Porträt

laut.de-Biographie

Hellsaw

In der österreichischen Steiermark kann man sich nicht nur gut in den Muckibuden auspumpen, sondern seine überschüssige Energie durchaus anderweitig einsetzen. So sehen das auch Shouter und Gitarrist Aries und Drummer Svart, die sich 2001 neben ihrer Band Sanguis in Form von Hellsaw noch einer deutlich roheren Form des Black Metals widmen.

Im Studio übernimmt Aries außerdem den Bass, womit der musikalische Teil problemlos abgedeckt wäre. Zum ersten Mal geben Hellsaw 2003 ein akustisches Lebenszeichen, das den Titel "Sins Of Might" trägt. Die positiven Reaktionen ermutigen die beiden, mit ihrer Arbeit fortzufahren und 2005 schließlich das offizielle Debüt "Spiritual Twilight" zu veröffentlichen. Zu dieser Zeit steigt Aries bei Sanguis aus, um sich ganz auf Hellsaw konzentrieren zu können.

Aus dem anfänglichen Projekt soll eine richtige Band werden, weshalb sich Aries und Svart für ihre Livegigs ein paar Musiker zusammensuchen. Das sind die beiden Gitarristen Malthus und Isiul, sowie Basser Desderoth. Auf der Bühne greift Aries nicht zur Gitarre. Für diverse Konzerte geht es den Rest des Jahres durch ganz Europa, bevor es 2006 zunächst ein wenig ruhiger wird.

Nachdem Hellsaw Anfang des folgenden Jahres mit Inquisition auf der 'Flesh For Satan'-Tour waren, machen sich Aries und Svart an die Aufnahmen zum Nachfolger "Phantasm". Im Gegensatz zum Debüt klingt die Produktion hier nicht nach Frühstücksbox, sondern hat einen ordentlichen Sound. Dass die Österreicher auch vor Akustikgitarren nicht zurück schrecken, verleiht der Scheibe eine eigene Note.

Mittlerweile ist Hellsaw eine echte Band mit fünf Leuten, die gemeinsam das nächste Album ausarbeiten und einspielen. Unter der Regie von V Santura (Dark Fortress) nehmen sie "Cold" auf und schicken die Scheibe Ende März 2009 ins Rennen. Darauf zeigen sie sich noch wandlungsfähiger und experimentierfreudiger als auf dem Vorgänger.

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