Sieht aus, als behielte Prezident (wieder einmal) Recht: "Wo ich aufkreuz', ist Winterzeit und dünnes Eis", fürwahr. Glatteis, auf das sich die Vertreter der Journaille nur zu bereitwillig führen lassen. An der Mär von den getroffenen Hunden scheint durchaus Einiges dran zu sein, wie die teils verblüffend …

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  • Vor 2 Jahren

    Oi! Das ist jetzt schon der zweite Neandertal-Diss innerhalb von wenigen Tagen. Ich jabe langsam das Gefühl, Herr Fromm provoziert hier mit voller Absicht

    Gut, Spaß beiseite. Hierzu:
    "Solange wir als Szene keinen vernünftigen Umgang gefunden haben, wie man sinnvoll mit dem neuen Absztrakkt oder sexistischem und homophoben Straßenrap umgeht, solange bin ich eigentlich für jeden vorwärts denkenden Leitartikel dankbar"

    Kann sein, dass ich das irgendwir falsch verstehe, aber ich finde den Satz ganz ehrlich reichlich dämlich. Was soll es denn da für einen vernünftigen, bis jetzt noch nicht erschlossenen Umgang zu finden geben? Der einzige vernünftige Umgang mit so etwas, wäre es halt einfach, den Scheiß schlicht und einfach nicht zu feiern. Sowohl von Seiten der Presse als auch als Konsument. Das sollte jedem individuell aber eigentlich auch ohne Weiteres klar sein und ich wüsste jetzt auch nicht, was es da überhaupt noch groß zu erläutern geben sollte.

    • Vor 2 Jahren

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    • Vor 2 Jahren

      Nett, diesmal ja sogar ohne als Liebesbekundungen verklausulierte Vergewaltigungsphantasien. Verteidige doch mal lieber deine sozial unterakzeptierten Außenseiter-Lieblinge aktiv und begründet, statt immer nur zu stänkern, wenn jemand sie verdrängt haben will!

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Propz für so ausführliche und glaubwürdig engagierte Darstellungen auf jeden Fall! Gerade im Kontrast zu den teils undurchdacht wirkenden Schnellschüssen der Konkurrenz dazu sehr angenehm, feier ich. Ist bestimmt auch nicht die verkehrteste Art der hier in den Kommentaren ja gerne mal geäußerten Kritik an euer Springerisierung entgegenzutreten.

    Habe mit beiden Meinungen so meine Schnittmengen und Punkte, bei denen ich eher widersprechen würde, wie das eben manchmal so ist. Einen Punkt von Dani würde ich aber gerne doch noch mal rausgreifen und zwar das mit der Konsequenz beim Moralisieren - ja, ich weiß, ist ein Lieblingsthema von mir, sry:

    Ich glaube da nämlich nicht so richtig dran, dass das wirklich geht. Mag jetzt nach arg theoretischem Gelaber klingen - Santiago, was treibst du eigentlich zur Zeit so? - aber ich versuchs konkret zu machen:

    Kurdo, Majoe & RIN einfach durchzuwinken mag eine Verfehlung sein - ich hab nix von dem Zeug gehört, glaube das also jetzt einfach mal. Aber Sexismus (der ja auch "nur" eines von mehreren moralischen Problemfeldern ist) gibts halt leider nicht nur da, wo das Produkt auch auf anderen Ebenen scheiße ist, gerade im Hip Hop. Ihr kennt euch besser aus als ich, aber da eine konsequente rote Linie ziehen, bei der die Musik von z.B. N.W.A. oder Big L (jew. mMn zurecht Meilenstein) auf der "guten" Seite liegen bleibt, stelle ich mir echt schwer vor. Ok, es mag vll. nicht im selben Grad sexistisch sein. Das aber objektiv zu beurteilen (und ich finde schon ein bisschen, dass "Konsequenz" das eigentlich verlangt) ist halt schwer.

    Spätestens hier kommt dann nämlich auch etwas mit rein, das man auch für die Besprechung der Musik an sich berücksichtigen würde, nämlich: Kontext (musikalisch/sozial/konzeptionell usw). Und wo es hinführt, dabei Objektivität einzufordern, kann man ja ab und an hier unter den Rezis lesen ;)

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich würde mir auch wünschen, dass man Problematisches an Rap-Zeilen häufiger thematisiert, unbedingt sogar. Und es ist in nicht wenigen Fällen sicher auch angemessen, sich wegen einiger Lines sogar von dem gesamten Produkt zu distanzieren. Aber: Konsequenz halte ich dabei eben für unrealistisch.

  • Vor 2 Jahren

    Enttäuschend, weiter werde ich mich dazu nur kurz äußern.

    Gönne Dani und Yannick ja echt die Klicks, aber von der Formulierung der Aussage bzgl. Frauen im Rap abgesehen, kann ich die Argumentationslinien contra kaum bis gar nicht unterschreiben. Und selbst die Frauen-im-Rap-Line geht easy noch als Stilmittel durch, da sie nunmal höchst effektiv den Finger in die Wunde legt, ob das nun unabhängig von der tatsächlichen Überzeugung des Künstlers geschehen ist oder nicht, sei dahingestellt.

    Der Umstand alleine, dass so wenige Frauen rappen, ist an sich weder positiv noch negativ zu werten. Auch wenn der allgegenwärtige Wahn bestimmter Medien oft etwas anderes diktiert.
    Selbst wenn keine einzige Frau auf dieser Erde zum Mic greifen würde, wäre das an sich noch kein Problem. Das entsteht erst, wenn Frauen, die rappen wollen, benachteiligt werden oder davor noch, wenn Frauen, die mit der Idee spielen, nicht ernst genommen werden, und so weiter. Dass das geschieht, steht außer Frage.
    Bei den allermeisten Diskussionen - gerade in qualitativ eher minderwertigen Medien wie hiphop.de und rap.de - geht der Fokus oft verloren. Stattdessen beschwert man sich über Dinge, die die meisten Menschen nicht jucken, in einer fast nervigen Art und Weise und Frequenz, inklusive eingenommenem moral highground, während man einen Tag später moralisch tatsächlich höchst fragwürdige Statements und Verhaltensweisen in Interviews nicht nur abnickt, sondern den Personen noch Honig ums Maul schmiert oder direkt den Arsch hinhält.

    Ob Prezident nun päzise dort ansetzt oder nicht, darüber lässt sich - an dem Punkt stimme ich gerne zu - streiten. Verstehe allerdings nicht, weshalb ich diesen Track nun derart auf die Goldwaage legen sollte, dass ich jedes Wort zwei- bis dreimal umdrehe, geschieht sonst eben auch nicht und oftmals ist es auch scheißegal, weil Kunst sich nicht nach denselben Regeln richten sollte, wie es Politik tut. Das Gefuhl, das Prezident mit dem Tracks zu vermitteln versucht, kann ich sehr gut nachvollziehen, auch als eher linkspolitisch orientierter Mensch.

  • Vor 2 Jahren

    Dani wie immer in jeder Hinsicht über alle Zweifel erhaben - inhaltlich wie sprachlich. Einer der Hauptgründe, der mich über Jahre immer wieder eure Seite besuchen lässt. Prezident Track genial wie immer.

  • Vor 2 Jahren

    jesus, was für ein gebrabbel. kann mich mal kurz einer aufklären!? ich versteh kein wort...prezident ein populist?

  • Vor 2 Jahren

    Kann laut.de bitte endlich diesen komischen Yannik raus werfen. Mieser Musikgeschmack, rennt jedem Hype hinterher und zieht Verkaufszahlen als Argument für gute Musik heran. Irgendwie extrem traurig, wenn zwei Autoren mit jeder Kolumne gegeneinander anschreiben und einer der beiden so offenkundig unterbelichtet ist.

    • Vor 2 Jahren

      Wobei Abi als Nazi hinzustellen schon fast witzig ist. Und sich so wenig mit der Vita und musikalischen Vorgeschichte auszukennen, aber dann einen (journalistisch miserablen) Kommentar dazu zu schreiben, schon fast wieder mutig ist.

    • Vor 2 Jahren

      Ich komm immernoch nicht ganz klar darauf, dass ein Lil Pump Fan nun Prezident kritisiert. Das ist wie wenn Kritikerpreise in Zukunft von youtube-Kommentarmenschen verteilt werden.

      Abseits dessen absolut geiler Beat. Diese neuen Kamikazes Beats gehen einfach absolut rein und sind mal mehr als reine Loop-Abfolgen.

    • Vor 2 Jahren

      "Kann laut.de bitte endlich diesen komischen Yannik raus werfen."

      die antwort lautet: niemals. wir lieben ihn. :kiss:

  • Vor 2 Jahren

    "Oh nein, Prezident! Die bunthaarigen Mädchen von tumblr kommen und stehlen dir deine Männlichkeit! Ich verstehe nicht so recht, warum man für eine reine Beschreibung der Nervigkeit von Deutschrapjournalisten so weit in politische Gefilde abdriften muss, dass man nur eine Formulierungs-Stufe vor einem zähnefletschenden "diese Teddybären werfenden Gutmenschen!" landet. "

    Und nur einen Absatz davor schreibt der Autor

    "Ein regelrechtes Strohmann-Massaker der Feindbild-Charaktere wird hier aufgeführt"

    Wie kann man den Bitte das Wort Strohmann verwenden und dann ohne mit der Wimper zu zucken exakt die Wörter die Prezident nicht in seinem Track hatte, die man aber in seiner getroffener Hund Attitüde gedacht hat, kritisieren.

    Meine Fresse, ist den ein Mindestmaß an Selbstreflektion zuviel verlangt.

  • Vor 2 Jahren

    "Prezident hat "Bernd Höcke" gesagt."

    Meinten Sie: "Prezident hat "Björn Höcke" gesagt." ?

  • Vor 2 Jahren

    Irgenwie absurd genau das Lied zum Thema dieses grauenhaften Artikels zu machen, das sich mit dem mangelnden Niveau der Hip Hop-Medien beschäftigt. Man könnte das Lied quasi wieder als Disstrack für den darüber verfassten Artikel sehen.