfolgreich als Komponist von TV- und Film-Soundtracks zu arbeiten. Lohn der Mühen sind zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Trotz unterschiedlicher Berufswege reißt der Kontakt zwischen dem Brüderpaar nie ab. Ein gemeinsamer Freund der beiden schlägt vor, dass sie für einen Abend in seinem Club einen Live-Gig als Duo spielen. Das Ganze ist zunächst als einmaliger Spaß gedacht, doch nach dem gelungen absolvierten Auftritt sind "The Bacon Brothers" geboren. Mit ernsthaften Ambitionen betreiben Michael und Kevin ihr Projekt, und so erblickt 1997 das Debüt-Album "Forosoco" das Licht der Welt.

Mit gemeinsamen Konzerten beweisen die zwei, dass ihr Projekt keine Eintagsfliege aus einer Laune heraus darstellt. In den Folgejahren kommen weitere Alben auf den Markt. Michael erinnert sich: "Als wir anfingen, kamen viele der Leute nur in unsere Shows, um Kevin Bacon, den Filmstar, zu sehen. Inzwischen kommen sie aber, um die Bacon Brothers zu hören".

Im Frühjahr 2010 erscheint mit "New Years Day" das erste auch außerhalb der USA veröffentlichte Album der beiden ungleichen und doch so harmonisch agierenden Brüder. Unterstützt von Gastmusikern, präsentieren The Bacon Brothers einen bodenständigen, im klassischen amerikanischen Singer/Songwriter-Sound, der gekonnt mit Elementen aus Rock, Folk, Country, Pop und Soul arbeitet.

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