10. August 2006

Farin Urlaubs Album-Kritik kam als SMS

Interview geführt von

Auf dem Berner Gurtenfestival absolvierte der Ärzte-Trommler Mitte Juli sein Solo-Debüt auf Schweizer Boden und lungerte vor dem Auftritt gut gelaunt im Backstagebereich des Festivals herum. Auch wir waren in Bern, ebenfalls gut gelaunt, und erhielten eine kleine Audienz.Bela treffen. Geil. Hatte ich zwar 1994 schon mal, damals allerdings als einer von vielen Fans nach einem Ärzte-Konzert, frierend wartend am Hotel (am Hotel!) und mit anschließender Übernachtung in Mamas winzigem Toyota Starlet. Heute steht die Begegnung unter anderen, ungleich günstigeren Vorzeichen. Hat sich ja auch einiges verändert seither: Im Auto schlafe ich nur noch alle paar Jahre, mit Musikern darf ich mittlerweile hauptberuflich sprechen und Meister B. ist neuerdings Solokünstler.

Auf dem Berner Gurtenfestival absolvierte der Ärzte-Trommler Mitte Juli sein Solo-Debüt auf Schweizer Boden und lungerte vor dem Auftritt gut gelaunt im Backstagebereich des Festivals herum. Etwas anderes als positive Vibes lässt das Festivalgelände in Bern aber auch gar nicht gelten, liegt doch der Künstlerbereich nicht nur wie das gesamte Gelände auf 850 Metern Höhe, sondern auch direkt an einem Steilhang, so dass wir uns mit der Kapitale zu unseren Füßen auf einer Parkbank ganz lässig über Gott (Bela) und die Welt (uns) unterhalten konnten.

Während ich noch das Aufnahmegerät verkabele, beginnen wir einen lockeren Plausch über Bern, was Bela zunächst an ein unschönes Hotelerlebnis denken lässt, das er vor Jahren mit den Ärzten erleben musste und in dessen Hauptrolle ein missmutiger Nachtportier brillierte. Ganz Musikfan, sitzt er mir in einem Fantomas Big Band-Shirt gegenüber, was schon deswegen praktisch ist, da mein Katalog auch eine Mike Patton-Frage beinhaltet. Wie sich heraus stellt, ist der 43-Jährige ein so angenehmer wie ausschweifender Gesprächspartner, der wenig bis gar keine Pausen in seinen Redefluss integriert und es dem Fragensteller dementsprechend schwer macht, einzugreifen. Andererseits: Wer unterbricht schon gerne Rock'n'Roll-Übermenschen?

Zunächst eine Frage, die mir als Lee Hazlewood-Fan natürlich unter den Nägeln brennt. Du warst nach der Kollaboration mit ihm für "Bingo" nun sogar auf seinem Geburtstag eingeladen.

Bela: Genau, das war am vorletzten Wochenende und die Feier war auf zwei Tage verteilt. Er ist halt ein kranker Mann und eben auch sehr alt, 77 ist ja wirklich ein stolzes Alter. Wir haben daher immer mittags um 12 angefangen, vor allem weil da aufgrund der Zeitverschiebung die Fußballübertragungen los gingen und die wollte ich unbedingt sehen. Lee hatte sogar extra deswegen für einen Monat einen Sportkanal für uns abonniert. Das war natürlich sehr geil, weil alle Gäste dann Fußball geschaut haben, zuerst das Spiel um den dritten Platz und am nächsten Tag das Endspiel.

Schon nach dem Deutschland-Spiel waren eigentlich alle begeistert und als ich dann Tommy Parsons im Hotel traf, ein Bluessänger aus Phoenix, der Lees bester Freund ist und ihm auch mal das Leben gerettet hat, meinte der nur (verstellt seine Stimme tief): "Hey, make sure that you tell me when you go to see the second game. I don't wanna miss just a minute of it." Das war schon toll. Auf der Feier waren viele Verwandte, Arrangeure, Musiker und Studiobesitzer, und bevor du fragst: Keine Stars! Nancy hat nur angerufen und viele seiner Freunde sind halt auch schon tot oder wohnen so weit weg, dass sie die Reise in ihrem Alter nicht mehr machen können. Und Las Vegas ist halt jetzt auch nicht der typische Wohnort.

Wie lange wohnt er denn schon dort? Zuletzt war er doch noch in Schweden zu Hause, oder?

Schon, aber er ist glaube ich schon vor zwei Jahren wieder in die Staaten zurück gezogen als es mit dem Krebs losging. Wie jeder gute Amerikaner glaubt er halt, dass es nur in Amerika die richtige Medizin, die richtigen Ärzte und Krankenhäuser gibt. Ich weiß, dass es nicht so ist, da ich mir dort mal in einem Urlaub meine Verbrennungen behandeln lassen musste (fasst sich intuitiv an seinen rechten Arm) und es war echt schwer, dort Krankenhäuser zu finden, die an unsere Maßstäbe in Deutschland heran reichen.

Aber Lee geht es wieder besser?

Es geht ihm sogar sehr gut und er wohnt in Las Vegas mitten in der Wüste. Niemand hatte ja geglaubt, dass er seinen 77. Geburtstag noch erlebt, am wenigsten er selbst. Wir haben seine Enkeltochter Phaedra getroffen, mit der er für sein letztes Album "Some Velvet Morning" nochmal neu aufgenommen hat. Die Arbeiten daran hat er ja schon vor zwei Jahren begonnen und wir haben die Platte bei ihm neulich rauf und runter gehört. Im Moment ist er gerade dabei, es zu verdealen. Besonders schön ist, dass er meinen Song "Lee Hazlewood und das erste Lied des Tages" auf englisch draufpacken will.

Wow, Kompliment.

Ja, super, oder?! Er hat auch gleich Lula, die auf meiner Platte singt, gefragt, ob sie für ein Duett bereit stünde. Sie hat dann für seinen neuen Song "Nothing" einen deutschen Part geschrieben, den sie singt. Mittlerweile bezeichnet er mich auch schon als Freund, was natürlich eine ziemlich abgefahrene Erfahrung und vor allem eine Ehre ist. Da bin ich schon sehr stolz drauf.

Farin-Kritik per SMS


Kommen wir zu deinem Album: Wie beurteilst du denn die Reaktionen auf "Bingo"? Kriegst du da Feedback in Form von Mails oder durch Treffen mit Fans?

Die ersten Reaktionen kamen natürlich von Ärzte-Fans, die ein bisschen erstaunt und verwundert waren. Manche fanden es zwar toll, aber manche sind auch erschrocken, weil ich in bestimmten Texten sehr offen bin. Ein Song wie "Letzter Tag" macht doch einigen Leuten Angst, weil er sehr geradeaus vom Tod handelt. Ansonsten kann ich nur meinen Eindruck von den Konzerten widergeben, und da meine ich schon, dass sich für mich jetzt auch Leute interessieren, die nicht ausschließlich bei Ärzte-Konzerten in der ersten Reihe stehen. Die mögen schon mal auf einem Ärzte-Konzert gewesen und dadurch vielleicht auf mich aufmerksam geworden sein, aber das Publikum ist schon zu ca. 50% ein anderes, so wie sich die Musik ja auch von den Ärzten unterscheidet. Das gefällt mir sehr gut.

Ich habe vor kurzem deinen TV-Auftritt bei "Zimmer Frei" gesehen, wo du erzählt hast, dass Farin bislang noch keine Kritik zu "Bingo" geäußert habe. Das dürfte sich mittlerweile doch geändert haben, oder?

Ja, die hab ich inzwischen gekriegt (lacht).

Was sacht er denn?

Ihm hat die Platte natürlich super gefallen. Gut, es war eh klar, dass wir uns erstmal gegenseitig den Popo tätscheln. Aber er hat auch ein paar Kritikpunkte angebracht.

Darf man denn ...

Nee, das bleibt unter uns.

Hört sich so eine Kritik denn typisch muckermäßig an, also quasi nach dem Motto: "Im Refrain von dem und dem Lied sind zu viele Gitarren" drin ..?

Nee, so dezidiert wird das nicht. Höchstens mal im Gespräch. Er hat das ein bisschen verallgemeinert, es war ja eine SMS. Wir kennen uns jetzt halt schon so lange, dass er bei mir eben genau wie ich auch bei ihm weiß, wie bestimmte Sachen gemeint sind und wo bestimmte Sachen herkommen. Aber das bleibt schön unter uns.

Dein erstes Konzert als Solokünstler ist jetzt noch nicht allzu lange her. Hat es dich denn während der ganzen 90 Minuten nie gejuckt, kurz an die Drums zu wechseln?

Nein, nicht wirklich. Es gibt in unserem normalen Set inzwischen einen Song, bei dem ich Schlagzeug spiele und Danny singt, da er das zum Glück auch ganz gut kann. Es kommt aber nicht vor, dass ich auf der Bühne denke, jetzt mal schnell die Gitarre weglegen oder sowas. Dafür macht mir das Gitarre spielen und Rumposen zu viel Spaß. Heute ist ja erst das zehnte Konzert überhaupt und je sicherer ich mit der Gitarre werde, desto lockerer werde ich natürlich auch im Umgang mit dem Publikum. Da entdecke ich mich gerade selbst noch ein bisschen.

Hörst du eher die Fehler des Drummers als die des Gitarristen?

Nee. Das hatte ich zunächst auch erwartet, aber da ich jetzt Bandleader bin und eben sehr mit dem Entertainen beschäftigt bin, fallen mir bis auf ganz harte Sachen die Fehler der anderen eigentlich gar nicht auf. Klar hört man auch mal Kleinigkeiten, aber ich wäre echt ein Arschloch, wenn ich meinen Drummer zusammen scheißen würde nur weil ich selber einer bin. Ich glaube, da hat er ziemlich Glück, da ich eher nachsichtig bin. Aber bei Danny gibts eh keine Probleme, da er ein Spitzen-Schlagzeuger ist. Gluecifer war ja nicht irgendeine Band, sondern eine extrem gute, eine Zeit lang auch sehr erfolgreiche Rockband. Den hab ich mir schon richtig ausgesucht.

Wenns jetzt aber doch mal Knatsch gibt, bist du wie gesagt der Bandchef. Gehst du Streitigkeiten trotzdem lieber aus dem Weg?

Naja, ich habe ja schon Anfang der 90er in meinem Leben diese Zäsur gemacht, gerade um Verantwortung zu übernehmen. Und Verantwortung zu übernehmen heißt eben bisweilen auch Führung zu übernehmen. Das war bei Depp Jones zwar nicht ganz so stark der Fall wie heute, aber das fällt mir nicht so schwer. Ich weiß schließlich auch, warum ich mit den Leuten aus meiner Band zusammen arbeite, nämlich weil sie kompetent sind und nun auch meine Freunde. Tim, der Bassist, ist der einzige, den ich vorher noch nicht so gut kannte, mit allen anderen war ich schon befreundet, respektive mit Olsen und Wayne habe ich ja die Platte aufgenommen und auch viele Songs geschrieben. Da ist natürlich viel Vertrauen im Spiel. Umgekehrt wissen die anderen aber auch, wann sie mir widersprechen können und dann heißt es halt mal "Sorry Chef, aber da weißt du leider nicht so gut Bescheid." Und ich werde einen Teufel tun und Olsen erklären, wie man eine Gitarre spielt.

Zu deiner neuen Single: Das Video spielt ja mit Charlotte Roche im Swinger Club. Wie wars denn so?

Es war echt anstrengend, denn man muss sich das so vorstellen: Ich war acht Stunden lang nackt und hatte nur eine Socke über dem Genital. Das war zwar einerseits total sinnlos, aber wenigstens eine kleine Sicherheit.

Haben andere schließlich auch schon gemacht.

Ja, ich weiß. Am Schluss sieht die Socke ja auch keiner. Insgesamt war das schon unangenehm. Einen Tag vorher hatten Charlotte und ich ja schon die Fotosession für die Single und waren dort die ganze Zeit komplett nackt, obwohl da auch ein Haufen Leute um uns herum geturnt sind. Das war eigentlich ganz normal, obwohl wir auch ein zwei Flaschen Champagner trinken mussten, um locker zu werden (lacht). Charlotte war aber so bezaubernd die ganze Zeit, das hat es dann einfacher gemacht.

Fand Charlotte die Idee mit dem Swinger Club gleich cool?

Es war ihre Idee. Ich wollte nur, dass wir diesmal den Text des Liedes umsetzen, wenn auch auf eine andere Art. Charlotte hat dann den Swinger Club vorgeschlagen, und das fand ich echt geil. An der Umsetzung haben wir mit Norbert Heitker gearbeitet, der auch schon das Video zu "Tag Mit Schutzumschlag" gemacht hat und mit dem ich überhaupt schon lange zusammen arbeite. Es hat zwar alles sehr viel Spaß gemacht, aber ich war dann auch froh, als es vorbei war. Denn irgendwann ist man auch auf so eine perverse Art und Weise angeheizt, weißte? Denn obwohl es eine Arbeitssituation ist, fühlt man sich doch unangenehm berührt und ist die ganze Zeit völlig angreifbar ...

"Für Mike Patton zählt nur Output, Output, Output"


Wie oft in der Woche passieren dir eigentlich diese Dinge, die du in "1. 2. 3..." ansprichst, also vornehmlich unangenehme Begegnungen mit Fans im Alltag?

Äh, schwer zu sagen. Also es passiert schon, dass du irgendwohin kommst und dann Leute auf dich zukommen, die eigentlich nur ihre Story loswerden wollen. Sie wollen mit dem Prominenten reden, wollen aber eigentlich nur von sich erzählen. Und es ist einfach nicht witzig, wenn jemand herkommt und fragt "Willsten Autogramm von mir?" Warum soll ich ein Autogramm von jemandem wollen? Das ist ja auch kein Hobby von mir, sondern ich mache das für Leute, die es toll finden, mich zu treffen und die das als Souvenir oder so mitnehmen wollen. Aber Scherzkekse gibt es halt an jeder Ecke. Sowas passiert mir ständig, aber da besitze ich inzwischen auch echt ein dickes Fell.

Wie deinen Kollegen bei den Ärzten ist dir dein Privatleben heilig und so gibt es auch nichts aus dieser Richtung über dich in Zeitungen zu lesen. Jetzt kam aber doch mal was raus und zwar dass du eine Liaison mit der TV-Moderatorin Sarah Kuttner hast. Ärgert dich sowas?

Ich empfinde das als einen Eingriff in meine Privatsphäre. Nur weil jemand bekannt ist, gehört sein Privatleben ja nicht automatisch auch der Öffentlichkeit. Gut, wir alle wissen, was wir von der Boulevardpresse zu halten haben. Es ist immerhin ein süßes Foto. Und wenn man sich mal küssen will, dann hält man nicht Ausschau, ob eventuell Fotografen in der Nähe sind. Zum Glück hat einen Tag später Franzi van Almsick bekannt gegeben, dass sie schwanger ist und zwei Tage später hat Sarah Connor erzählt, dass ihr Kind einen Herzklappenfehler hat und das war alles wieder viel interessanter.

Gehört zu dieser Definition von Privatheit auch deine Entscheidung, die Kollegen von "Zimmer Frei" nicht mit Kameras in deine Wohnung zu lassen? Ich hätte mich zum Beispiel sehr für deine imposante Sammlung von Bela Lugosi-Statuen interessiert.

(lacht) Das ist richtig. Aber ich gebe ja schon relativ viel von mir preis. Als Künstler bin ich mittlerweile an einem Punkt, an dem ich mich für bestimmte Sachen in der Öffentlichkeit auch gerade machen kann. Deshalb erzähle ich auch Geschichten in meinen Texten, die schon sehr privat sind. Aber das bleibt halt immer noch mir übrlassen. Das Wichtigste an dem was ich tue, ist ja immer noch, die Gabe Geschichten zu erzählen, die ich möglicherweise habe, zu nutzen. Dass ich diese Geschichten in Songs verpacke, die manchen Leuten gefallen und eventuell sogar weiter helfen. Und eben nicht diese Boulevardisierung, die in der heutigen Öffentlichkeit stattfindet. Es geht doch inzwischen nur noch darum, wer mit wem wann rumgeknutscht oder sich geprügelt hat, wer schwanger oder wessen Kind krank ist. Klar lese ich auch gerne Biographien, um zu sehen, wie wer gelebt hat oder was die Who backstage angestellt haben, aber das steht bei mir halt nicht an erster Stelle.

Das "Visions"-Magazin hat dich ja kürzlich mit Mike Patton gemeinsam interviewt. Sind das Momente, wo du dich freust bzw. der Presse dankbar dafür bist, dass sie dich mit deinen Idolen zusammen bringt?

Auf jeden Fall. Mike Patton ist zwar nicht unbedingt ein Idol von mir, aber sicherlich jemand, dessen Arbeit ich verfolge. Die meisten Platten, an denen er mitwirkt, kaufe ich mir dann auch. Naja, alle dann auch nicht, denn manchmal macht er es einem auch wirklich schwer. Ich bewundere ihn sehr als Künstler und es war einfach toll, ihn zu treffen. Er ist ein irre netter Typ und sehr offen, hat also keinerlei Ressentiments in irgendeine Richtung. Aber trotzdem ganz klar fokussiert auf seine Arbeit und diese Selbstsicherheit strahlt er auch aus. Ich war also irre dankbar, zumal ich an dem Tag eigentlich eine Einladung zu diesem Special-Konzert der Chili Peppers in Hamburg hatte.

Und ehrlich gesagt, kam mir diese Visions-Einladung dann sehr entgegen, denn die Chili Peppers habe ich schon verdammt oft gesehen. Also habe ich mich dagegen entschieden, mit Johannes B. Kerner und dem Bürgermeister von Hamburg bei den Chili Peppers zu stehen, und bin stattdessen zum ersten Mal bei Fantômas gewesen, eine Band, die ich wirklich schon lange verfolge. Und die Melvins liebe ich ja auch seit Ewigkeiten. Es war echt großartig, deren Drummer und Dave Lombardo unisono in einer halbvollen Halle spielen zu sehen.

Wurde Mike Patton kurz gebrieft, wer du bist, oder kannte der dich schon?

Nein, der wurde kurz gebrieft. Er wusste wohl so ein bisschen was über mich, weil er schon oft in Deutschland war. 20 Jahre Ärzte, manche kriegen da schon was mit, sei es durch Videos oder sonstwas. Aber er war jetzt auch kein Riesenfan. Unsere Auffassungen von Musik sind auch sehr verschieden. Er ist ja jemand, der immer wieder neue Grenzen überschreiten will oder wie er immer sagt: "Output, Output, Output." Ich dagegen stelle erstmal ein Album fertig und zelebriere es dann mit Videos und Live-Konzerten. Ich koste das also alles intensiv aus, um damit dann zwei Jahre Rockstar zu sein.

Abschließender Ausblick: An Silvester steht ein Ärzte-Konzert in Köln an. Es ist also davon auszugehen, dass du mit deinen beiden Kollegen anschließend wieder ins Studio gehst.

Wir treffen uns erst einmal im November, wenn Farin Urlaubs Tour vorbei ist, um über die Zukunft der Ärzte zu sprechen. Es ist natürlich durchaus in der Planung, nächstes Jahr was zusammen zu machen. Aber wir wollen uns nicht unter Druck setzen, denn wenn wir uns treffen, haben wir uns alle genau ein Jahr nicht gesehen. Da muss also jeder erstmal seine Gedanken und seine Erfahrungen über die letzten Jahre mit den Ärzten auf den Tisch packen und dann wird darüber geredet. Es waren ja durchaus auch anstrengende Jahre. So eine Band muss eben auch mal eine Zäsur üben können.

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