Porträt

laut.de-Biographie

Rockbitch

Rockbitch, das sind sechs Mädels und ein Typ, die sich dem harten Rock verschrieben haben. Namentlich handelt es sich dabei um Sängerin Julie, die beiden Gitarristinnen Babe und Luci, Bassistin Amanda The Bitch, Keyboarderin Nikki, Bühnenschlampe Luci und Drummer Jo. Markant hierbei ist, dass bei Rockbitch-Konzerten regelmäßig mehr als nur nackte Haut gezeigt wird. Das, was dann auf der Bühne abgeht, wird im Normalfall als Porno abgetan.

Ausführend erklären Rockbitch hierzu, dass die Bühnenshow einen Teil ihrer Persönlichkeit darstellt und dass sie ihre Freizügigkeit nicht nur auf der Bühne ausleben, sondern auch privat. Dabei streuen sie selber nicht die Gerüchte, dass sie auch schon als Nutten gearbeitet hätten. Die sieben leben in einer Kommune in Frankreich zusammen und glauben an die Befreiung des Individuums durch freie Sexualität.

Für die einen einfach nur ekelhaft und abscheulich, sehen die anderen in Rockbitch eine ernstzunehmende Rockband mit Message. Musikalisch verstehen sie ihr Handwerk durchaus und müssen sich damit nicht hinter anderen Rock/Metal-Bands verstecken. Dennoch ist es natürlich ihre Bühnenshow, die sie in aller Munde hält. Sex sells, und bevor die Damen und Herren auch nur eine Note veröffentlichen, verursachen sie doch schon so viel Presserummel, wie wohl noch nie eine Band ohne Plattenvertrag vor ihnen.

1999 ist es soweit, mit "Motor Driven Bimbo" kommt im Juni ihr kritisch betrachtetes Erstlingswerk auf den Markt und hat damit endlich etwas in der Hand, womit man Rockbitch entweder in die Hölle wünschen oder in den Himmel heben kann. Auf der Bühne ist das Gimmick mit dem 'Golden Condom' sehr gern gesehen. Der-/Diejenige, der das Teil fängt, darf sich später hinter der Bühne von den Damen verwöhnen lassen. Dass es da nicht bei der Fußmassage bleibt, kann man sich wohl denken.

Aus nicht weiter zu definierenden Gründen werden aber die meisten Auftritte der Band von öffentlichen Stellen boykottiert und verboten. Ein drittes Album, "The Kali Yurga", soll eigentlich zur Jahrtausendwende erscheinen, doch darauf wird nichts mehr. Stattdessen liefern die Damen lieber anschauliches Bildmaterial. Zunächst in Form des "Sex, Death, Magick" Videos 2001, und anschließend noch "Btichcraft", sowie "The Bitch O'Clock News".

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