Porträt

laut.de-Biographie

16

Mit Informationen über die Gründe, warum Gitarrist Bobby Ferry, Drummer Jason Corley und Shouter Cris Jerue ihrer Band 1992 den schlichten Namen 16 gaben, sind die Kalifornier sehr sparsam. Spielt an sich auch keine Rolle, solange die Musik stimmt.

Liebhaber von Stoner Rock und Sludge-Klängen werden an dieser Stelle wohl zustimmend nicken, denn genau diesem Stil verschreiben sich 16 schon auf ihrer im Gründungsjahr erscheinenden EP "Doorprize". Genau diese EP ist es auch, die den Künstler Pushead (früherer Haus- und Hofzeichner für Metallica) auf sie aufmerksam macht. Der sucht für seinen Fanclub nach einer coolen Single und nimmt 16 unter seine Fittiche. Auch das erste Album "Curves That Kick" erscheint über den Fan Club und wird dadurch in den ganzen USA und auch in Japan vertrieben.

Mit der Zeit spielen sie auch immer öfter live, weshalb sie sich mit Basser Tony Baumeister verstärken. Es folgen zahllose Singles, Split-Scheiben und eine Compilation, die ausschließlich für den japanischen Markt bestimmt ist. Die Arschkriecherei macht sich bezahlt: 1994 fahren sie ihre erste Tour durch Japan. Im selben Jahr nehmen sie ihren zweiten Longplayer "Drop Out" auf, doch irgendwie läuft die Sache mit Pushead nicht mehr so ganz rund. Somit dauert es bis 1996, ehe das Album schließlich über Pessimiser Records erscheint.

Kein Wunder, dass '97 schon "Blaze Of Incompetence" in den Regalen steht. Der Zyklus aus Touren und Single/Split-Veröffentlichungen setzt sich die nächsten Jahre fort. 2002 schaffen sie es sogar mal über den Atlantik bis nach England. Mit ihrem vierten Album "Zoloft Smile" bringen sie es tatsächlich auch zu einer europäischen Veröffentlichung, allerdings erst ein paar Monate nach dem Release in den USA und Japan. Allerdings sind sich die vier Jungs anschließend auch darüber einig, dass man nun einen Schlussstrich ziehen könnte und lösen 16 auf.

Bobby und Jason sind eigentlich durchgehend in anderen Bands und Projekten aktiv und auch Tony bleibt der Musik treu. Allein Cris kehrt dem ganzen Business mehr oder minder den Rücken und schaukelt sich die Eier. Erst im August 2007 kommt langsam aber sicher der Gedanke auf, 16 zu reaktivieren. Kaum sind die ersten paar Songs auf Band, stehen auch schon Relapse Records auf der Matte. Der Deal ist schnell unter Dach und Fach und Ende Januar 2009 steht "Bridges To Burn" in den Regalen.

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