Der 'König von Deutschland' bangt um Platz eins. Der Grund: eine Schlagersängerin.

Köln (ynk) - Einen Tag vor der Veröffentlichung von "König Von Deutschland" geht Eko Fresh noch mal in die Promo-Offensive. Er kündigte nicht nur die Teilnahme am Soundclash-Event gemeinsam mit Samy Deluxe und Afrob als Team Reality Check an, sondern zieht gegen die härteste Chart-Konkurrenz in die Schlacht: Andrea Berg!

Eko veröffentlicht einen Remix des Schlager-Klassikers "1000 Mal Belogen". Und der ist witzig.

"Du zwingst Rapper wie mich zurück in die Kriminalität", säuselt der Kölner zwischen Wiesen und Maisfeldern, den Anzug adrett und die Plastikkrone schief. Über die Tonlage seines Vortrags lässt sich da vielleicht streiten, aber zumindest ein Grinsen sollte diese Performance auch den hartgesottensten Hatern entlocken.

Ob es ihn im Kampf um die Pole Position hilft, wird der Releasetag zeigen. Ein deutsches "Graduation" vs "Curtis" haben wir zwar nicht vor uns (die Fehde zwischen Kanye und 50 spielte sich vor fast genau zehn Jahren ab) - der Sales-Wettstreit zwischen Ekos "König Von Deutschland" und Andrea Bergs Best-Of "25 Jahre Abenteuer Leben" beginnt aber offiziell morgen.

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Eko Fresh

Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel) Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel) Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel) Eko Fresh,  | © BMG/Subword (Fotograf: Hans Reuschel)

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laut.de-Porträt Eko Fresh

"Du denkst, du flowst jetzt wie Mos Def, dein Homes scratcht wie Tony Touch / Wieso gründet ihr nicht eine Crew mit Namen 'Toys R Us'? / Ich bin verhasst.

6 Kommentare mit 12 Antworten

  • Vor einem Monat

    richtig scheisse. ich verstehe das nicht. er strebt wahrscheinlich an ein zweiter kay one zu werden

  • Vor einem Monat

    Eko hat fertig, es gibt langsam keinen Arsch mehr in den er noch nicht reingekrochen ist, keinen schlechten Scherz den er noch nicht gemacht hat.

  • Vor einem Monat

    Sehr schade diese erneut negative Entwicklung seit einigen Jahren, die nun ihren vorläufigen Tiefpunkt erreicht hat

    An diesem Punkt war er schon einmal, hat aber die künstlerische Kurve noch bekommen

    • Vor einem Monat

      Ich halte es für denkbar unwahrscheinlich, dass er sich davon noch einmal künstlerisch erholt. Da er bei seinem letzten Comeback eigentlich alles in die Waagschale geworfen hatte, was er aufbieten konnte, wäre das doch eh nur ein lauer Aufguss. Der Hunger ist weg, der Ruf gefickt und jede halbwegs brauchbare Idee längst da gewesen. Mittlerweile gehört Eko echt in jeder Hinsicht zum alten Eisen, in eine Ecke mit Ferris, Samy und Sebastian Krumbiegel. Traurig, wenn man an seine glorreichen Anfänge, die kultige GD-Zeit und das durchaus solide Comeback von 2011 bis 2013 denkt, aber irgendwann reicht es doch auch.

    • Vor einem Monat

      Kennst du wahrscheinlich schon, aber ich fand's durchaus lustig, ohne Ahzumjot näher zu kennen:

      https://twitter.com/Ahzumjot/status/909018…

      :D

    • Vor einem Monat

      Eko reagiert natürlich souverän :D

    • Vor einem Monat

      Es ist traurig das Ekos bester Song gleichzeitig auch sein erster war: "Komm Her". Unerreicht.

    • Vor einem Monat

      icy spricht wahr. ich bezweifel auch das er hoch chartet. der hat doch keine richtige base

    • Vor einem Monat

      Ich befürchte, dass Ekrem der nächste MOK werden wird.

    • Vor einem Monat

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    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      genau genommen hatte er ja schon mehrfach diese Lage. Seinem rückwirkend betrachtet doch recht seltsamen Engagement bei egj folgte 2009 ein für damalige Verhältniss überragend frischer Disstrack gegen Joe Budden und diese back to the roots EP mit relaxten Stücken wie "GD Click"

      Blöd nur, dass er seine wiedergewonnene Relevanz sofort mit desaströsen Werken wie "Königin der Nacht" samt ohnmächtigem Album, pathetischen Ehrenmordsgewäsch, wirren Nino der Angelo Features und einer ständig wechselnden Ausrichtung samt Corn Rows torpedieren musste

      Ende 2011 kamen dann die Wendepunkte mit den "Bars" Tracks und der Oldschool-Schiene, die sich im gelungenen Eksodus komplett entfalten konnte, trotz so manchem Clowntracks

      Diese behält er zwar nach wie vor bei, doch wirkt sie seltsam abgenutzt und nur noch Mittel zum Zweck.Seine 1000 Bars waren besser als das eigentliche Album, das schon mit vielen Peinlichkeiten auftrumpfen konnte, 2015 dann nochmals eine gelungene Retro-EP und seitdem ein stetiger Mix aus Blödeleien, Boom Bap und trendsnachjagendem Ausverkauf

    • Vor einem Monat

      Naja, das "Ekrem"-Album fand ich für seine Verhältnisse durch die erste Hälfte recht stabil, auch wenn gerade gegen Ende einiger Mist drauf war. Die letzte "Bars über Nacht"-EP mochte dagegen überhaupt nicht, das kam sehr lahm und kalkuliert rüber nach dem Song über den U-Bahn-Ficker und dem Döneressen bei Raab. Ich sehe echt keine Chance, dass da nochmal was Gutes bei rumkommt, aber lasse mich natürlich gerne überraschen. Wobei mir Eko im Moment nicht mal einen Youtube-Klick oder gar Download wert ist...

    • Vor einem Monat

      Vergiss nicht die Autoball WM und ähnlich furchtbar unlustige Shows wo er danach auch sofort einen extra furchtbar unlustigen Song darüber machen wollte

      Ich wollte mal näher in aktuelles reinhören, dann hab ich irgendwas von Teambildung mit Samy und Afrob gelesen und es entnervt gelassen

      Ja sein 2011er war ja recht solide bis auf berühmte Ausnahmen, da kam ja der erneute Wandel, den er aber seit einigen Jahren eher verwaltet denn neue Impulse gibt, dazu diese Comedyattitüde

  • Vor einem Monat

    Ich kann Eko eigentlich nicht leiden, aber dieser Move ist nicht schlecht. Musikalisch selbstredend unter aller Sau, aber darum geht's dabei ja nicht.

  • Vor einem Monat

    Erbärmlicher Versuch, erbärmlichen Schlager zu benutzen.