Porträt

laut.de-Biographie

Public Service Broadcasting

"We take samples from old public informtation films, archive footage und propaganda-material and write new music around it." Wenn es doch so einfach wäre. Diese neue Musik ist ein sehr sphärischer Sound, elektronisch untermalt, verfeinert mit Gitarre, manchmal auch mit dem Banjo, der dabei dank des treibenden Schlagzeugs immer nach vorne geht.

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Sperrige Namen scheinen in der Natur der Band zu liegen. J. Willgoose, Gitarrist, Banjo-Spieler und zuständig für die elektronischen Klänge, hängt seinem Namen gerne noch das Kürzel Esq. an, was für Esquire steht und im deutschen wiederum so viel wie 'Hochwohlgeboren' heißt. Vergeben wurde der Titel an englische Ritter.

Wrigglesworth am Schlagzeug ist da, was den Namen angeht, schon deutlich zurückhaltender. Die beiden finden 2009 zusammen, nachdem Willgoose seine ersten Auftritte alleine bestritten hatte, und beginnen mit der Arbeit an der ersten EP "The War Room".

2013 folgt das erste Album "Inform-Educate-Entertain". Viele der Samples gehen aus der Zusammenarbeit mit dem Bitish Film Institute hervor, das der Band den Zugang zu ihren Archiven gewährt. Unter anderem unterlegen sie ihren Song "Everest" mit Ausschnitten aus dem Bericht über die erste Besteigung des höchsten Bergs der Welt.

Über eineinhalb Jahre tüftelt das Duo am Nachfolger "The Race For Space", der sich thematisch ganz dem Thema Weltraum verschrieben hat. Wie der Name des Albums verrät, dreht es sich thematisch um das Weltraumwettrennen zwischen den USA und der ehemaligen Sowjetunion zum Thema. Da ist es nur konsequent, dass die Veröffentlichung mit einer Liveübertragung aus dem Space Center in Leicester gefeiert wird. Bei dieser, wie auch bei allen anderen Livegigs kommuniziert Willgoose ausschließlich via Samples mit dem Publikum.

Die Platte erscheint 2016 noch in einer Remix-Version. Dank der künstlerischen Liveshows, die eine Symbiose aus Musik und Visuals schaffen, werden Public Service Broadcasting zu gern gesehen Livegästen, auch auf großen Festivals. Nicht umsonst erscheint im selben Jahr auch das Livealbum "Live At Brixton".

Dieser Tradition bleibt natürlich auch Album Nummer drei treu: "Every Valley" erscheint 2017. Diesmal steht mit der Steinkohleindustrie in South Wales die soziale Verantwortung im Mittelpunkt. In einer der ärmsten Region Westeuropas holten die Brexitbefürworter 2016 viele Stimmen - trotz hoher EU-Strukturhilfen. Politik und Musik gehören für PSB nach wie vor zusammen. Neu ist hingegen das dritte feste Bandmitglied: JF Abraham, ebenfalls ein Multiinstrumentalist, macht die Band zum Trio.

Alben

Termine

Mi 08.11.2017 München (Kranhalle)
Sa 18.11.2017 Berlin (Frannz Club)
Mo 20.11.2017 Hamburg (Knust)
So 26.11.2017 Köln (YUCA)

Surftipps

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