Porträt

laut.de-Biographie

Absentee

Dan Michaelson ist nicht nur für die Songs dieses in London beheimateten Quintetts zuständig, sein markanter Gesang stellt außerdem dessen Markenzeichen. Der limitiert wirkende Gesangsstil steht dabei in der Tradition von Leonard Cohen, Stuart Staples oder Lou Reed. "Ich finde es amüsant", erläutert er, "wenn Menschen mir sagen, dass sie die Art mögen, wie ich meine Stimme einsetze. Aber das passiert einfach, wenn man mit einer Stimme wie meiner gebeutelt ist. Da ist keine Stimmakrobatik möglich."

Das Debüt der Band ("Hawaiian Disco", 2004) spielt der Gitarrist und Sänger noch in Eigenregie als Duo mit Melinda Bronstein (Gesang, Keyboards, Glockenspiel) ein, ehe der Wunsch realisiert wird, als mehrköpfige Band auf der Bühne zu stehen. Das zukünftige Line-Up komplettiert sich schließlich mit Che Albrighton (Drums), Babak Ganjei (Gitarre) und Laurie Earle, der bald den ursprünglichen Bassisten und Freund Romeo Stodart ersetzt, der mit The Magic Numbers auf der Erfolgselle schwimmt.

Musikalisch tendiert der Fünfer nun zum tragikkomischen bis schwarzhumorigem Indiepop mit Querverweisen zu Country, Folk und Gospel. Nachdem die Band einen Vertrag mit dem Indie-Label Memphis Industries unterzeichnet, veröffentlicht sie neben das Major-Longplayer-Debüt "Schmotime" (2006), das von James Ford produziert wird (Arctic Monkeys, Mystery Jets).

Wenn Absentee nicht gerade als Support für Kombos wie King Creosote, Silver Jews, The Magic Numbers oder The Broken Family Band unterwegs sind oder Songs aufnehmen, widmen sich die Bandmitglieder ihren Seitenprojekten: Melinda musiziert für The Bronsteins und ist zudem gemeinsam mit Babak und Laurie im Ensemble Wet Paint aktiv, während Dan als Dan Michaelson & The Coastguards mit "Saltwater" sein Solodebüt auf den Markt bringt.

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