Porträt

laut.de-Biographie

Iron Hero

Manche Bands gründen sich nach einem einschneidenden Ereignis in der eigenen Vita (das erste Punk-Konzert, eine einflussreiche Platte), andere finden aus Kleinstadt-Ennui zusammen. Bei Iron Hero war es pure Verlegenheit.

Für Ende Mai 2004 hatte ein Freund den Musikern Lawson Grice (Gitarre, Keyboards) und Sam Gunn (Gesang, Gitarre, Keyboards) aus dem US-Bundesstaat Georgia einen Gig besorgt. So weit, so gut, nur hatten die beiden zu diesem Zeitpunkt keine Band und kaum Songs am Start.

Aus der Not scharten sie in wenigen Wochen Ben Simpson (Bass, Electronics) und Nick Hasty (Drums, Percussion, Electronics) um sich. Das Konzert geht über die Bühne und die Zweckgemeinschaft beschließt, zusammen zu bleiben. Sie firmiert unter dem Namen Iron Hero.

Alle vier Kinder der Achtziger, spielt die Band einen gitarrenlastigen Indiesound, der mitunter leicht entrückt wirkt und bei dem das Label Shoegazer nicht ganz unangebracht scheint. Ihr Debütalbum "Safe As Houses" nehmen sie in Athens, Georgia, der Heimatstadt von R.E.M. auf.

Mit dieser Platte landen sie in den USA leider keinen Label-Deal, in Deutschland allerdings wird das Stuttgarter Label Stagnation auf sie aufmerksam und bringt das Album im deutschsprachige Raum im August 2007 heraus.

Mittlerweile spielen für Simpson Justin Snyder am Bass und für Hasty Thomas Wilcox an den Fellen.

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