Porträt

laut.de-Biographie

Frivolous

Technoproduzenten eilt gerne der Ruf voraus, keine besonders guten Performer zu sein. Diesen Vorwurf braucht sich der Kanadier Daniel Gardner nicht machen zu lassen. Schlüpft er in sein Alter Ego Frivolous, dann ist nicht nur für guten Groove, sondern auch für eine extravagante Live-Show gesorgt. Gerade in der oftmals etwas unterkühlten Minimal-Szene ist das eher eine Seltenheit.

Einen Namen gemacht hat sich Frivolous nicht nur mit seinen Live-Performances, sondern auch mit zahlreichen Releases. Diese erscheinen seit 2002 zumeist auf dem Kölner Label Karloff, wo er zwei Jahre später mit "Somewhere In The Suburbs" sein Longplayer-Debüt gibt. Die ersten Schritte in Richtung Musikerkarriere unternimmt Gardner noch in seiner Heimatstadt Vancouver, nachdem er in der Schule den Kurs "Electronic Music Composition" besucht hat.

In schulischen Dingen ansonsten nicht besonders engagiert, entwickelt Gardner dank des neues Kurses einen ungekannten Eifer. 1996 taucht er bereits im Alter von 16 Jahren in das Clubleben seiner Heimatstadt ein und tritt seine erste Residency an. Daheim entstehen neue Tracks, die zuweilen ihren Weg auf obskure White-Labels finden. Irgendwann beschließt Frivolous seinen Tracks ein Gesicht zu geben und schickt eine Demo-CD an deutsche Minimal-Labels.

Das Feedback fäält sehr positiv aus und so erscheinen seine Tracks bald darauf auf Falko Brocksiepers und M.I.A.s Karloff Imprint, wo Frivolous auch für die nächsten Releases bleibt. 2007 erscheint sein zweites Album "Midnight Black Indulgence" über das Berliner Label Scape Music. Die soulig, jazzig und funkigen Einflüsse markieren zugleich eine Abkehr von den minimalistischen Produktionen auf Karloff.

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