Langeweile definiert Wikipedia als "das unwohle, unangenehme Gefühl, das durch erzwungenes Nichtstun hervorgerufen wird oder bei einer als monoton oder unterfordernd empfundenen Tätigkeit aufkommen kann". Davon haben Musiker des Progressive Rock und -Metal offensichtlich zu viel, bilden sie doch immer …

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  • Vor 3 Jahren

    Purlitzer-Preis für Herrn Schmidt

  • Vor 3 Jahren

    Ich muss sagen, dass mir die Rezension aus dem Herzen spricht. Insbesondere Mike Portnoy setzt in einer Art Selbsttherapie in den letzten Jahren verstärkt auf Masse denn Klasse und dieses Album ist ein guter Beleg dafür.
    Die Referenzen zu DTs FII beim Titeltrack ließen mich noch schmunzeln. Allerdings kommt mir das Album (insbesondere in Verbindung mit den Promo-Videos auf YouTube) wie ein großer Egotrip von Sherinian und Portnoy vor, die augenscheinlich ihren Ausschluss aus dem DT Kollektiv nicht verkraften konnten. Für DT Fans ist es sicherlich trotz allem immer wieder schön, das selbe Gedudel zwischen 7/8 und und 5/4 neu interpretiert zu hören. Dennoch dürften die Refrains etwas kreativer ausfallen, als die bemüht hingeworfenen Versatzstücke der meisten SOA Songs. Nach dem Motto: "Leute, wir habe 4:58 an Riffs, Soli und Unisonopassagen auf vier Gitarrenhälsen zusammen. Hätte jemand noch einen Chorus, den wir in Eb-Moll einpassen könnten?".
    Um es kurz zu machen: Okay aber wenig kreativ.

  • Vor 3 Jahren

    Seltsam, dass die Platte bei vielen anderen, teils überkritischen Seiten (z.B. babyblaue Seiten) richtig starke Kritiken abräumt.
    Ich persönlich kann einige Kritikpunkte nach 15-20 maligem Höhren nachvollziehen, aber 3/5 (mit Hang zur 2/5) ist meiner Meinung nach total überzogen.
    4/5 mit leichter Tendenz nach oben!

  • Vor 2 Jahren

    Moin zusammen,

    bitte nicht persönlich nehmen: Die Kritik ist ein Witz - und das, ohne lustig zu sein. Für das selbstgefällige Geschreibsel des Herrn Schmidt hier habe ich weder Verständnis noch kann ich es gut heißen.
    Hintergrund: Ich habe Dream Theater, wie wahrscheinlich die meisten hier in dieser Kritik, haufenweise rauf und runter gehört.
    Witzigerweise habe ich von „Sons of Apollo“ als Band bis gestern noch nie etwas gehört, im Sinne von „ich wusste nichts von der Truppe“, geschweige denn von der Besetzung.
    Also mache ich heute Morgen das Album an und denke: „ Hey, stark! Fetter Sound, starke Riffs (die nicht aufgesetzt wirken) mit Groove und Feeling, eindeutig progressiv, aber auch einfach Rock! Coole Songs, schönes Ding!!“ Und so dachte ich mir: „Hmm, mal schauen, wer denn überhaupt da so mitspielt.
    Ach neeeee - DIE spielen da zusammen?! Ist ja lustig.
    Ich war also vollkommen unvoreingenommen.
    Soli rauf und runter-genudel? Na und? Schonmal Jazz gehört...? Da gibt es in nahezu jedem Stück mindestens ein Solo. Die Soli hier bei Apollo finde ich gelungen- nicht außergewöhnlich, aber gelungen.
    Zum Bügeln reicht es? Oh man, so eine herablassende Formulierung. Überflüssig und unangebracht.
    Dazu muss ich sagen: Ich höre Meshuggah rauf und runter und würde das als wirklich einzigartig und mit die oberste Spitze des Musikolymps bezeichnen, was Musikalität, Kreativität, Mut und Fähigkeiten anbelangt, maße mir aber deshalb nicht solche Formulierungen an, wie Sie, wenn es mal eben nicht so heftig einzigartig ist.
    Musik bleibt Geschmackssache, aber offizielle Kritiken, die so unsachlich geschrieben sind, sollte es nach meinem Empfinden auf offiziellen Seiten nicht geben.

    Grüße,
    Johannes