Als Berater des sozialkonservativen Abgeordneten Yevgeny Yuryev kennt Alexander Grishunin den russischen Volksfeind ganz genau. Nein, er meint nicht Autonomiebestrebungen oder widerspenstige Journalisten.

Der Gegner ist zwischen 12 und 16 Jahre jung, malt sich die Fingernägel schwarz an, trägt einen …

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  • Vor 11 Jahren

    Ich hab mich bepisst bei der Fotostory :)
    Ist typisch, und nun hab ich bock mir ne Bravo oder Jam oder weiß der Geier was zu holen ;)

  • Vor 11 Jahren

    @grunzschwein (« Das soll ein Emo sein?
    6, setzen! :D »):

    Nein, das ist ein Idiot. :)

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« Aber wenn sich schon 12-jährige Mädels (wie ich sie leider schon live erlebt habe)die Arme aufritzen, sich dunkle Augen schminken und todessehnsüchtige Gedichte schreiben, dann finde ich so einen Trend echt beängstigend. »):

    Vielleicht einfach nur eine Art Rebellion gegen die Eltern? Die sind vielleicht vor dreizehn Jahren überglücklich und eher unbekleidet auf der Love Parade rumgehoppst ...
    Wäre ja nicht das erste Mal, daß eine Generation ihren Altvorderen in Sachen Kultur den Stinkefinger zeigt und sich exakt gegenläufig entwickelt ... *schulterzuck*

    Gruß
    Skywise

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« Ich find den ganzen Emo-Trend einfach nur ein bisschen beunruhigend. Was Erwachsene aus ihrem Leben machen ist mir dabei relativ egal. Aber wenn sich schon 12-jährige Mädels (wie ich sie leider schon live erlebt habe)die Arme aufritzen, sich dunkle Augen schminken und todessehnsüchtige Gedichte schreiben, dann finde ich so einen Trend echt beängstigend. In dem Alter hab ich noch mit meinen Freunden gespielt, anstatt mir Gedanken um mein baldiges Ableben zu machen. »):

    So ein mist aber auch hätten wir die Romantiker doch verbrennen sollen. :D

    Die Idee is doch schon sowas von alt. Lohnt es sich noch darüber zu diskutieren?

    Is nur Interessant was wieder mal alles für Hebel in Bewegung gesetzt werden um etwas zu verbieten was man nicht verstehen will?

    Naja wens spaß macht.

  • Vor 11 Jahren

    @Saft (« @Anonymous («
    Hippies haben/hatten Ideale für die sie standen, Ziele und einen Lebensstil, Musik, Kleidung einfach alles.
    EMOs fehlt genau das, sie haben Musik, Kleidung und?
    Das Depressionen und reine Negativität eine Lebenseinstellung sind, bezweifle ich. »):

    Leute, leute...
    "Depression und Negativität"... ich kann mich noch erinnern, wie sich damals eine ganze Generation an den depressiven und selbstzerstörerischen Auswüchsen eines gewissen Kurt Cobain gelabt hat.
    Und was für Ideale haben jetzt "Rocker"? - Bier? Und Metaller? - Odin? Oder Gothics? Punks hätten auch keine Daseinsberechtigung - oder ist "No Future" etwa ne gute Lebenseinstellung? Glaubst du etwa, dass alle, die man Hippies nennt, auch alle Ideale hatten? Quatsch, für die meisten war es Mode, es war "in"... und die wollten ihren Spaß und mal kräftig einen quarzen! Und mal ehrlich, kaum war ich über 20, da habe ich mich auch schon über "diese faulen, undankbaren, dummen, etc. Jugendlichen" zwischen 14 und 16 aufgeregt. Aber in Wirklichkeit sind das halt noch Kinder in der Pubertät, die sich noch ein bisschen austesten müssen.
    @Gast666_unangemeldet (« Eine Gruppierung von Kiddies, meist sogar aus recht guten Verhältnissen, die einen auf "das Leben ist so traurig" machen, so tun als sein sie Einsam und sich in diesen Selbstmitleid suhlen, dabei haben die es 100x besser als viele andere... »):

    Ja, viele Punks kommen auch aus "gutem Hause"...
    Man muss mal ein bisschen differenzierter denken: vermeintlicher materieller Wohlstand ist noch nicht gleich "Glück". Ich denke, dass das meiste bei den Emos wirklich Mode ist und mehr Schein ist als Sein, wie bei allen anderen Jugendmoden. Bei manchen Einzelfällen(!) gibt es bestimmt auch echte depressive Tendenzen. Und da muss man sich dann fragen, warum das dann "in" wird. Meine Hypothese ist, dass diese Emo Generation sich schon früh vernachlässigt fühlt von ihren Eltern, denen Karriere (sowohl ihre eigene als die ihrere Kinder) extrem wichtig ist, die aber nicht mehr auf den Menschen an sich schauen. Wenn da ein Mädchen stolz ihre 100 bis 200 Narben zeigt, frage ich mich, warum die Eltern mit dem "Gör" nicht schon längst zum Arzt gegangen sind. Diese Einzelkinder scheinen heute ziemlich einsam dazustehen. Die wollen nichts anderes als Aufmerksamkeit, selbst wenn sie es öffentlich nie zugeben würden, so einfach ist das.

    Auch hier im Thread scheints ja teilweise Wellen zu schlagen. Manche Menschen haben vor diesen vermeintlich(!) trautigen Emogestalten wohl Angst. Ich glaube, weil niemand gerne "freiwillig" traurig ist - und wenn einem dann irgendso ein auf depri machender schräger Emotyp über den Weg läuft, fühlt man sich vielleicht auch an seine eigene "Traurigkeit" (wegen was auch immer) erinnert. Das wird als Schwäche angesehen - wer gibt denn schon gerne Schwächen zu. Deswegen sind viele sauer auf die sogenannten Emos. »):

    volle zustimmung!

    @blusi («
    Pah, da will doch nur mal wieder ein bürgerlicher Politiker Stimmungsmache betreiben, indem er einer Minderheit vorwirft, sie wäre verantwortlich für den gesellschaftlichen Zerfall. Besonders beliebt vor Wahlen, wenn man keine vernünftigen Themen zur Hand hat. Die Leute, die dahinterstecken haben sich wahrscheinlich gar nie ernsthaft mit der Thematik beschäftigt und kennen die Emogeschichte nur vom hörensagen.
    Aber das ganze kennen wir ja schon vor Deutschland; Die Hetzjagd auf "Killerspiele" hat sich genauso abgespielt bzw. spielt sich immer noch so ab. Da wurden Gamer auch einfach alle in einen Topf geworfen, sie seien alle psychisch gestört, sozial isoliert und potenzielle Amokläufer... Und jeder Jugendliche wusste, dass das totaler Mist ist - im Gegensatz zu den älteren Leuten, die verunsichert wurden, auch weil die sensationsgeilen Medien auf den Zug aufgesprungen sind. Und im zweifelsfalle dann doch lieber diese pösen Spiele verbieten: Was denken denn die Nachbarn, wenn mein Sohn den ganzen Tag das pöse Kaunterstreik spielt wink?
    Bei den Emos spielt sich jetzt genau das selbe ab. »):

    volle zustimmung die 2.

  • Vor 11 Jahren

    http://www.youtube.com/watch?v=ri7tACrc940

    aber mal spaß beiseite...emo wird für mich niemals eine gruppierung von szenekindern sein.
    emo ist ein musikstil, für mich auch ein lebensgefühl, denn ich bin wer ich bin und habe auch kein problem damit zu weinen wenn mir danach ist.
    emo hat nichts mit selbstverstümmelung und trendgehabe zu tun!
    es gab mal nen treffenden begriff für die szenekinder. endzeitromantiker. das trifft voll und ganz zu.
    aber ich distanziere mich davon.
    es scheint gerade zu dass diese kinder ihr leben nur durch die texte von hawthorne heights,aiden und silverstein zu ihren anfangszeiten definieren können. denn gerade die erst genannte band hat mindestens den größten einfluss auf ihre fans wie damals nirvana.
    ich hör auch sehr gern emo auch emo-core und was nicht alles. aber ich kann für mich selbst entscheiden.
    aber ein verbot zeigt mir mal wieder wie intolerant unsere gesellschaft ist.
    nächstes verbot: bollos. kommt denke ich bald ins gespräch.

  • Vor 11 Jahren

    Hm, so schlimm find ich das Video nicht.

    Ich kenn solche bescheuerten Leute. Spätestens wo die eine sagt: "Ach, wir sind so starke Persönlichkeiten, die anderen sind nichts" kommt wieder diese typisch arrogante Einstellung raus.

    Am schlimmsten ist dieses ständige Haten gegen Hopper. Das ist wohl ein Problem, das bei Metalheads generell besteht, aber die treiben's doch auf die Spitze.

    Ich mein, ich hör auch gerne ab und zu Emocore, aber diese Lebenseinstellung von den Mode-Emos (die das Prinzip ja im Gegensatz von Sittich nicht verstehen) find ich einfach zum Kotzen. Da aber 90% der Emos Mode-Emos sind, finde ich schon, dass man den Haufen kritisieren darf.

  • Vor 11 Jahren

    gegen kritik ist auch nix einzuwenden.
    aber dieses verbot ist mal wieder ein paradebeispiel dafür, dass wir immer dazu neigen alles was uns unbehaglich ist zu verurteilen.
    und das sind computerspiele,filme und musik.
    und emos.
    und wenn es wieder eine andere subkultur gibt, heyyy...dann ist die dran. kann ja schließlich nicht sein dass man allgemein frei denkt oder evtl anders. oder anders aussieht.
    auch emos sind definitiv nicht schuld am zerfall unserer gesellschaft.
    und ich glaube kain hat damals auch keine killerspiele gezockt...

  • Vor 11 Jahren

    @Viel_Frass (« Kein Sarkasmus.
    Keine Ironie.
    (nur falls irgendjemand das gern denken möchte) »):

    Hm. Dummheit?

    Ich hoffe, es ist Dir bewußt, daß es durchaus unterschiedliche Begründungen für ein Verbot geben kann. Und nicht alle sind faschistischer Natur.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 11 Jahren

    @hurensittich (« gegen kritik ist auch nix einzuwenden.
    aber dieses verbot ist mal wieder ein paradebeispiel dafür, dass wir immer dazu neigen alles was uns unbehaglich ist zu verurteilen.
    und das sind computerspiele,filme und musik.
    und emos.
    und wenn es wieder eine andere subkultur gibt, heyyy...dann ist die dran. kann ja schließlich nicht sein dass man allgemein frei denkt oder evtl anders. oder anders aussieht.
    auch emos sind definitiv nicht schuld am zerfall unserer gesellschaft.
    und ich glaube kain hat damals auch keine killerspiele gezockt... »):

    Weißt du, gegen Toleranz spricht rein gar nichts.

    NUR: Sollten die Emos auch anderen gegenüber tolerant sein.

    Wie schon gesagt: Es gibt solche und solche. Ich kenn einen, der ist korrekt, ich kenn aber auch zehn, die sind total scheiße drauf. Ich würde dich eher mit dem einen Typen vergleichen... ;)
    @Viel_Frass (« Jeder einzelne Poster hier, der ein Emo-Verbot befürwortet, egal ob in Russland oder sonstwo, ist in meinen Augen ein Faschist und wäre seinerzeit Hitler höchstwahrscheinlich mit hoch erhobener Hand nachgerannt.

    Kein Sarkasmus.
    Keine Ironie.
    (nur falls irgendjemand das gern denken möchte) »):

    Fresse halten.

  • Vor 11 Jahren

    die diffamierung einer gruppe von menschen, die man aufgrund ihrer andersartigkeit nicht versteht und deswegen verbieten will hat schon stark faschistische züge.

    aber von jemanden, der auch verbote für bestimmte kleidungsstücke befürwortet halte ich sowieso nicht viel.

  • Vor 11 Jahren

    ok. das war jetzt verallgemeinert. ich meine man wird seit jeher komisch angesehen wenn man gepierct oder tättowiert ist oder andere ansichten vertritt als die allgemeinheit.
    das zur intoleranz.

  • Vor 11 Jahren

    @Taske (« anderseits leute die so leben wollen, sollen es tun... »):

    Richtig. Wenn, dann tun sie es ja nicht lange ... :D

    Gruß
    Skywise

  • Vor 11 Jahren

    @Skywise (« @Taske (« anderseits leute die so leben wollen, sollen es tun... »):

    Richtig. Wenn, dann tun sie es ja nicht lange ... :D

    Gruß
    Skywise »):

    :lol:

  • Vor 11 Jahren

    Dafür, dass du die Diskussion für schwachsinnig hälst, schreibst du aber ziemlich viel dadrüber.

    Du machst es dir auch einfach:
    Ist ja im Ausland, also uns egal.
    Eltern sind's Schuld.

    Ja, natürlich. Wär's so einfach... :(

  • Vor 11 Jahren

    @mfizzo (« die diffamierung einer gruppe von menschen, die man aufgrund ihrer andersartigkeit nicht versteht und deswegen verbieten will hat schon stark faschistische züge. »):

    Du sprichst doch hoffentlich nicht von Rußland?
    Dort ist angedacht, gegen die negativen Auswüchse eines Mode-Trends vorzugehen, nicht gegen einzelne Personen. Es wurde ebenfalls gesagt, warum man das auf höherer Ebene diskutiert (Depressionen, selbst beigefügte Wunden im Rahmen dieses Trends).

    Überlegen wir mal: was geschieht wohl, wenn sich dieser Trend immer weiter fortsetzt und tatsächlich plötzlich vermehrt Tote in dieser Gruppe gibt, die einfach nur darauf zurückzuführen sind, daß jemand zu weit, zu tief, zu oft, zu unsauber geschnitten hat? Vor allem - was geschieht, wenn die Politiker um diese Gefahr wußten? Stellen sich dann die Eltern hin und sagen "Na ja - mein Kind war halt 'n Emo, da konnte man nix machen"? Oder sagen sie eher so etwas sie "Warum hat die Politik nichts dagegen unternommen, wenn sie schon früher von solchen Fällen wußte"?

    Ich rede hier nicht von den Musik-Emos - und daß man da sehr wohl unterscheidet, geht auch aus dem Artikel hervor. Ich rede hier von den Depri-Kiddies, die in eine Szene hineinrutschen, in der sich - anscheinend durch Gruppendynamik - etwas entwickelt hat, das ganz bestimmt nicht gesundheitsförderlich ist, sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 11 Jahren

    Naja ich bin jetzt nicht so der Emofan, aber sie zu verbieten und solche Sachen sind dann doch krank. Irgendwann merken die eh dass sich ritzen weh tut^^. Aber man soll ruhig jedem seine Meinung lassen, auch wenn einiges davon wirklich fragwürdig ist, und es offiziell und Strafe verbieten ist einfach scheiße und gegen die Meinungsfreiheit die ein Mensch haben sollte..
    MFG BeJey

  • Vor 11 Jahren

    @Skywise (« @mfizzo (« die diffamierung einer gruppe von menschen, die man aufgrund ihrer andersartigkeit nicht versteht und deswegen verbieten will hat schon stark faschistische züge. »):

    Du sprichst doch hoffentlich nicht von Rußland?
    Dort ist angedacht, gegen die negativen Auswüchse eines Mode-Trends vorzugehen, nicht gegen einzelne Personen. Es wurde ebenfalls gesagt, warum man das auf höherer Ebene diskutiert (Depressionen, selbst beigefügte Wunden im Rahmen dieses Trends).

    Überlegen wir mal: was geschieht wohl, wenn sich dieser Trend immer weiter fortsetzt und tatsächlich plötzlich vermehrt Tote in dieser Gruppe gibt, die einfach nur darauf zurückzuführen sind, daß jemand zu weit, zu tief, zu oft, zu unsauber geschnitten hat? Vor allem - was geschieht, wenn die Politiker um diese Gefahr wußten? Stellen sich dann die Eltern hin und sagen "Na ja - mein Kind war halt 'n Emo, da konnte man nix machen"? Oder sagen sie eher so etwas sie "Warum hat die Politik nichts dagegen unternommen, wenn sie schon früher von solchen Fällen wußte"?

    Ich rede hier nicht von den Musik-Emos - und daß man da sehr wohl unterscheidet, geht auch aus dem Artikel hervor. Ich rede hier von den Depri-Kiddies, die in eine Szene hineinrutschen, in der sich - anscheinend durch Gruppendynamik - etwas entwickelt hat, das ganz bestimmt nicht gesundheitsförderlich ist, sowohl auf physischer als auch auf psychischer Ebene.

    Gruß
    Skywise »):

    du hast eben nicht die geringste ahnung von dem thema. wenn ich schätzen müsste, dann würde ich behaupten, dass sich vielleicht 0,3% aller emokinder schonmal geritzt haben, der große teil der kiddies sind modekinder, die den style cool finden. und depressiv ist von denen eh niemand. wieso sollte die politik etwas gegen eine jugendkultur unternehmen, die höchstgradig ungefährlich ist und sowieso in 3 jahren wieder verschwindet. was hat die politik bitteschön überhaupt damit zu tun?

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« @Texas CrieZ (« Dafür, dass du die Diskussion für schwachsinnig hälst, schreibst du aber ziemlich viel dadrüber.

    Du machst es dir auch einfach:
    Ist ja im Ausland, also uns egal.
    Eltern sind's Schuld.

    Ja, natürlich. Wär's so einfach... :( »):

    Ist es nicht so? Dann erklär's mir bitte! Wahrscheinlich hab ich's nicht geschnallt
    Ach ne doch! Ich erinnere mich. Marilyn Manson ist ja an allem Schuld... Blödsinn! »):

    Also erstmal zu der Sache, dass es im Ausland ist und uns damit nicht betrifft:
    Natürlich betrifft uns das. Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber bei mir in der Gegend sind zig Emos und ich kenn auch genug, die sich ritzen. Also sollte uns das Thema nicht egal sein.

    Und wie Skywise schon sagte, es geht nicht gegen die Menschen an sich, sondern gegen die Lebenseinstellung, die damit publiziert wird und daran ist nichts falsch, da viele ja nicht raffen, was Emo eigentlich bedeutet (wie Sittich schon sagte).

    Und zur Schuldfrage:
    Man kann nicht sagen, die Künstler sind Schuld. Genauso wenig kann man sagen, die Eltern sind Schuld.
    Da kann man doch nicht den Leuten selbst den gesunden Menschenverstand absprechen und sagen, dass die nichts dafür können.
    Die eine Emo-Tusse (die ich hier schon mehrmals erwähnte), die ist wohl aus einem ziemlich kaputten Elternhaus, aber ich denke, da hat die mit ihrem merkwürdigen Verhalten auch selber beigetragen.
    Natürlich müssen die Eltern ihren erzieherischen Pflichten nachkommen, aber dann wird ja auch immer gesagt, die Kinder sollen sich selbstständig entwickeln.

    Außerdem kann man den Künstlern doch keine Verantwortung absprechen. Manche Menschen sind einfach psychisch labiler. Da hilft keine tolle Erziehung oder so.

    Außerdem sind Emos - wie schon gesagt (wir wiederholen uns inzwischen nur noch :rolleyes: ) - zum Großteil ein intoleranter Haufen, der aber selber Toleranz einfordert. Sowas lernt man nicht durch die Eltern. Da muss auch ein wenig gesunder Menschenverstand mitwirken. Besonders, wo Emos doch zum Großteil angeblich zu den klügeren Menschen gehören und die Hopper alle ein saudummer Haufen sind.

    Dass hier einige sofort mit Begriffen wie Faschismus um sich werfen, zeigt nur, dass sie das Thema nicht verstehen. Was da in Russland laut überlegt wird (aber noch gar nicht durchgesetzt, also bitte wieder ein wenig runterkommen), ist im Prinzip gar nicht sooo dumm.

    Genauso wie die Killerspiel-Diskussion, wo der Ansatz auch in Ordnung war, dass 13-jährige keinen Zugriff auf Spiele haben sollen, die keine Jugendfreigabe haben. Wer sagt, dass sowas schwachsinnig ist, ist einfach sau blöd.

    Leider mangelt es dann am nötigen Wissen und den Hintergründen um solche Themen durch die Politik vernünftig aufzuarbeiten.

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« Man diskutiert hier einen "angeblichen" Gesetzentwurf aus Russland der in keinster Weise auch nur annährend Einfluss auf Deutschland oder die damit verbundene Musikszene hätte (vorausgesetzt er wird überhaupt in Russland umgesetzt was ich an dieser Stelle schonmal bezweifeln möchte). »):

    Da sind wir einer Meinung.

    Zitat (« Dazu kommt, dass jeder Mensch für sein Leben selbst verantwortlich ist. Ist er zu jung dafür sind dafür verdammt nochmal die Erziehungsberechtigten verantwortlich. »):

    Da sind wir auch einer Meinung, allerdings gibt es da noch ein kleines Problem. Aus eigener Erfahrung: in gewissen Bereichen sind viele eigenen Eltern so ziemlich die letzten, die eine bestimmte Sache von ihren Sprößlingen mitkriegen. Die Tochter war mit jedem männlichen Dorfmitglied außer dem eigenen Papa schon mal in den Kissen? Sohnemann raucht Kette? Sein Bruder ist seit einigen Monaten auf Heroin? Und die Schwester verkauft seit einigen Monaten unter der Hand so tolle Sachen, die bestimmt irgendwo vom Laster gefallen sind?
    "Die Kinder machen halt so eine schwere Phase durch", lautet wahrscheinlich so ein Eltern-Satz. Die meisten von ihnen wissen vermutlich noch nicht mal, daß ihre Kinder sich in der Emo-Szene rumtreiben oder welche Auswirkungen das haben kann ... geht ja auch kein Jugendlicher damit hausieren, welche extremen Formen es in der Gruppe gibt, der er gerade beigetreten ist.
    Die öffentliche Diskussion sorgt dafür, daß man das Problem öffentlich anspricht und so einige Leute darauf aufmerksam machen, daß da vielleicht mehr dahinter sein könnte als "nur" Musik.

    Zitat (« Sind die Kinder alt genug sind sie selbst für ihr Leben verantwortlich. Und wenn sie sich dann immer noch ihr Leben nehmen wollen und den letzten Willen mitbringen kann man einen Menschen ohnehin nicht davon abhalten. »):

    Ähmnjein ... Wenn der letzte Wille da ist, ist es ohnehin meistens schon zu spät.
    Nur - es macht schon einen Unterschied, ob sich Menschen umbringen, weil sie sich in der Welt nicht zurechtfinden, oder weil man der Clique beweisen will, daß man die Klinge zwei Zentimeter weiter führen kann als Trübsals-Genosse Ernst-Manfred.

    Gruß
    Skywise