Lösen sich Wolfmother auf? Interne Streitigkeiten führten nach einem Festivalauftritt zu Trennungsgerüchten. Ein offizielles Statement soll in den nächsten Wochen folgen.

Byron Bay (laut) - Wolfmothers Auftritt beim ostaustralischen Splendour-In-The-Grass-Festival am vergangenen Wochenende könnte möglicherweise der letzte in der aktuellen Besetzung gewesen sein. Insidern zufolge kam es zu einem Streit zwischen Sänger und Gitarrist Andrew Stockdale und den anderen beiden Gründungsmitgliedern der Band, Chris Ross und Myles Heskett.

Einige Quellen melden, Bassist Ross habe geäußert, mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu wollen und Sänger Stockdale habe schon zwei neue Musiker aus den USA als Ersatz im Visier.

Stellungnahme in zwei Wochen

Von einer Trennung ist offiziell dennoch keine Rede. Gegenüber dem australischen Magazin Undercover äußerte sich hierzu Manager John Watson: "Leider kann ich im Moment nichts weiter dazu sagen. Die Band wird demnächst über ihre Zukunftspläne sprechen. Wir hoffen, dass es in den nächsten zwei Wochen soweit sein wird."

Streitigkeiten innerhalb der Band drangen seit dem Erscheinen des Wolfmother-Debütalbums 2006 immer mal wieder nach außen und verursachten deshalb noch keinen Split. Zudem ist von einigen neu aufgenommenen Studio-Tracks die Rede, die nach Stimmen aus dem engeren Band-Umfeld selbstredend "unglaublich" klingen.

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Wolfmother

Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Wolfmother,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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Es ist schon komisch, dass Menschen sich immer wieder verleiten lassen, Dinge zu schreiben wie: "Das ist die Rettung/der Messias/das absolute Superding …

17 Kommentare

  • Vor 12 Jahren

    @ELVIs123 (« Außerdem ist auch der neue Abklatsch schon in der Röhre, also nicht traurig sein. Diesmal hat man ACDC mit Mötley Crue gemischt und herausgekommen ist:
    Airbourne!

    GÄÄÄÄÄÄHN. »):

    AC/DC + Motley Crue trifft es, aber auch wieder ohne Gittarrensoli. Selbst die Crue hatt welche. Wolfmother spielt auch keine richtigen Soli, aber das scheint wohl eh "out" zu sein. Gittarrensoli sind auch anstrengend... vielleicht beim nächsten Album...

    Wer auf relativ junge Hard Rock Bands wie Wolfmother steht, die OHNE INNOVATION NUR ROCKLEGENDEN AUS DEN 70ERN KOPIEREN (Kreativität der neuen Band geht gegen 0), empfehle ich auch "The Sword". Die kopieren sogar noch schamloser (Black Sabbath).

  • Vor 12 Jahren

    Also ich habe kein Problem mit "jungen" Bands, die vom 70er Sound inspiriert sind; Neben den genannten The Sword gefallen mir auch Burning Saviours und besonders Witchcraft. Und wenn wir ehrlich sein wollen hört man bei jeder Stoner Rock Band mal mehr, mal weniger Black Sabbath heraus. Liegt in der Natur der Sache ;).
    Aber in einem Punkt muss ich MannBeisstHund recht geben: Die Gitarrensoli von Wolfmother und Airbourne sind wirklich irgendwie fad, verglichen mit denen der Helden der 70er Mist. Sicher können diese Bands niemals den Status und die musikalische Qualität von Sabbath oder Led Zep erreichen, aber etwas mehr Kreativität hätte beiden Bands gut getan. Irgendwie wirkt es, als seien die Songs dieser Bands allesamt auf die heutige Jugend zugeschnitten: kurz, krachig, unklompliziert - jeder eine potentielle Single. Und da ist es kein Wunder, dass "erfahrene" Musikhörer mal nicht die gleiche Begeisterung entwickeln wie Jugendliche, deren musikalischer Horizont bei MTV, den Bravo Hits und Handyklingeltönen endet.

  • Vor 12 Jahren

    Der Split wäre eine gute Nachricht für Musikliebhaber wie Mike Patton :cool: