Moses Pelham hat das neue Zugpferd der Rödelheimer Connection, Xavier Naidoo, wegen Vertragsverletzung verklagt.

Mannheim (ebi) - Wer hätte das gedacht! Eigentlich halten die "Community"-Mitglieder von Hamburg bis Stuttgart zusammen wie Pech und Schwefel. Und wenn, dann werden höchstens die anderen gedisst. Aber beim Geld hört die Freundschaft halt auf.

Kaum hat der neue Mega-Stern am Rödelheimer Musikhimmel, Xavier Naidoo, sein eigenes Label "Söhne Mannheims" auf die Beine gestellt, gibt es schon Clinch mit seinem Entdecker Moses Pelham. Der Grund: Naidoos Gastauftritte auf der ersten Single seines Labels ("Kein Weg dran vorbei" von Yvonne Betz) und dem dazu gehörigen Video.

Der Ex-Hartreimer Pelham besteht darauf, dass Naidoo exklusiv bei 3p unter Vertrag ist und auf den Produkten seines eigenen Labels nicht einmal als Backgroundsänger in Erscheinung treten darf. Ein empfindlicher Schlag für das Freiheitsbedürfnis des Teilzeit-Heiligen.

Der Song ist Teil des Soundtracks zum Film "Dolphins". Nun müssen 50 000 CDs eingestampft und bis zum Veröffentlichungstermin am 31. August Naidoos Stimme aus dem Track heraus gemischt und das Video neu geschnitten werden.

Probleme dieser Art stehen auch Naidoos Bandprojekt Söhne Mannheims ins Haus. Der Zeitpunkt des Release-Termins für deren Longplayer "Zion" musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Erst mal steht der 1996 gegründeten Band, die vor allem auf regionalen Bühnen einen Namen hat, ein Gerichtstermin ins Haus.

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