Mit "Masseduction" legte Annie Clark alias St. Vincent vor vier Jahren ein zeitkritisches Werk vor, das sich als ironischer Kommentar zur Beiläufigkeit vieler Produktionen im Pop verstehen ließ. Nun lässt sie auf "Daddy's Home" den Rock'n'Roll, den Funk und den Glam der 70er- und 80er-Jahre wiederaufleben.

Schon …

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  • Vor einem Jahr

    Was für tolle Musik ???? von St. Vincent jedes Lied auf dem Album Daddy's Home steht für sich.

  • Vor einem Jahr

    Sie wischt halt mal wieder den Fußboden mit sämtlichen Plastiksängerinnen samt ihrer 200 Songwriter und Produzenten, die gerade erfolgreich sind. Kennt man.

    • Vor einem Jahr

      Wäre übrigens schön, wenn in Rezensionen nicht permanent darauf hingewiesen werden würde, wie weiblich eine Sängerin doch sei. Sie ist ganz einfach Musikerin. Punkt.

      Mit ganz wenigen Ausnahmen wird bei männlichen Sängern ja auch nicht dauernd erwähnt, wie viel Testosteron sie haben, wie männlich ihre Themen sind und wie sie mit ihrer Rolle als Mann in der Gesellschaft umgehen.

      Verstehe nicht wie es schick geworden ist, Frauen als exotische Tiere zu betrachten.

    • Vor einem Jahr

      "Wäre übrigens schön, wenn in Rezensionen nicht permanent darauf hingewiesen werden würde, wie weiblich eine Sängerin doch sei."

      Wie viele Rezensionen von Toni kennst du denn noch, in der die Musik einer Künstlerin hinsichtlich ihrer Weiblichkeit besprochen wird?

    • Vor einem Jahr

      Bis auf wenige Ausnahmen merke ich mir selten, wer einen Text geschrieben hat. Ich sage nur: Wenn eine Frau eine Platte veröffentlicht, die auf laut.de besprochen wird, dann wird in der Rezension oft mehrfach auf ihre Weiblichkeit hingewiesen. Als sei eine Künstlerin ein seltenes Exemplar in einem Zoo, auf dessen Unterschiede zu "Menschen" man sehr erstaunliche Hinweise einstreuen kann.

    • Vor einem Jahr

      Toni scheint eine angenehme Ausnahme zu sein, da haste Recht.

    • Vor einem Jahr

      Nur dass diese "Plastiksängerinnen" mehr für female empowerment und feminism getan haben, als st. vincent. Siehe Beyoncé, die dort wegweisend war.

    • Vor einem Jahr

      Können wir erstmal darüber reden, wo in diesem Text "permanent darauf hingewiesen [wird], wie weiblich eine Sängerin doch sei"?

    • Vor einem Jahr

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor einem Jahr

      @DerWeiseHai: Würde denn da irgendwer widersprechen? Ist das nicht schon längst algemeinhin bekannt? Nicht sehr zielführend, ma anmerken.

    • Vor einem Jahr

      Ja mei, er gibt halt nicht gerne Fehler zu. Wir sind doch alle hier, um zu lernen. Ich finde, wir müssen ihm einfach immer wieder die Hand reichen. Wir haben schon auch Verantwortung für Ragism.

    • Vor einem Jahr

      Capslock - hatte schon eingeräumt, daß der Text hier relativ frei davon ist.

      Ich bezweifle aber, daß einem der anderen Experten hier aufgefallen ist, daß bei männlichen Künstlern regelmäßig Testosteron erwähnt wird. Oder halt Männlichkeit, Rolle des Mannes etc. Wer halbwegs undumm ist, dürfte gemerkt haben, daß Männer, die anlaßlos die Frauhaftigkeit von Frauen erwähnen, sehr viel mehr Teil eines Problems sind als die anderen Trottel, die dumme Tittensprüche klopfen.

      C452, hab gegen Beyoncé hier null geschrieben. Die finde ich auch sehr respektabel. Glaube aber trotzdem, daß Beyoncé weniger für "Female Empowerment" (*seufz*) getan hat als die Frauen, die im Alltag souverän für sich einstehen. Ist doch albern, heutigen Götzen, die Popstars nun mal sind, besonderen gesellschaftlichen Einfluß zuzusprechen.

    • Vor einem Jahr

      "halbwegs undumm"
      :D

    • Vor einem Jahr

      "Ich bezweifle aber, daß einem der anderen Experten hier aufgefallen ist, daß bei männlichen Künstlern regelmäßig Testosteron erwähnt wird."

      Kann ich nichtmal wirklich mitgehen. Sowohl in hartwurstigeren musikalischen Gefilden sowie bei bestimmten Ausprägungen des Raps passiert das eigentlich recht häufig. Würde locker n Fuffi drauf wetten, dass in der Gesamtheit der laut-Rezis das Wort Testosteron öfter vorkommt als Östrogen.

    • Vor einem Jahr

      @laut: Könntet ihr vielleicht an dieser Stelle baldmöglichst reingrätschen, indem ihr einer Praktikantinnen [-innen / -nen] eine statistische Analyse auftragt? Das wäre super, denn uns hier einfach ohne Fakten im luftleeren Ragism-Raum schweben zu lassen, ist schon frech. Dennoch bin ich eher bei Gleep Glorp. Testosteron wird doch bestimmt oft im Kontext "einfältig, dumm" und Östrogen im Kontext "Sirene auf dem Meerfelsen singt und der dämliche Seemann wird schon auf sie hereinfallen" verwendet.

    • Vor einem Jahr

      Wenn das mit dem Fuffi steht, kann ich da gerne mal schnell 'nen Zähler zusammenschmeißen. ;-)

    • Vor einem Jahr

      "Nur dass diese "Plastiksängerinnen" mehr für female empowerment und feminism getan haben, als st. vincent. Siehe Beyoncé, die dort wegweisend war."

      Auch wenn ich mit ihrem (Solo) Output wenig anfangen kann, würde ich Beyonce nicht als Plastiksängerin betiteln, dafür ist sie viel zu gut und mit einer krassen Stimme gesegnet.

    • Vor einem Jahr

      Gut, das mit Deutschrap als Debilenbeschallung kann ich unterschreiben. Diese... Musiker... machen das auch explizit zum Thema. Ich verstehe es halt nicht in anderen Musikrichtungen, in denen Geschlecht, Gender usw. eben nicht zum Thema gemacht wird. Kommen Euch die Hinweise, wie fraulich eine Künstlerin und wie hervorhebenswert ihre Perspektive als Frau sei, nicht auch etwas zweifelhaft vor?

    • Vor einem Jahr

      "Sirene auf dem Meerfelsen singt und der dämliche Seemann wird schon auf sie hereinfallen"

      Meinungen und Sätze, die ich so üblicher- wie fälschlicherweise bloß von Individuen erwarte, die am tiefsten Grunde ihres Herzens eine psychotisch anmutende, unerschütterliche Ünerzeugung tragen, Nina Hagen hab nicht die bessere Version von Rammsteins Seemann aufgenommen. Verabscheuungswürdig, solche emotionalen Fehlleistungen!

    • Vor einem Jahr

      Die Grütze versteht doch echt kein Mensch :lol:

    • Vor einem Jahr

      Vielleicht mal weniger Bier, mehr Bett im Wochendurchschnitt? Soll ja selbst bei Menschen im mittleren noch zu signifikantem Rückgewinn bereits verödet geglaubten kognitiven Potentials führen.

      Hab z.B. dieses Jahr nach der Fastenzeit auch noch gar nicht wieder so richtig mit Alk angefangen und direkt im beruflichen Umfeld gespürt, wie viel weniger Bock alle anderen auf Konferenzen etc. mit mir haben, wenn ich plötzlich ohne erkennbare submanische Episode übers DNP-Maß hinaus Mal wieder was reißen will. :D

    • Vor einem Jahr

      Hätte vielleicht daran denken können, daß die durchschnittlichen laut-Kommentierer nur jedes Jahr mal eine Frau zu Gesicht bekommen, und zwar wenn sie zu Weihnachten Mutti besuchen. Da ergibt es schon Sinn, wenn Weiblichkeit für niemanden etwas anderes als außergewöhnlich sein darf.

    • Vor einem Jahr

      Mhh, da könntest du in der Tat recht haben. War schon etwas viel Bier in den letzten Wochen und jetzt kommt auch noch die EM :rolleyes:.

  • Vor einem Jahr

    Und ein weiteres im Grunde tolles Album, das durch Jack Antonoff unhörbar produziert wurde.

  • Vor einem Jahr

    Man muss das Album auf sich wirken lassen aber jeder hat eben seine eigene Meinung.

  • Vor einem Jahr

    Wenn es nur halb so gut ist wie die letzten beiden Albungs, dann ist es verdammt gut!

  • Vor einem Jahr

    Ist das Kunst oder kann das weg?

  • Vor einem Jahr

    Gute Platte von einer tollen Künstlerin. Der Vorgänger hat mir aber noch besser gefallen, weils dort etwas abwengslungsreicher und dringlicher zuging. Hier wird man (auf angenehmste Weise) manchmal ein wenig eingelullt.