Porträt

laut.de-Biographie

Medeia

In der gleichnamigen Tragödie von Euripides ist Medeia Jasons Frau, die die Untreue ihres Mannes dadurch bestraft, dass sie dessen Geliebte, deren Vater und anschließend die beiden gemeinsamen Söhne tötet.

Ganz schön happig, aber warum ausgerechnet eine Band aus dem finnischen Tampere auf die Idee kommt, sich nach der griechischen Mythengestalt zu benennen, bleibt indes rätselhaft.

Wie dem auch sei, Shouter Teemu Karjalainen, Gitarrist Samuli Peltola, Keyboarderin Laura Dziadulewicz, Basser Samuli Kuusinen und Drummer Janne Putkisaari nennen sich 2002 Medeia unter und zocken Metalcore.

Dabei spielen von Anfang an Lauras Klavierpassagen eine wichtige Rolle, geben sie dem Sound doch von Anfang an eine besondere Note. Einen ersten Eindruck davon geben sie auf dem Debüt "Quantum Holocaust: World Domination", das sie in Eigenregie aufnehmen und im Sommer 2006 veröffentlichen.

Da die Reviews durch die Bank positiv ausfallen, machen sie sich auf die Suche nach einem Label. Fullsteam Records bekommen den Zuschlag und als Appetizer zum nächsten Album, erscheint im Juli eine selbstbetitelte und limitierte EP.

Allerdings ist ein Wechsel am Mikro zu verzeichnen: Teemu kehrt Medeia Ende 2006 den Rücken. Mit dem ehemaligen Rotten Sound-Shouter Keiji Niinimaa drehen sie einige Runden mit The Dillinger Escape Plan, Entombed oder As I Lay Dying, bevor er auf besagter EP seinen Studioeinstand gibt.

Der Zweitling "Cult" erscheint Ende September 2008 und knüpft textlich an die Story des Debüts an.

Alben

Medeia - Cult: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2008 Cult

Kritik von Michael Edele

Hier kracht das volle Metalcore-Brett auf die Birne. (0 Kommentare)

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