Prezident hat "Bernd Höcke" gesagt. Ein Zeichen für rechte Gesinnung oder nur klassischer Türöffner? Zwei Meinungen.

Tübingen/Konstanz (laut) - Sieht aus, als behielte Prezident (wieder einmal) Recht: "Wo ich aufkreuz', ist Winterzeit und dünnes Eis", fürwahr. Glatteis, auf das sich die Vertreter der Journaille nur zu bereitwillig führen lassen. An der Mär von den getroffenen Hunden scheint durchaus Einiges dran zu sein, wie die teils verblüffend beleidigten Reaktionen ahnen lassen. Obwohl, anders als rap.de, Backspin, taz und Vice, namentlich gar nicht genannt, hat sich auch unser Kollege Yannik Gölz geärgert.

Vorab zunächst: Worum geht es denn eigentlich? Dem Steinchen, mit dem er im Wasserglas Deutschrapjournalismus vielleicht keinen Sturm ausgelöst hat, aber doch Wellen schlägt, hat Prezident jedenfalls einen überaus passenden Titel mitgegeben: "Ich geh dir liebend gern die Extrameile auf den Sack", prophezeit er, und das über einen Beat aus der Schmiede der Kamikaze-Brüder. Bitteschön:

"Na, gut, ich beiße an", fügt sich Kollege Gölz in sein Schicksal.

Yannik Gölz zu Prezidents "Ich geh dir liebend gern die Extrameile auf den Sack"

"Und schon regnet es Leitartikel", orakelt Prezident. Aber ist nicht schwer, mit so etwas Recht zu haben, wenn man es selbst auf Teufel komm raus darauf anlegt. Selbsterfüllende Prophezeiungen sind etwas Schönes. Sich zum Beispiel darüber lustig zu machen, dass die dünnhäutige Deutschrap-Journallie ja sofort mit Leitartikeln aufwarten würde, sobald einmal etwas nicht in ihr Weltbild passe, und dann im selben Verse einen Rapper hofieren, der auf seinem jüngsten Projekt wortwörtlich verdammte NS-Rhetorik verwendet. Na, guck' mal an, welche Geister man damit ruft.

Es wurde ja jetzt schon Einiges zum neuen Prezident-Track geschrieben, aber Leuten "die Extrameile auf den Sack gehen" ist ein Volkssport, dem ein heimatverbundener Dude wie ich natürlich gerne nachgehe. Außerdem solls hier gar nicht darum gehen, ob Prezident jetzt rechts oder links oder gut oder schlecht ist. Der Typ ist ziemlich gut, keine Frage. Ich war eine schlechte Entscheidung um vier Uhr morgens vor der Kolumnen-Deadline davon entfernt, "Ich geh dir liebend gern die Extrameile auf den Sack" als Battletrack hinzunehmen, einen Rundumschlag ohne all zu viele Hintergedanken. Aber nur, weil es verdammt gut formuliert und gereimt sein mag, bleiben die Kernaussagen eben trotzdem Blödsinn.

Dröseln wir das einmal auf: Zwei Parts assoziatives Gerante gibt es zu bestaunen, der erste typische Selbstinszenierung, der zweite weitaus thematischer und spezifischer. Grob zusammengefasst: Scheinbar die Medienlandschaft dominierende Vice-Emanzen haben eine doppelzüngige Wahrnehmung von Rapmusik und stoßen sich mehr daran, wenn Absztrakkt aus dem Nichts identitäre und streng rechte Gedanken verbreitet, als wenn ein Straßenrapper homophobe Schimpfwörter sagt. Ein Widerspruch, der dieses einheitliche Phänomen des Deutschrap-Journalistentums einfach unausstehlich "behindert" macht.

Die Doppelmoral der Gutmenschen gilt es also zu bekämpfen. Zumindest lässt sich diese Assoziationskette schwer vermeiden, ganz besonders wenn man sich ansieht, wie genau der Verse konstruiert ist. Ein regelrechtes Strohmann-Massaker der Feindbild-Charaktere wird hier aufgeführt. "Die da unten soll'n doch bitte ein Ventil haben / Schallt es unisono aus der Deutschrapmagazinsparte / Aber bring' mal einen müden Nebensatz / Der nur ein bisschen an dem Weltbild dieser Grünenwähler kratzt / Ohoho, dann regnets Leitartikel."

Die Vice-Emanzen und die Straßenrap-Gossip-Berichterstatter mal eben zu ein und der selben Person zu erklären, ist eine Sache, aber dann auch noch so abgedroschene Bilder zu verwenden. Oh nein, Prezident! Die bunthaarigen Mädchen von tumblr kommen und stehlen dir deine Männlichkeit! Ich verstehe nicht so recht, warum man für eine reine Beschreibung der Nervigkeit von Deutschrapjournalisten so weit in politische Gefilde abdriften muss, dass man nur eine Formulierungs-Stufe vor einem zähnefletschenden "diese Teddybären werfenden Gutmenschen!" landet.

Was ist denn am Ende der konkrete Vorwurf? Ist es schlecht, sich mit Gender in Deutschrap zu beschäftigen? "Und weils so wenig Frauen gibt, die rappen, ich mein' / Wen juckt 'n das?" Na, ja, mich zum Beispiel. Ist das jetzt etwas Verwerfliches? Warum ist dieses Thema unwichtig? Ein wichtiges Thema wäre es laut dem Rapper wohl, sich kritischer oder gar nicht mit Klan-Verwicklungen auseinanderzusetzen. Ja, verflucht seien diese Journalisten aus dem Straßenrap-Umfeld (die anscheinend ein und die selben Personen sind, die sich mit Sookee und der Antilopen Gang über den Zustand von Rapperinnen unterhalten), dass sie versuchen, Einsicht in ein vielfach thematisiertes Phänomen in ihrem Genre zu bekommen. Was fällt ihnen ein! Und wenns das Handwerk und die Sensationslust sind, die angegriffen werden, dann kommt das nicht besonders raus.

Machen wir es am Text fest. Prezident hält ihnen vor, schon mit müden Nebensätzen die Doppelmoral und die Fehlerhaftigkeit ihres Weltbildes einstürzen zu lassen. Welche "müden Nebensätze", die am grünen Weltbild kratzen, werden denn veräußert? Nichts Konkretes, denn würde man das hier tatsächlich sagen, um was für Aussagen es geht, dann würde dieser leere Populismus weitaus weniger effektiv ausfallen. Was auf das erste Hören einleuchtend klingen mag, ist ein "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" mit Make-Up, das gar nicht so richtig ausgeführt werden kann.

Die zwei Aussagen, die diesem Nebensatz am nächsten kommen, sind seine Solidarität mit Absztrakkt (und ich bin der erste, der "Bodhiguard" als eins der besten Deutschrap-Releases überhaupt bezeichnen würde, trotz üblem Frauenbild, aber wer mit Hofer Rassisten hofiert, bewaffneten Widerstand gegen "Invasoren" fordert und mit "Blut und Boden" verdammte NS-Ideologie zum Tracktitel macht, der hat sich alle Kritik redlich verdient) oder der Angriff auf den schwierigen Umgang mit diskriminierenden Forderungen in Straßenrap. "Wenn die sowas sagen dürfen, warum dürfen wir dann nicht das sagen?" Verdammter Kindergarten im eloquenten Anzug.

Es bleibt der Eindruck, dass sich hier ein wütender Dude auf die gemeinen Deutschrap-Magazine mit der Logik "berichtet doch nicht über meinen österreichischen Homie, nur weil der seit Neuestem für Tracktitel Heinrich Himmler zitiert, kümmert euch lieber um, öh, diese asozialen Ausländer!" einschießt. Natürlich ist das nicht unbedingt die Aussage des Tracks, aber die Feindbilder, die Argumentationsweisen, die Wortwahl und die Patzigkeit eines trotzigen Kindes kommen eins zu eins aus dem Spielbuch von rechten Wutbürgern.

Ich mach jetzt mal die ganz frei schwirrende Interpretation auf und sage: Das einzige Ziel dieses Tracks war die Edginess. Provokation um der Provokation willen. Denn natürlich wird das keine Diskussion anstoßen, wie man mit einem Absztrakkt oder einem 18 Karat umgeht, Prezident selbst hält sich ja schon komplett bedeckt, irgendeine Konsequenz zu benennen. Generell fällt es schwer, irgendeine seiner handfesten Positionen aus diesem Track abzuleiten, auch wenn der sich ziemlich dogmatisch gibt. Aber irgendetwas Konkretes ist ja auch gar nicht sein Job, jetzt, wo er es sich sehr bequem in der Rolle des Untergrund-Zeigefingers gemacht hat.

Darauf plädieren, dass Rap ja gefälligst rough und raw sein soll, (ein fantastisches, überhaupt nicht schwammiges Konzept) geht wundervoll von der Hand, wenn man sich selbst in absolut keiner Verantwortung wähnt. Solange wir als Szene keinen vernünftigen Umgang gefunden haben, wie man sinnvoll mit dem neuen Absztrakkt oder sexistischem und homophoben Straßenrap umgeht, solange bin ich eigentlich für jeden vorwärts denkenden Leitartikel dankbar. Für jede Stellungnahme in einem Interview, für jede Positionierung, für jeden Einblick. Wofür ich nicht dankbar bin, das sind rückwärts gewandte Rauchbomben, die Leute dafür angreifen, sich Gedanken zu machen, ohne selbst das Rückgrat zu haben, sich die Blöße einer tatsächlichen Position zu geben. Das braucht der nihilistische Zyniker ja nicht. Aber was sind die Gutmenschen wieder getriggert!

Und da passt auch der inhaltlich wesentlich weniger spektakuläre erste Part super: Denn hier gibt sich Prezident in seiner Selbstinszenierung rough und raw wie der Protagonist in der Fan-Fiction eines 14-Jährigen 4chan-Users. Er nimmt Drogen und trinkt, er kämpft gegen eine unkonkrete Form von Establishment (die Deutschrap-Journaille anhand plakativer Strohmänner zu einem einheitlichen Klumpen Doppelmoral zu konstruieren erfüllt übrigens die Bilderbuch-Definition von Populismus nach Mudde und Kaltwasser, aber nur am Rande), er ist der radikale Außenseiter. Prezident als Shadow The Hedgehog. Prezident als der charakterlose Antagonist aus einem Anime im RTL 2-Nachmittagsprogramm. Bitterböse und meinungsstark!

Aber, hey, reiten wir nicht darauf herum. Man muss es sich eben gefallen lassen, nach bisherigem Schaffen auch an entsprechenden Maßstäben gemessen zu werden. Und wenn der Typ, der "Menschenpyramiden" oder "Es heißt, dass sie heiß ist" gemacht hat, jetzt so einen Blödsinn erzählt, dann "geh ich ihm liebend gern die Extrameile auf den Sack". Oh, boy. Ich bin raus.

Dani Fromm zu Prezidents "Ich geh dir liebend gern die Extrameile auf den Sack"

Wie einfach seid ihr alle zu steuern? Da muss einer wie Prezident die richtigen Knöpfe noch nicht einmal drücken. Es reicht schon, dass er ihre Existenz erwähnt, in ihre Richtung zeigt, schon läuft die Reaktionskette. Unaufhaltsam. Genau in die vorhergesagte Richtung.

Es kann doch nicht sein, dass die Nennung eines Namens einer zweifelhaften oder zweifellos indiskutablen Person schon ausreicht, um mit derselben in der gleichen Ecke zu landen. Er hat "Bernd Höcke" gesagt! Und "Fahne"! Das muss ein Nazi sein! Throwback in die Tage von Flers "Neue Deutsche Welle", als drei von vier Redakteuren versucht haben, ihm aus dem Adler und der Frakturschrift auf dem Cover und dem "deutsch" im Titel eine braune Gesinnung zurechtzuzimmern. Weil man sich darüber so herrlich aufregen, sich dagegen so leicht abgrenzen kann. Alter, wenn der Höcke in diesem Fall nicht ein (noch dazu hochgradig funktionaler) klassischer Türöffner war, ein Eminem'sches "May I have your attention, please!", dann weiß ich auch nicht mehr.

Prezident erwähnt Absztrakkt, ja. Absztrakkt hat in jüngerer Vergangenheit derart viele fragwürdige und einige komplett indiskutable Dinge von sich gegeben, dass eine Diskussion um seine Person sicherlich angebracht, wenn nicht gar bitter nötig wäre. Die seh' ich, so richtig fundiert geführt, aber nirgends. Statt dessen bekommt Prezident unterstellt, er bekunde Sympathie für und Solidarität mit Absz, relativiere oder verteidige gar dessen neorechte Positionen.

Hab' ich den gleichen Track gehört? "Auch Vice-Emanzen feiern an sich gerne, was auf menschenfeindlich macht, also politisch korrekt hassende Menschenfeinde ab. Selbstverständlich keinen Fremdenfeind wie Absz, also bitte." Ich sehe da weder Sympathie noch Solidarität noch Rechtfertigung noch Relativierung. Sondern eine (im Übrigen ziemlich scharf beobachtete) Bestandsaufnahme des Ist-Zustands. Die Aufregung um diese Zeile und was da gerade alles hineininterpretiert wird, zeigt doch, dass unter denen, die sich jetzt empören, die einzige akzeptierte Vorgehensweise genau das ist, was Prezi hier beschreibt: "Einer wie Absz? Ieh! Bitte nicht!"

Ich habe schwer den Eindruck, als habe Prezident mit dem (sicherlich beabsichtigten) Klingeln Pavlowscher Glocken so starken Speichelfluss ausgelöst, dass das Rauschen das Hörvermögen beeinträchtigt. Statt sich reflexartig aufzuregen, kaum dass eins der aktuell gerade (meist aus gutem Grund) geächteten Wörter fällt, könnte man auch über den Kern von Prezidents Kritik sprechen: die Doppelmoral im Musik-, insbesondere im Rap-Journalismus. Das ist doch genau, worum es hier geht: auf der einen Seite politische Korrektheit verlangen, Nigger-Fotze-Hurensohn-Schwuchtel-Sager in Grund und Boden verdammen, zugleich aber Verbrechern und solchen, die vorgeben, es zu sein, Sexisten, Rassisten, Antisemiten und dem ganzen anderen Gesocks eine Plattform bieten, kaum dass und so lange es lukrativ ist.

Bevor ich jetzt (wie Prezident!) dieses Wort im Mund herumgedreht bekomme: nein! Das ist kein Plädoyer dafür, nun möglichst zu jeder Gelegenheit Nigger-Fotze-Hurensohn-Schwuchtel zu sagen. Es bedeutet auch nicht, dass ich der Diskussion über die Verwendung von Sprache ihren Wert absprechen will. Tu' ich nicht. Prezident in seinem Track übrigens auch nicht. Ich will keineswegs hehre Maßstäbe kleinreden oder ins Lächerliche ziehen. Ich will bloß, dass wer immer damit herumfuchtelt, sie auch bei sich selbst anlegt, an die eigene Arbeit. Konsequent und immer, nicht nur dann, wenn es uns gerade in den Kram passt. Das ist eigentlich das einzige, worauf "wir als Szene" (was immer das sein soll) uns verständigen müssten.

Aber weil wir das nicht, nicht immer und bestimmt nicht konsequent genug tun, fühlen wir uns, wie man sieht, fürchterlich getroffen von einem Track wie diesem. Er geht uns auf den Sack, die Extrameile, weil wir uns ertappt fühlen. Statt das zuzugeben, beißen wir um uns. Legen Prezident Worte in den Mund, die zwar in jedem aufgeregten Artikel über seinen Song stehen, bloß nicht in seinem Songtext. Da steht nichts von linksgrünversifften Gutmenschen, Teddybärenwerfern, nichts von diesem ganzen Nazi-Vokabular, das er angeblich verwendet. Die ganze Rhetorik, die Prezident angekreidet wird, tönt zunächst einmal nur in den Assoziationen seiner Hörer. Hoppla.

Klar ist Prezident weder dumm noch unreflektiert genug, um nicht genau zu wissen, dass er mit Formulierungen wie "Grünenwähler" oder "Vice-Emanzen" mit Populistenfeuer zündelt. Das kann, darf, sollte man kritisieren. Muss man tatsächlich sogar, auch wenn ich in seinem Fall die Gefahr, ganz ehrlich, für verschwindend gering halte, dass er (vielleicht anders als Fler oder Frei.Wild) zuließe oder auch nur billigend in Kauf nähme, sich oder seine Kunst von der ... ich nenn' sie jetzt mal gut gelaunt "falschen Zielgruppe" vereinnahmen zu lassen. Wenn aber die Diskussion darüber, mit welchen Worten jemand etwas sagt, wichtiger wird, als das, was jemand eigentlich überhaupt sagt und, was er damit bezwecken möchte, gleich komplett unter den Tisch fällt, dann hat sie, zumindest in meiner Wahrnehmung, ordentlich Schieflage.

Tatsächlich heißt es im Text zum Beispiel: "... weils so wenig Frauen gibt, die rappen, ich mein', wen juckt 'n das?" Auch das wieder, so traurig und ärgerlich und rückständig es sein auch mag: Ist-Zustand! Es juckt doch offenbar wirklich niemand. Sonst würde nicht IMMER NOCH mit tödlicher Sicherheit erstmal ihr Erscheinungsbild und ihre vorhandene oder nicht vorhandene Fickbarkeit diskutiert werden, sobald auf Künstler- oder Journalistenseite eine Frau am Horizont auftaucht. Wenn das Missverhältnis der Geschlechter wirklich jemanden jucken würde, könnte ein RIN nicht allüberall unabgestraft seine Vergewaltigungs-Skits in den Äther blubbern, Majorlabels würden nicht die neandertalermäßigen Ansichten von Kurdo oder Majoe oder 18 Karat oder wie sie alle heißen verbreiten. Machen die aber. Wen juckts? Nicht ausreichend viele, offenbar, um diesen Typen die Plattform zu entziehen. Daran müssen wir arbeiten. Nicht uns an einem aufreiben, bei dem schon ein flüchtiger Blick genügte, um festzustellen, dass er auf der richtigen Seite steht.

Dass Prezident mit seiner Kritik voll ins Schwarze getroffen hat, beweist das Theater um seinen Track besser als irgendetwas anderes. Die Leidtragenden dabei sind die Kamikazes, weil: Keine Sau redet oder schreibt über diesen wirklich fantastischen Beat.

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12 Kommentare mit 12 Antworten

  • Vor einem Jahr

    Oi! Das ist jetzt schon der zweite Neandertal-Diss innerhalb von wenigen Tagen. Ich jabe langsam das Gefühl, Herr Fromm provoziert hier mit voller Absicht

    Gut, Spaß beiseite. Hierzu:
    "Solange wir als Szene keinen vernünftigen Umgang gefunden haben, wie man sinnvoll mit dem neuen Absztrakkt oder sexistischem und homophoben Straßenrap umgeht, solange bin ich eigentlich für jeden vorwärts denkenden Leitartikel dankbar"

    Kann sein, dass ich das irgendwir falsch verstehe, aber ich finde den Satz ganz ehrlich reichlich dämlich. Was soll es denn da für einen vernünftigen, bis jetzt noch nicht erschlossenen Umgang zu finden geben? Der einzige vernünftige Umgang mit so etwas, wäre es halt einfach, den Scheiß schlicht und einfach nicht zu feiern. Sowohl von Seiten der Presse als auch als Konsument. Das sollte jedem individuell aber eigentlich auch ohne Weiteres klar sein und ich wüsste jetzt auch nicht, was es da überhaupt noch groß zu erläutern geben sollte.

    • Vor einem Jahr

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor einem Jahr

      Nett, diesmal ja sogar ohne als Liebesbekundungen verklausulierte Vergewaltigungsphantasien. Verteidige doch mal lieber deine sozial unterakzeptierten Außenseiter-Lieblinge aktiv und begründet, statt immer nur zu stänkern, wenn jemand sie verdrängt haben will!

    • Vor einem Jahr

      Dieser Kommentar wurde vor einem Jahr durch den Autor entfernt.

  • Vor einem Jahr

    Dieser Kommentar wurde vor einem Jahr durch den Autor entfernt.

  • Vor 8 Monaten

    "Oh nein, Prezident! Die bunthaarigen Mädchen von tumblr kommen und stehlen dir deine Männlichkeit! Ich verstehe nicht so recht, warum man für eine reine Beschreibung der Nervigkeit von Deutschrapjournalisten so weit in politische Gefilde abdriften muss, dass man nur eine Formulierungs-Stufe vor einem zähnefletschenden "diese Teddybären werfenden Gutmenschen!" landet. "

    Und nur einen Absatz davor schreibt der Autor

    "Ein regelrechtes Strohmann-Massaker der Feindbild-Charaktere wird hier aufgeführt"

    Wie kann man den Bitte das Wort Strohmann verwenden und dann ohne mit der Wimper zu zucken exakt die Wörter die Prezident nicht in seinem Track hatte, die man aber in seiner getroffener Hund Attitüde gedacht hat, kritisieren.

    Meine Fresse, ist den ein Mindestmaß an Selbstreflektion zuviel verlangt.

  • Vor 8 Monaten

    "Prezident hat "Bernd Höcke" gesagt."

    Meinten Sie: "Prezident hat "Björn Höcke" gesagt." ?

  • Vor 5 Monaten

    Irgenwie absurd genau das Lied zum Thema dieses grauenhaften Artikels zu machen, das sich mit dem mangelnden Niveau der Hip Hop-Medien beschäftigt. Man könnte das Lied quasi wieder als Disstrack für den darüber verfassten Artikel sehen.