25. Januar 2016

"Viele wissen nicht, wie unhip ich damals war"

Interview geführt von

Sag niemals nie. Phil Collins' Plan wäre es eigentlich gewesen, seinen Ruhestand in der Schweiz zu genießen. Bei 250 Millionen verkauften Tonträgern, die als Solokünstler und als Mitglied von Genesis auf sein Konto gehen, hätte sich dieser Ruhestand durchaus sorglos gestalten lassen. Es sollte anders kommen. Von privaten und gesundheitlichen Problemen abgesehen, waren es in erster Linie Respektsbekundungen von prominenten Kollegen der jüngeren Generation wie Beyoncé Knowles oder Adele, die Collins die eigene Pension noch mal überdenken ließen. Nun veröffentlicht er seinen Solobackkatalog in Remastered-Editionen, den Anfang machen sein Debüt "Face Value" (1981) und "Both Sides" (1993).

Ich treffe Phil Collins zum Gespräch in Genf, wo er seit vielen Jahren wohnt. Er empfängt mich freundlich und bestens gelaunt. Dass er und seine Musik – trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer damaligen Omnipräsenz - nicht immer den besten Ruf hatten, ist ihm durchaus bewusst. Collins nimmt es mit Humor und Augenzwinkern, freut sich aber sichtlich darüber, dass sich dieses Bild durch den Zuspruch und die Wiederveröffentlichung des Backkatalogs ändern lassen könnte. Nicht einmal eine Solotournee schließt er mehr aus - Schluss mit Ruhestand also.

Du veröffentlichst deinen gesamten Backkatalog in remasterten Deluxe-Editionen. Erzähl doch ein wenig darüber.

Weshalb ich am meisten aufgeregt bin: Wir haben die ganzen Coverfotos noch mal geschossen. Die gleichen Cover, die gleiche Belichtung, die gleichen Settings. Nur eben mit mir im Hier und Jetzt - im Vergleich zu mir vor dreißig Jahren. Das ist doch aufregend! Findest du nicht? (lacht)

Doch, das ist schon eine coole Idee.

Für mich war das ein großes Ding. So viele Musiker bringen Reissues raus und haben von ihnen gar keine Ahnung. So nach dem Motto 'Hier ist meine Kontonummer'. Wenn ich jetzt mal ehrlich bin: Ich war nicht so begeistert vom Genesis-Repackaging. Unsere Fans sind Komplettisten, sie wollen alles haben, was draußen ist. Ich finde, es wäre einfach ein Schwindel, alles immer wieder einfach nur neu zu veröffentlichen. Ich habe anfangs gezögert, gesagt, 'Naja, wenn es Liveversionen gibt, die die Leute noch nie gehört haben, dann vielleicht'. Zum Beispiel Liveversionen vom "Both Sides"-Material: Ein bisschen was hat man vielleicht schon auf YouTube gehört, manches wiederum kennt man auch noch nicht. Ich bin mit ein paar Sachen dahergekommen, die bis dato noch nicht veröffentlicht waren - die Version von "The Roof Is Leaking" von Eric Clapton und mir zum Beispiel. So, wie der Song ursprünglich klang, bevor ich ihn neu aufgenommen habe.

Ich habe mich schön langsam mit der Idee angefreundet und habe auch immer wieder gelesen, dass die Leute mich neu entdecken oder mich als Einfluss für ihre Musik nennen. Junge Künstler, neue Künstler. Pharrell sagte, dass er ein großer Fan ist, Alicia Keys, Beyoncé ebenso – und auch Adele wollte mit mir arbeiten. Es gibt eine Wiederentdeckung von Phil Collins. Vielleicht wissen sie auch nicht, wie unhip ich damals war, hören die Musik und denken sich, das ist doch gar nicht so schlecht.

Gut, das mit der Unhipness ist die eine Sache – das kam ja auch immer in erster Linie von der Presse. Aber du hattest ja auch immer eine wirklich riesige Fangemeinde.

Ja, das schon. Aber ich habe ja auch lange nichts mehr gemacht, und plötzlich verschwindest du ein wenig im Hintergrund. Dann kam irgendwann meine Tochter und meinte 'Hast du gehört, was dieser und jener über dich gesagt hat?'. Viele Leute haben immer wieder sehr nette Dinge über mich erzählt. Das bringt einen dazu, seine eigenen Sachen wiederzuentdecken, neu zu evaluieren. Ja, "Sussudio" hat sich nicht verändert, "Can't Hurry Love" und "One More Night" haben sich auch nicht verändert.

Aber manche Songs drumherum, die man vielleicht verpasst hat, weil immer nur dieser und jener Song gespielt wurde, sind untergegangen. Die Leute hören von jedem Album ja nur zwei, drei Stücke - manchmal sogar Fans. Mittlerweile pickt man sich die Kirschen auf iTunes raus, keiner kauft sich mehr Alben. Das hier ist die Chance, zwölf Phil-Collins-Songs zu hören, von denen man vielleicht elf noch gar nicht gekannt hat.

"Es fühlt sich irgendwie frisch an"

Also auch um junge Hörer und Hörerinnen zu gewinnen, die quasi erst während deiner Pause geboren wurden.

Absolut. Als Genesis die Reuniontour machten, waren alle Plätze voll. Und das waren längst nicht nur alte Männer mit Brille (lacht). Familien mit Kindern, Vätern, die ihren Kids sagten 'Das ist die Musik, von der ich dir erzählt habe. Du hörst heute diesen Song und jenen, und schau - bei dem Song gibt es zwei Schlagzeuge, das siehst du heute nicht mehr oft'. Es tat gut, nicht nur für die alten Fans zu spielen. Da waren Leute, die von Anfang an dabei waren, aber auch solche, die das alles zum ersten Mal sahen. Das ist großartig.

Wie bist du an die Archivarbeit herangegangen?

Die ursprüngliche Idee der Plattenfirma war eine Art Gesamtausgabe, mit Demos und allem Drum und Dran. Ich habe meine Demos aber ohnehin immer veröffentlicht, sie formten immer die Basis der Aufnahme. Die "Face Value"-Demos waren einfach "Face Value" ohne die fertigen Schlagzeugspuren, Bläser oder was auch immer. Als "In The Air Tonight" rauskam, ich weiß nicht mehr was auf der B-Seite war, aber bei der nächsten Single war dann das Demo von "In The Air Tonight" drauf, und auf der nächsten dann das Demo der vorigen Single und so weiter. Die B-Seiten waren immer meine Demos, sie waren also immer draußen, die Fans haben sie. Was die Fans nicht haben: Wie sich die Songs im Nachhinein entwickelt haben, die Liveversionen. Bei anderen werden Live- und Studioversionen vielleicht ziemlich ähnlich klingen, live eben mit Gelächter und Applaus am Ende. Bei mir ist das aber anders, nachdem ich ja alles zum Großteil alleine einspiele. "Both Sides" war zum Beispiel ich alleine, auf den Companion-Discs hörst du die Stücke aber in voller Bandbesetzung, sie klingen ganz anders. Bei einer Albumproduktion bist du immer immens involviert und hörst es immer nur auf deine eigene Art. Aber dann gibst du es zwölf Musikern und plötzlich kommt jeder mit irgendetwas Neuem dazu. Die Songs verändern sich also grundlegend. Mein Job ist es, Versionen dieser Songs zu finden, die so noch niemand gehört hat, oder zumindest nur wenige Leute.

Bist du ein guter Archivar deiner eigenen Arbeit? Gibt es bdein eigenes Phil-Collins-Archiv?

Nun - der erste Ort, den ich aufgesucht habe, war YouTube. Dort gibt es Dinge, von denen ich nicht weiß, wie sie dort hingekommen sein können und Demos, die ich selbst nicht mal besitze. Je älter die Platte ist, desto schwieriger ist das mit dem Bonusmaterial natürlich. Ich hatte eine Kassettenversion der Aufnahme mit Eric Clapton, wir haben also die Kassette benutzt. "Please Don't Ask" basierte auf einem Demo von mir, das wir für Genesis auf "Duke" verwendeten, das ich aber verloren hatte. Wir mussten die Aufnahme einer Radioshow verwenden.

Die Quellen waren also verschieden, wir mussten eben das bestmögliche Material finden. Ich habe auch eine Menge gesammelt, sagen wir eher, ich hab eine Menge aufbewahrt. Die ganzen Demos von "Face Value" hatte ich auf DAT, habe sie von Kassette konvertiert - Kassetten sind ja mittlerweile Vergangenheit, DAT ist da schon langlebiger, CDs noch mehr. Mir haben auch Leute dabei geholfen, Nick Davis beispielsweise, der mit mir die Compilations zusammenstellte. Jede der Veröffentlichungen wird also diese Companion Discs haben - Demos, Liveversionen, Raritäten. Wir wollen den Leuten einfach etwas geben, das sie noch nicht haben - und das inkludiert eben auch die Albumcover, die wir neu aufgenommen haben.

Wie hat es sich angefühlt, noch mal alles durchzuhören? Gabs emotionale Momente?

Weißt du, du beschäftigst dich ja auch dann mit deinen Sachen, wenn du eine Tournee auf die Beine stellst. Du hörst dir die Originalversionen an, suchst dir Songs aus, denkst dir 'das Lied haben wir noch nie gespielt, das wäre toll'. Du hörst dir einige der üblichen Verdächtigen an und dann wieder andere Stücke, um neue Ideen zu bekommen. Natürlich habe ich das jetzt aber auch schon zehn Jahre lang nicht gemacht - aber ich war schon noch vertraut mit den Sachen. Es war also kein Schock. Dadurch, dass wir die Cover ja wie gesagt neu fotografiert haben, fühlt sich alles aber auch irgendwie frisch an.

Eine schöne Sache für Sammler.

Ja, genau. Die Musik wird sich besser anhören, und die Leute bekommen dazu noch neue Sachen. Wenn sich also jemand denkt, er kauft sich das Ganze schon alleine für seine Sammlung: Er bekommt eine ganze Menge.

Dieses Jahr erscheinen "Both Sides" und "Face Value" – es gibt also keine direkte chronologische Reihenfolge ...

Ja, und der Grund dafür ist ... nun, ich weiß nicht, ob ich für alle Releases Interviews geben werde. Und irgendjemand sehr Smartes wird wohl gesagt haben: 'Ich weiß, dass Both Sides eines seiner Lieblingsalben ist, deshalb lasst uns das am Anfang machen, dann macht er bestimmt Promotion'. Ich denke, dass "Both Sides" ein übersehenes, zu gering geschätztes Album war. Ich versuche den Leuten nahezulegen, dass sie es sich doch noch einmal anhören sollen. Vielleicht erkennen sie dann Sachen, die sie vorher nicht gehört haben.

"Ich habe damit aufgehört, nein zu sagen"

Damals unterschätzt oder auch heute?

Damals. Es kam nach "But Seriously" raus, das ja immens erfolgreich war mit "Another Day In Paradise". Die Plattenfirma und wohl auch einige Fans, dachten sich: 'Jetzt bringt er sicher 'But Seriously 2' raus'. Ich habe ihnen aber etwas ganz anderes gegeben, ein sehr trauriges Album, auf dem nur ich zu hören bin, keine Bläser und so weiter. Unterschätzt ... nein, ich glaube übersehen triffts besser.

Was die beiden Alben verbindet, ist der melancholische Unterton.

Das ist wahr. Bei "Face Value" habe ich einige Songs in einem sehr traurigen Zustand geschrieben. Meine erste Ehe ging in die Brüche, ich verlor meine Kinder. Als ich mit dem Schreiben aber fertig war, traf ich die Dame, die später meine zweite Ehefrau wurde. Es ist also nicht nur eine traurige Platte. Viele Menschen - und oft geht mir das genauso – denken, es sei ein Scheidungsalbum. Ja, stimmt schon, manche Songs sind traurig, aber da sind auch diese anderen Stücke, "Thunder And Lightning". Da wurde auch das Glück reflektiert. Aber "Both Sides" ist wirklich ein ziemlich trauriges Album. Ich hätte es ja gerne "Blue" genannt, aber Joni Mitchell hatte bereits ein Album mit demselben Titel (lacht).

Es gibt sonst nur wenige Parallelen zu Bruce Springsteen, aber Bruce hatte "Born In The USA", das war so "Yeeeeah!". Und er hatte "Nebraska". "Both Sides" war mein "Nebraska". Sehr reduziert, düster, traurig. Winter, Schnee. Ich genoss es, die Platte aufzunehmen - und sie ist seit jeher einer meiner Favoriten. Diese Veröffentlichungen jetzt, dabei haben wir es ja mit keinem Boxset zu tun. Vielleicht ganz am Ende mal, aber derzeit sind es einzelne Alben, und ich weiß ja nicht, wer sich für welches Album entscheidet. Vielleicht kauft jemand "Face Value", weil er eine neue Version von "In The Air Tonight" haben will, da die alte zerkratzt ist - wer weiß. Ich weiß nicht wer es kauft und aus welchem Grund das passiert, aber ich bin sehr dankbar, dass manche dieser Alben diese zweite Chance bekommen. Songs, die keine Singles waren, die vergessen wurden.

Lass uns über die Zeit deines Solodebüts sprechen. Mit Genesis lief es hervorragend, und dann hast du plötzlich noch diese immens erfolgreiche Solokarriere. Alles schien wie geschmiert zu laufen, einer deiner Kollegen von Genesis sagte damals ja 'Wir wollten ja, dass er Erfolg hat, aber doch bitte nicht so viel'.

(Lacht) Ja, Tony (Banks, Genesis-Keyboarder - Anm. d. Red.] war das.

Dachtest du dir damals nicht, dass das alles ganz schön viel auf einmal wird?

Auf alle Fälle! Du denkst dir nur 'Wow, was kann jetzt schief laufen? Irgendwas muss doch schief laufen!'. Mir wird heute noch ganz schwindlig, wenn ich drüber nachdenke. Es passierten nicht wirklich viele gravierende Fehler auf dem Weg. Außer im Privatleben. Das Einfachste wäre es damals wohl gewesen, aus der Band auszusteigen und mein eigenes Ding zu machen. Aber ich blieb in der Band. Ich habe geliebt, was wir mit Genesis taten, und ich habe geliebt, was ich solo gemacht habe. Die Leute wiederum schienen beides zu lieben, und so habe ich einfach mit beidem weitergemacht. Musik zu machen, damit Geld zu verdienen und Leute zu erreichen: Was kann man mehr wollen?

Diese Situation kommt nicht oft vor: Dass sowohl die Band als auch die Solokarriere extrem erfolgreich laufen, und das gleichzeitig.

Ich hatte großes Glück. Wie gesagt, andere hätten die Band verlassen, aber ich bin sehr loyal. Ich wollte die Band nicht aufgeben. Als ich 1994 in die Schweiz kam, musste ich das dann aber doch tun. Klar, wir hätten es vielleicht auch irgendwie arrangieren können, die Jungs in England, ich hier. Nach "Both Sides" war es aber an der Zeit, etwas Neues zu machen. Ich hatte eine neue Familie gegründet, und irgendwie war es an der Zeit, zu gehen. Aber davor: Ich war es mit Brand X und Genesis ja bereits gewohnt, in mehreren Bands zu spielen. Auch wenn Brand X natürlich nicht so groß wurde wie Genesis.

Auf deinem Debütalbum warst du ja auch in Sachen Drumcomputer vorne dabei - damals waren die ja noch nicht so gerne gesehen, oder?

Ja, und außerdem waren die Drumcomputer auch sehr limitiert. Du hattest Walzer und Cha-Cha-Cha. Aber die Roland-Drummachine, die ich damals hatte ... Auf unserer Japan-Tour bekamen wir die ersten drei Stück der Produktion, und die nahm ich dann auf "In The Air Tonight" und auf "Face Value". Damals erschien das vielen irgendwie seltsam, ein Drummer zu sein und eine Drummachine zu nutzen. Man hörte sie zu der Zeit noch nicht auf vielen Alben. Aber ich habe die Computer immer als Schreibwerkzeuge benutzt. Es bedeutete, dass ich einen Rhythmus hatte, wenn ich am Piano schrieb.

Eine letzte Frage: Gibts auch die Chance auf ein Live-Comeback?

Normalerweise fragen die Leute immer nach einer Genesis-Reunion. Ich gratuliere dir dazu, als einziger diesen absichtlichen Fehler nicht gemacht zu haben! (lacht) Schau, es gibt immer eine Möglichkeit. Ich habe damit aufgehört, nein zu sagen. Ich weiß es nicht. Wenn die Leute mich wiederentdecken, und die Stimmung ist 'Hey, lass uns mehr von dem Kerl sehen', dann wäre es schwer, nicht weiter zu machen. Körperlich bin ich nicht mehr dazu in der Lage, so Schlagzeug zu spielen, wie ich es vorher gemacht habe, aber ich kann immer noch singen. Deshalb: ja. Und im September vorletzten Jahres habe ich mich zum Spaß mit meiner Band für eine Probe getroffen. Um zu sehen, wie es sich anfühlt. Die Frage nach Livekonzerten ist ja bereits mehrfach aufgetaucht. Deswegen sage ich: Es ist möglich.

Weiterlesen

LAUT.DE-PORTRÄT Phil Collins

Sänger, Musiker, 500-facher Millionär, Songschreiber oder Produzent? Phil Collins ist alles gleichzeitig, und zwar in Perfektion. Vielleicht liegt es …

16 Kommentare mit 7 Antworten

  • Vor 3 Jahren

    Es ist verdammt schade, dass die Non-Single-Tracks von Collins solch ein Schattendasein tristen, denn da sind tolle Stücke bei. Bei fast jedem anderen erfolgreichen Popsänger der 70er/80er sind alle auf der Jagd nach B-Seiten und Raritäten, aber bei ihm sind sogar die Album-Tracks augenscheinlich egal. Mein absoluter Lieblingssong von Collins ist übrigens "Love Police". Beim dazugehörigen Album war Collins' Weltkarriere bereits am Abflachen und die Platte wurde auch von Fans & Kritikern zerrissen. Verrückt, oder?

  • Vor 3 Jahren

    Wann immer man auf Phil Collins zu sprechen kommt, kann ich nicht anders, als an Batemans Monolog zu denken. Susudio ist ein ganz toller Song. Ein Lieblingssong von mir :lol:
    https://www.youtube.com/watch?v=XMmlJnxP7Y4

  • Vor 3 Jahren

    Sympathischer Typ, aber die Musik ist halt so 'n Ding. Und dabei hab' ich eigentlich 'ne Schwäche für diesen schmierig-schwülen '80er Sound mit schwammigen Synthies, Drummachine etc. Er hat aber maximal ein halbes Dutzend Songs gemacht (und ich kenn' viel zu viel von ihm, Eltern sei Dank), das ich relativ mag (sowas z.B. https://www.youtube.com/watch?v=NWzz9BE8acs).
    Dagegen gibt es allerdings einfach 'ne viel zu lange Liste an richtigen Stinkern (Kategorie Sussudio / One More Night), die auf sein Konto gehen, während das meiste andere auch irgendwie halt boß okay ist. Vor allem wenn er Soul- oder Funkversatzstücke einzubauen versucht (oder ganz, ganz schlimm: dieser Pseudo-Ethnopop späterer Alben), wird's aber richtig ungenießbar.

    Und immer diese deplatzierten Bläser! Von denen hab' ich ein regelrechtes Trauma davongetragen ...

  • Vor 3 Jahren

    Ich mag seine Musik auch nicht besonders, einige Songs begleiten mich aber seit der Kindheit. "In the air tonight" ist z.B. wirklich super. Und in Interviews kommt er immer sehr entspannt und selbstironisch rüber. Schon ein guter Typ.

  • Vor 3 Jahren

    Phil Collins und Genesis haben mich mit Ihrer Musik seid meiner Jugend begleitet. Ich bin dankbar für viele tolle Momente auf den Konzerten

  • Vor 3 Jahren

    Phil Collins und Genesis haben mich persönlich mit ihrer Musik seit 1977 begleitet.

    Für mich als Musiker und Musikproduzent sind Genesis schlichtweg Inspiration, Antrieb, Helden.

    Ich liebe die Musik, die Sie gemacht haben.

    Und ich freue mich darauf Phil endlich wieder live erleben zu dürfen nächsten Juni in Köln....