Ein durchgestrichenes Hakenkreuz ist eine eindeutige Aussage und kann nicht nach § 86 des StGB geahndet werden. Mach monatelangen Kontroversen um die Verwendung des in der NS-Zeit verunglimpften hinduistischen Symbols, gilt dies seit 2007 per Richterspruch.

Wie sieht dies jedoch bei einer schriftbasierten …

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  • Vor 12 Jahren

    ...und gleichzeitig können rechtsextreme Bands problemlos Konzerte veranstalten und ihren Mist in CD-Form verkaufen (solange sie nicht gerade verfassungswidrige Symbole auf's Cover packen). :rolleyes:

  • Vor 12 Jahren

    @zugehoert (« scheiss zecken, drecks punks sollen sich mal waschen »):

    Dämlicher Spast.

    @ Topic: Echt lächerlich, dass immer alle so empfindlich auf solche Symbole Reagieren, die meisten Symbole sind sowieso älter als der NS-Faschismus.

  • Vor 12 Jahren

    @PunxUnite (« @zugehoert:
    woher willst du denn wissen dass die sich nicht waschen??? das war der dümmste kommentar der hier geposted wurde :D
    Ich denke man sollte sich um wichtige dinge wie kinderschänder etc kümmern und nicht um sowas. »):

    Die Opfer von Sexualstraftaten als "geschändet" zu bezeichnen ist aber ziemlich rechtspopulistisch.

  • Vor 12 Jahren

    @Kukuruz (« @PunxUnite (« @zugehoert:
    woher willst du denn wissen dass die sich nicht waschen??? das war der dümmste kommentar der hier geposted wurde :D
    Ich denke man sollte sich um wichtige dinge wie kinderschänder etc kümmern und nicht um sowas. »):

    Die Opfer von Sexualstraftaten als "geschändet" zu bezeichnen ist aber ziemlich rechtspopulistisch. »):

    Wenn man das so betrachtet, sind so ziemlich alle "altdeutschen" Begriffe Nazibehaftet, Schwachsinn wie ich finde.

  • Vor 12 Jahren

    Es gibt Gegenden, da habe ich den Eindruck, der "Todesstrafe für Kinderschänder"-Aufkleber auf dem Auto ist so etwas wie eine Chiffre für NPD-Mitgliedschaft oder -Sympathie. Jedenfalls ist das nicht irgendwie 'künstlerisch' gemeint. Der Begriff ist ja gleich in mehrfacher Hinsicht selbstdenunzierend.

  • Vor 12 Jahren

    Lächerlich ...

    Aber in einem RECHTSstaat muss das wohl so sein^^

  • Vor 12 Jahren

    @Kukuruz (« Es gibt Gegenden, da habe ich den Eindruck, der "Todesstrafe für Kinderschänder"-Aufkleber auf dem Auto ist so etwas wie eine Chiffre für NPD-Mitgliedschaft oder -Sympathie. Jedenfalls ist das nicht irgendwie 'künstlerisch' gemeint. Der Begriff ist ja gleich in mehrfacher Hinsicht selbstdenunzierend. »):

    Okay, sowas ist wirklich bezeichnend für die braune Brut.
    Die ganzen Todesstrafe! Schreier sind sowieso dumm.

  • Vor 12 Jahren

    Man muss einfach von Fall zu Fall darüber nachdenken. Die "Gebt mir ein Leitbild"-Aufführungen von Laibach in der Berliner Volksbühne mit Stuka-Begleit-Geräuschen sind künstlerische Aufarbeitungen von totalitären Mustern auf hohem Niveau, die Körper-Ästhetik der späten Leni-Riefenstahl-Photographien ist blanker Faschismus.

  • Vor 12 Jahren

    Ich würde ja fast behaupten das SS-Kaliert genau gewusst haben was sie da forcieren, die sind ja nicht blöd und konnten sich doch denken was passieren würde. Vor allem nach dieser Hakenkreuz-Geschichte, bringt ja auch ne Menge Promotion, wie man sieht.

  • Vor 12 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« auch ganz schlimm:

    ganesha, die alte elefantenfresse; von wegen glücksgott, beinharter nazi!

    http://i296.photobucket.com/albums/mm161/B… »):

    hahahaha :D

  • Vor 12 Jahren

    Ich denke, es ging vor allem darum, einerseits aufzurütteln und andererseits darum, auch jene zu provozieren, die diese Symbole ungern bei einer Punkband sehen würden. Letzteres ist in gewisser Weise freilich gelungen^^

  • Vor 12 Jahren

    Ich meine in erster Linie die Nuba-Bildbände aus den 70ern und 80ern.

    Ich zitiere mal Wikipedia. Nicht nur weils grad das einfachste ist, sondern weil der Ausschnitt und vor allem die Sicht Susan Sontags komplett und 100% meine eigene Meinung widerspiegelt:

    Zitat («
    Doch nicht nur beim zweiten, sondern im Grunde bei all ihren Bildbänden traf Riefenstahl schon beim Fotografieren eine selektive Auswahl: Sie ließ alte, kranke und behinderte Nuba außer Acht und fotografierte ausschließlich gesunde, muskulöse Körper. Zudem blieben die Konflikte zwischen Nuba-Bauern und Nomadenstämmen genauso unerwähnt wie der Sezessionskrieg im Südsudan. Obwohl sie von den Themen abgerückt war, mit denen sie sich in der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt hatte, erinnern die Nuba-Bücher an das Hauptthema ihrer früheren Filme: die Faszination für Körper. Riefenstahls Begeisterung für die Schönheit auf Kosten der Wahrheit sagt zwar einerseits viel über ihr Werk, bedeutet andererseits aber auch eine Täuschung des Rezipienten. Auch Susan Sontag, amerikanische Autorin und Linksintellektuelle, kritisierte die Art und Weise, in der die Künstlerin die Nuba porträtierte. Diese, so Sontag in ihrem Essay „Faszinierender Faschismus“, erinnerten an die Nazi-Ideologie und veranschaulichten Riefenstahls Vorstellungen faschistischer Ästhetik und Herrschaft. Die Glorifizierung von Unterwerfung und Herrschaft, die Idealisierung von starken, mächtigen Körpern und Persönlichkeiten sind Parallelen, die zwischen ihren Filmen der NS-Zeit und den Nuba-Aufnahmen gezogen werden können. Ob Riefenstahl – wie sie selbst betonte – Zeit ihres Lebens eine rein persönliche, ästhetische Gestaltung der Kunst als Idealbild ansah, oder ob dieses Idealbild auf faschistischen Vorstellungen beruhte, ist bis heute umstritten. »):

    Wir hatten hier schon öfter ähnliche Diskussionen. Der Punkt für mich ist: Faschismus ist ganz wesentlich auch eine bestimmte Ästhetik. Im italienischen Faschismus wird das noch viel deutlicher als im deutschen Faschismus. Deshalb kann man da eben gerade nicht zwischen Ästhetik und Ideologie trennen. Gerade Susan Sontag als eine der Protagonistinnen der Postmoderne müsste ja eigentlich gerade auf diesem Prinzip der Trennbarkeit bestehen. Umso schwerer wiegt es, wenn sie es im Falle der Riefenstahl nicht tut.

    Laibach (und vielleicht auch Rammstein) spielen diese Zusammenhänge meiner Ansicht nach künstlerisch durch und reflektieren sie. Das ist nicht nur legitim sondern streckenweise hoch interessant.

  • Vor 12 Jahren

    du bist mir ne pfeife, du hast kein stück verstanden oder?

  • Vor 12 Jahren

    ... sowie deine Interpunktion.

  • Vor 12 Jahren

    es geht ja auch nicht darum, ob ss-kaliert rechts sind. das sind sie ja offensichtlich nicht.

    aber die staatsmacht hat anscheinend ein großes interesse daran, solche symbole für immer und ewig zu verbannen auf dass sich damit nicht mehr beschäftigt wird - und aus angst, japanische touristen könnten da was missverstehen.

    nicht jeder kennt die band und den kontext und dann könnte man halt schon was falsches denken - wenn die beiden S denn überhaupt an die Sig-Runen aus dem SS Zeichen erinnern würden. Und das tun sie nicht.

    Davon mal abgesehen sind SS-Kaliert eh ne mega-überflüssige Deutschpunkband für 14-17jährige Nietenkaiser, die voll einen auf Provokation machen.

    Das ist so 1983!

  • Vor 12 Jahren

    @Anonymous (« Genau wie das Buch ,,Mein Kampf". - In Deutschland verboten, weil man kein schlechtes Bild auf die Deutschen werfen will, aber an allen anderen Orten der Welt kann man es kaufen. Da fragt man sich wo überhaupt noch der Sinn solcher Staatsanwälte, Politiker und wie sie sich sonst noch nennen, sein soll. »):

    großer quatsch, der durch ständiges stammtischdozieren nicht besser wird!

    das ist eine leider immer noch weit verbreitete legende im volke.

    Ein Verbot des Besitzes gibt es nicht!

    Es ist auch nicht verboten, das Buch antiquarisch (!) zu kaufen oder verkaufen.

    Der Nachdruck wäre indessen ein Verstoß gegen das Urheberrecht.
    die rechte an dem buch sind im besitz des freistaates bayern.(Bayern dürfte das also, macht es aber nicht.)

    Das Urheberrecht erlischt nach deutschem Recht 70 Jahre nach dem Tode des Autors.

    Nach 2015 stünde es also theoretisch jedem frei, das Buch zu drucken und zu verkaufen. (in den grenzen des § 86 stgb und falls es bis dahin nicht tatsächlich verboten wird.)

  • Vor 12 Jahren

    @masterpiece («
    Das ist so 1983! »):

    jepp!

    aber vielleicht rettet uns ja alle die o.h.l.

  • Vor 12 Jahren

    @masterpiece (« aber die staatsmacht hat anscheinend ein großes interesse daran, solche symbole für immer und ewig zu verbannen auf dass sich damit nicht mehr beschäftigt wird - und aus angst, japanische touristen könnten da was missverstehen. »):

    Nee, das halte ich für etwas verdreht. Genau anders herum: Der Staat hat ein Interesse daran sich als großer Antifaschist zu inszenieren. Er zieht seine eigene Legitimation ja aus der Abgrenzung zum Faschismus (und anderen Totalitarismen). Deshalb stellt sich auch kaum noch einer die Frage, ob der Staat nicht generell ein Gewaltverhältnis ist, sondern nur noch, in welcher Form diese Gewalt herrschen soll. Wie sagens die Vorzeigedemokraten von PI-News so schön? "Gegen jeden (Antifa-)Faschismus!"

  • Vor 12 Jahren

    Was für ein schlechter Witz!
    Da hat die Staatsanwaltschaft wohl etwas langeweile...

    Frage an dein boeser Anwalt:

    Wie kommen die Staatsanwalschaften an die Infos über Cover, Texte etc.? Muss das jemand Anzeigen oder werden die von selbst aktiv und durchstöbern Musikmagazine...??

  • Vor 12 Jahren

    manch ein schwerverbrecher bekommt in diesem staat nicht 3 jahre haft!!!!

    allerdings ist es ja nicht grundsätzlich schlecht auf solche sachen zu achten, kann ja nicht schaden