Porträt

laut.de-Biographie

Cat Sun Flower

"Maximum Pop" nannten Cat Sun Flower ihren Stil der Anfangsjahre. Mittlerweile ist das Maximum immer minimaler und ruhiger geworden. Fragile und melancholische Songs, die Sängerin Heidi Triska noch weiter ins Zentrum rücken, stehen längst auf der Tagesordnung. "Rotweinpop für Erwachsene" nennt es die Band und trifft damit den Stimmungsnagel auf den Kopf.

Cat Sun Flower finden 1990 in München zusammen und beginnen ihre Karriere, in dem sie in einem feucht müffelnden Kellerraum jammen. Ihren Bandnamen verdanken sie übrigens dem Grateful Dead-Song "China Cat Sunflower". Heidi Triska (Gesang), Rainer Germann (Bass, Gesang, Piano), Hannes Frisch (Gitarre), Gerry Huber (Gitarre, Keyboard, Piano), Ary Witte (Schlagzeug) und Francesca E. (Percussion, Gesang) werkeln fleißig und nehmen ein Jahr später die Live-EP "Masturbation" in München und Lahr auf.

Bis zu ihrem ersten Album "Furiosa" 1994 suchen sie geschäftig diverse Bühnen heim. Erste Höhepunkt als Supportact sind Shows mit den Boo Radleys und Oasis 1995/96 im Anschluss an die Veröffentlichung des zweiten Albums "Childish".

Für die Aufnahmen von "Driving South, Staying There" reisen die sechs Musiker nach Regello in der Toskana, 20 Kilometer südlich von Florenz. Ein Landhaus dient als Studio, die Band genießt eine Woche lang das gediegene italienische Ambiente und präsentiert sich im Ergebnis ruhiger als auf ihren Vorgängerwerken - Musik für gemütliche Weinrunden.

Das 2003er Album "European Cuts" nimmt die Band in einem Landhaus im Schwarzwald und Italien auf. Die Scheibe bestätigt die Veränderungen von "Driving South", ruhige und feine Melodien prägen das Klangbild. 2004 beschreiten Heidi Triska und Gerry Huber zeitweilig eigene Pfade und veröffentlichen unter dem Namen "Triska" das Album "Stay Warm". Kritiker feiern es, folgerichtig wird es auch für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

"A Lie Called Summer" erscheint als mittlerweile sechstes Album von Cat Sun Flower im Mai 2006.

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