Porträt

laut.de-Biographie

Schwarz Auf Weiss

Ob als Konzert- und Partyveranstalter, Fanzine-Macher, Designer oder Paten von Jugendprojekten in den neuen Bundesländern, Schwarz Auf Weiß definieren sich nie alleine über den einzelnen Song oder die einzelne Platte. Genauso wenig geben sie einfache Konzerte, nach denen die Besucher nach Hause gehen. Mit Spielen und Specials motzen die Bremer jede Show zum Erlebnis bis in die frühen Morgenstunden auf. Der Saxophonist Nils, der Organist Sir Reen und der Posaune spielende Björn bringen Schwung in die Mischung aus Ska, Punk und Deutsch-Rock.

Kein Wunder also, dass sie seit ihrer Gründung als klassische Spaß-Ska-Kombo 1998 auf immer größere Erfolge zurückblicken können. Im selben Jahr zum ersten Mal auf dem Sampler "Cable Street Beat: Have Fun, Fight Fascim" in die Läden gebracht, geht es stetig bergauf. Die plakative Namensgebung der Platte klärt die Gesinnung der Mittzwanziger. Jetzt steht nicht mehr nur Spaß im Mittelpunkt. Die sieben Studenten wollen mit intelligenten Texten etwas in Deutschland bewirken und feiern ein kleines Punkrevival.

Dabei machen sie nicht nach, was andere schon vorher revolutioniert haben. Sie produzieren innovative Musik mit Texten gegen Missstände in Deutschland. Doch auch unpolitische Themen kauen die Gitarrenrocker durch. Dabei bleibt das eine oder andere Liebeslied und auch mal eine Herzschmerzhymne nicht aus. 2000 veröffentlicht die Band auf Indigo ihr Debüt "Supersprint".

2004 schon seit etlichen Jahren unterwegs, schmeißen die schwarz-weiß karierten Männer "Hurra, System!" auf den Markt. Wie der Titel verspricht, behandelt auch diese Scheibe gesellschaftskritische Themen mit Soul-, Punk- und Garagenhymnen. Es wirken Curlee Wurlee-Sängerin Cecilé und die Elektro-Tüftler von Mouse On Mars mit. Der bis dahin professionellste Silberling der Jungs aus der Hansestadt strotzt wieder vor Selbstironie und besticht den aufmerksamen Hörer mit einem politischen und musikalischen Rundumschlag.

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