Porträt

laut.de-Biographie

Bison B.C.

Shouter und Gitarrist James Farwell hat sich im kanadischen British Columbia bereits als Fronter der Skatepunk-Band S.T.R.E.E.T.S. einen Namen gemacht. Allerdings hat er vom Punkrock irgendwann die Schnauze erst mal voll und will die Sache etwas rockiger und dreckiger angehen.

Bison B.C. - Lovelessness Aktuelles Album
Bison B.C. Lovelessness
Roh, intensiv, brachial - und eintönig.

So gründet er 2006 mit Gitarrist Dan And, Basser Masa Anzai und Drummer Brad MacKinnon in Vancouver die Band Bison. Stilistisch lassen sie sich nur schwer einordnen, verbinden Metal aber mit Stoner-Einflüssen und diversen Postcore-Elementen. Über das kleine Forest Records-Label legen sie 2007 ihr Debüt "Earthbound" auf und liegen darauf in etwa auf einer Wellenlänge mit Priestess, Baroness oder Mastodon.

Knapp über 1.000 Kopien gehen davon nur in Umlauf, doch Metal Blade sind von der Scheibe begeistert. Zumal sich Bison mit ihren neuen Songs noch variabler also zuvor zeigen. Cello und Violine sind auf "Quiet Earth" genauso vertreten wie die Gastvocals von Jamie Hooper (Ex-3 Inches Of Blood).

Allerdings müssen sie noch 'B.C.' an ihren Namen hängen, um Streitereien mit anderen Bands zu vermeiden. Ob das B.C. nun für 'before Christ' oder schlicht für 'British Columbia' steht, wurde bislang nicht so ganz geklärt.

Spielt auch eigentlich keine Rolle, wenn man mit seinen Kollegen das ganze Jahr durch Nordamerika ziehen und Konzerte spielen kann. Ihren musikalischen Weg verlieren sie jedenfalls auch auf "Dark Ages" im Frühjahr 2010 keinen Meter aus den Augen.

Dafür geht ihnen Drummer Brad irgendwann flöten, weswegen sie sich den ehemaligen 3 Inches Of Blood-Taktgeber Matt Wood ins Boot holen. Der gibt seinen Einstand auf "Lovelessness", das 2012 für manche Nerven etwas strapazierend ausfällt.

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