Muse, die Black Eyed Peas des Alternative-Rock, setzen die Suche nach ihrem künstlerischen Tiefpunkt weiter fort. Kontinuierlich geht es mit ihren seit dem noch annehmbaren "The Resistance" bergab. Mit "Thought Contagion" setzen sie alles daran, auch noch "The 2nd Law" und "Drones" zu unterbieten.

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  • Vor einem Jahr

    "Drones" hatte einige brauchbare Songs, aber das hier: Die zigste öde Selbstkopie - Dig Down war Madness 3.0 - samt Bellamys Truthergeschwurbel. Die Band hat mal sowas von fertig. :D

  • Vor einem Jahr

    Die brauchbaren Songs auf "Drones" (The Handler, Reapers) wurden auch gut auf dem Album versteckt. Ich muss zustimmen: Die Singles der letzten Jahre waren durchwegs schlechte Kopien des alten Materials. Nur blöd, dass künftig nur eine Serie von Singles erscheinen soll, wenn diese sich durch solche "Qualität" auszeichnen :-(

  • Vor einem Jahr

    Autsch, das ist schon übel. Von Sound und Melodieführung her eine Mischung aus "Schon 1000 mal von ihnen besser gehört" und "möglichst viel reinquetschen, was grad aktuell ist" und dabei musikalisch völlig abgeschmackt. Dabei haben sie immer noch ein Gespür für Ohrwürmer, die Chormelodie des Refrains hängt mir nach einmal hören immer noch im Kopf. Schade, früher mochte ich Muse sehr gern und hab sie hier auch schon das eine oder andere Mal verteidigt. Ich hatte eigentlich gehofft, "Dig Down" wäre nur ein Ausrutscher gewesen, aber anscheinend ist das jetzt ihr Stil...

  • Vor einem Jahr

    So schlecht dass ihr se unten als live Empfehlung listet.... läuft!

  • Vor einem Jahr

    Also ich verstehe in der Rezension mal so rein garnichts. Wieso wird jedes Muse Album an Origin of Symmetry oder Absolution gemessen? Gerade diese Vielfalt ist doch das, was Muse ausmacht. Uprising war ein absoluter Durchschlag in allen Charts und ist auch nicht mit Citizen Erased zu vergleichen. Eine Band deren Vorbilder von Radiohead bis Rachmaninov reichen hat hier eine erfolgreiche Single rausgehauen und der Autor der Rezension zieht darüber her als wäre es ein geklauter Justin Bieber Song. Nächstes Mal bitte nicht jemanden anstellen der Muse nicht leiden kann. Dem einen fehlt das Piano von Rules by Secrecy, dem nächsten ist das zu wenig eGitarre. Das "noch annehmbare Resistance" hat sich erstaunlich gut verkauft für seine angeblich schlechte Qualität und Drones war wohl auch keine Rückkehr zum alten Rock? Ich gehe mal eben The Handler hören und komme dann wieder. Und die "Aluhut Phantasien" sind das was muse schon seit 1994 ausmacht, ich Mine MK Ultra war DER Verschwörungstheorie Beweis. Ihre "alte Theatralik" passt dem Autor nicht und der neue Sound passt ihm auch nicht. Unfassbar, ich bin einfach nur enttäuscht von dieser Seite.
    Das Video ist bewusst so gesetzt, hätte der Autor dem Interview mit Sänger Matt Bellamy gestern auf BBCradio1 gelauscht so wäre ihm die Bedeutung der Geschichte hinter den letzten BEIDEN Muse Songs Videos bewusst. ... Das grenzt fast an Rufschädigung aber eigentlich sollte man es als "durchgekauten Witz" sehen.
    Einfach nur enttäuscht...

    Ach und musikalisch wurde der Song überhaupt nicht rezensiert... der gleiche text lässt sich auf jedes x-beliebige Genre übertragen.

    Daumen runter für diese Kritik

  • Vor einem Jahr

    Ungünstig ist halt auch, wenn Matt Bellamy im Vorfeld den Song als "Fury 2" bezeichnet. Das weckt große Vorfreude, denn Fury ist nunmal großartiger Song..
    Das Video wäre dann konsequenterweise als "Thriller 2" zu bezeichnen ;-)

  • Vor einem Jahr

    Puh einmal tief durchatmen & hoffen dass sich auf dem nächsten Album vielleicht ein paar mehr versteckte Tracks verbirgen, die ein wenig an den alten Muse Sound anknüpfen.

    Ein Wort noch zu der Kritik, vielleicht sollte ihr (Laut.de) wirklich mal ein wenig überlegen, wen ihr hier an die Tasten lasst. Denn allein schon die kleine Überschrift grenzt an Ablehnung zu der Band, wei wei...

    Nachtrag: Dieser Thriller-Tanz, total confused...

  • Vor einem Jahr

    Na ja, kann man sich sicher anhören, aber früher war Muse mal eine Ausnahmeband und heute schwimmen sie bestenfalls noch mit und drohen eher unterzugehen.
    Ob Muse seinen Sound jetzt ändern muss oder nicht ist doch egal, solange da gute Songs rauskommen und das ist einfach keiner, bestenfalls durchschnitt den die diehard Fans abfeiern und der sonst keinen mehr interessiert außer für fünf Minuten weil Muse draufsteht.

  • Vor einem Jahr

    hehe, schön böse abgeledert. dennoch muss ich sagen: mir gefällt das eigentlich ganz gut.
    ok, ich hatte zuletzt auch viel l'ame immortelle, faun oder project kitschfork auf dem teller. da wird man genügsam.

    dennoch: eigentlich recht stimmiger stadionpop.

  • Vor einem Jahr

    Wer kein Muse- Fan ist, wird nie was gutes über sie schreiben können! Jegliche Bewertung ist und bleibt subjektiv.
    Muse entwickelt sich weiter. Die Zeiten von Origin of Symmetry und The Resistance sind vorbei..... sonst gäbe es doch The Resistance VII zu kaufen.

  • Vor einem Jahr

    Wer kein Muse- Fan ist, wird nie was gutes über sie schreiben können! Jegliche Bewertung ist und bleibt subjektiv.
    Muse entwickelt sich weiter. Die Zeiten von Origin of Symmetry und The Resistance sind vorbei..... sonst gäbe es doch The Resistance VII zu kaufen.

    • Vor einem Jahr

      Als ob sich jemand wünschen würde, dass sie bei The Resistence stehengeblieben wären. Das war schon absoluter Schmonz und der Beginn dessen, was du als Weiterentwicklung beschreibst, in Wahrheit aber nur Anbiederung an eine viel größere Masse war, die man mit dem großartigen Stil der ersten drei Alben nicht einfangen konnte.

    • Vor einem Jahr

      Muse entwickeln sich eben nicht weiter, sondern kopieren sich nur noch selbst, was nur noch in den seltensten Fällen gelingt. Das muss doch auch der härteste Fanboy merken.

    • Vor einem Jahr

      The Resistance ist großartig, was erlaube Morpho das als Schmonz zu bezeichnen? :(

    • Vor einem Jahr

      Es ist vielleicht ein Album, das man noch durchgehen lassen könnte, okay. Für mich persönlich eben Schmonz. Wir können uns hoffentlich dennoch darauf einigen, dass alles danach auch objektiv Schmonz war und ist.

    • Vor einem Jahr

      Alles ab The Resistance hat durchgängig multinational auf 1 gechartet und ist daher objektiv besser als das Frühwerk dieser Band.

    • Vor einem Jahr

      Nenene, nicht einknicken und vor allem dem Radiokopf bitte nicht jeden wirren Einwurf durchgehen lassen!

      The Resistance ist - wie du völlig richtig oben drüber festgestellt hast - der absolute Schmonz im Verhältnis zu den Alben 1-3.

      Tut mir leid, Radiohead9, aber in dieser Hinsicht betrachte ich dich ganz klar als Teil des Problems, denn dank Leuten wie dir fühlen sich Bands wie Muse in ihrem Werdegang legitimiert oder sogar bekräftigt und bringen in der Folge Scheißalben wie z.B. alles nach Absolution, mit denen sie kommerziell völlig unverhältnismäßig zur Qualität auf den späteren Scheiben auch noch Anerkennung finden. Schäm dich!

    • Vor einem Jahr

      Krypta, objektive Qualität hat doch nichts mit den Verkaufszahlen zu tun. Schmonz ist de facto Schmonz, egal wie oft er über die Ladentheke geht.

      souli, ich musste bei The Resistance erkennen, dass es in einer sehr belastenden Phase meines Lebens rauskam und von mir gehört wurde. Von daher fühle ich mich nicht imstande, es unter objektiven Gesichtspunkten wie Schmonzigkeit oder ungehörter 1/5tigkeit zu bewerten.

    • Vor einem Jahr

      Krypta trollt doch, wenn auch hier einer ihrer nicht so überzeugenden Versuche. Aktuell Klausuren-/Hausarbeitsstress?

      Morph, ist nachvollziehbar, hab aus vergleichbaren Tiefphasen auch einige fies aufgeblähte Wasserleichen von dem Schlag in meinem Selbstfolterkeller der peinlichen Lieblingsalben aufgebahrt.

    • Vor einem Jahr

      @Morph: Ich vermute ja, dass du nur neidisch auf den kommerziellen Erfolg von Muse bist und es selbst nicht besser hinkriegen würdest.

    • Vor einem Jahr

      Haha Soulburn, ich schäme mich sicher nicht für meinen Musikgeschmack, das übernimmst du ja schon :)
      Ich kann diese Mentalität wirklich null nachvollziehen, “peinliche Lieblingsalben“, was soll das sein?
      Wenn man etwas gerne hört, hört man es gerne. Dann finde ich es auch besser, wenn man unverdruckst zu irgendwas 'uncoolem' stehen kann als eine Rechtfertigung dafür abuzugeben oder von vornherein nur die Kritikerlieblinge zu nennen, um von selbsternannten Musikcon­nais­seuren einen gönnenden Schulterklopfer abzustauben. Zeigt mehr Rückgrat, Jungens!

      Und glaubst du wirklich, dass die sich dank irgendwelcher Fanmeinungen legitimiert fühlen? Man kann von Muse halten was man will und auch, dass sie sich an den Mainstream angebiedert haben, stimmt aber ich bin fest davon überzeugt, dass sie die Musik machen, die sie machen wollen. Ist denen wumpe, was irgendwer von den Alben hält. Würden sie danach gehen, wären sie schon längst wieder zu dem Stil der ersten drei Alben zurückgegangen, weil ungefähr 90 Prozent der Fans nonstop nach dieser Phase schreien.

      Morpho, ist Schmonzigkeit objektiv feststellbar? Meines Wissens nach nicht.

    • Vor einem Jahr

      Für diese an Morpho gerichtete Frage solltest du dich eigentlich noch mehr schämen als für dein bedingungsloses Fandom gegenüber The Resistance, aber dass du erstere überhaupt gestellt hast ist ja wiederum ein recht triftiger Erklärungsansatz für letzteres, wie i.Ü. auch für dein unterentwickeltes Schambefinden oder deinen stellenweise äußerst fragwürdig ausgeprägten Musikgeschmack.

    • Vor einem Jahr

      Wir nehmen uns hier aber nichts im eklatanten Trollen.

      Danke im übrigen für die Empfehlung von Barkmarket, hat mich doch sehr positiv überrascht. Kannst du noch eine Empfehlung hinsichtlich Unsane oder Cop shoot Cop aussprechen?

    • Vor einem Jahr

      Es bedeutet mir viel, dass du das bemerkt hast. :D

      Cool, dass auch Barkmarket bei dir gezündet haben. Da war ich echt unsicher, wie die auf jemanden wirken, wenn das Fandom nicht schon zu Release-Zeiten gewachsen ist.

      Und jetzt noch die Frage nach Cop Shoot Cop, sag mal, spielst du zufällig auch noch Bass? Ja, klar, hab ich alles, mag ich ähnlich wie OM oder Sleep allein aufgrund des unkonventionellen Rahmens und daraus resultierenden Klangs. Im Prinzip wünsche ich mir von denen die ersten beiden Platten im Produktionsgewand der letzten beiden, "Ask questions later" empfinde ich als die komprimierte bestmögliche Annäherung an dieses Ideal.

      Unsane waren für mich immer Nr. 2 des American Noise Rock, knapp hinter meinen Lieblingen von helmet. Das bezieht sich jedoch strikt auf die 90er, denn auch wenn ich im Gegensatz zu den helmet-Platten von Unsane nicht alles seit deren Wiedervereinigung im Regal habe, beschleicht mich bei gelegentlichen Hörproben doch immer wieder der Eindruck, dass Unsane deutlich besser gealtert sind als helmet. Persönliche Lieblingsplatte ist "Scattered, smothered & covered".

    • Vor einem Jahr

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    • Vor einem Jahr

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    • Vor einem Jahr

      ...ich hab das helmet:Unsane-Verhältnis hier zu uneindeutig ausgedrückt, merke ich. Was ich eigentlich (bezogen auf die Studioalben) sagen wollte:

      In den 90ern: helmet > Unsane

      Ab 2000 bzw. 2003: Unsane > helmet

    • Vor einem Jahr

      Yo, die Empfehlungen werden angechekt. Das einzige Manko, das sich bei dem ersten und relativ oberflächlichen Durchgang von L.Ron für mich auftat, war die relative Gleichförmigkeit der Songs, aber das ändert sich wahrscheinlich bei genauerem Hinhören.

      Bass spiele ich nicht. Ich wurde leider nie gezwungen, ein Instrument zu erlernen.

    • Vor einem Jahr

      Ja, diese Gleichförmigkeit trug zu besagter Unsicherheit bei. Sardy empfiehlt sich mit seiner Band auch eindeutig als Produzent, viel weniger als Songwriter. Den Sound auf L.Ron, v.a. die verzerrten Gitarren, fand ich schon immer schneidend distinktiv. Zur Release-Zeit stach der noch viel deutlicher aus den üblichen Rock-Produktionen hervor, daher bin ich schon sehr gespannt, was Sardy da jetzt mit APC gerissen hat.

      Und wegen Bass... sorry, maybe I got carried away a bit in a HIMYM-Anology. :D
      Zu spät anfangen gibt's beim musizieren nicht, imo. Lieber mit 30 zum ersten Mal ein Instrument aus eigenem Interesse in der Hand als mit 3 zum Piano verdonnert und mit 13 völlig ausgebrannt. Meine beste Freundin hat jetzt im Alter von 36 Jahren auch endlich mit Gitarre angefangen, nachdem ich 15 Jahre lang immer mal wieder dahingehend positiv bekräftigend auf sie eingewirkt habe :D

    • Vor einem Jahr

      letzte unsane album "sterilize" ist halt auch mal richtig gut geworden, kein vergleich zu dem greisenextrakt welches helmet absondern.
      deren große zeit ist für mich seit den 90 ern, sprich nach der "betty", eh vorbei.

    • Vor einem Jahr

      WHUT?! :O

      1997, Aftertaste?!
      Hatte schon noch einige Kracher. I.Ü. ebenfalls von Sardy (& helmet) produziert, mit "Driving Nowhere" ist sogar einer meiner Top 5-Lieblings-helmet-Tracks mit drauf!

      Aber ich muss zugeben, dass "betty" von den helmet-Alben insgesamt auch mein Favorit ist.

    • Vor einem Jahr

      auf "aftertaste" nur der erste song, wenn ich da jetzt nix durcheinander bringe, danach leider nichts mehr für mich :-(
      aber ist ja auch schon lang her, hör ich beizeiten nomma rein.

    • Vor einem Jahr

      soulburn bitte um ein geeignetes Einstiegsalbum in den Helmet-Kosmos. Kenne nur ein Lied aber das finde ich sehr gut.
      Ach ja und Scham über uns alle, ist eh klar :)

    • Vor einem Jahr

      No damage taken, ich hoffe, ich hab nicht für zu viel Verwirrung gesorgt :lol:

      Welchen helmet-Song kennst du denn? Wenn es "milquetoast" ist -> gehe direkt zu "betty".

      Bei "Unsung" (z.B. durch intensives GTA San Andreas zocken...) -> ab zu "Meantime".

      helmet sind ne typische "Produktionszuwachs"-Band, in ihrem Fall ist das "Strap it on"-Debut jedoch so roh, kratzbürstig und rumpelig (produziert), dass larq für den Fall chronologischer Aufarbeitung lieber mit "Meantime" einsteigen sollte und das Debut evtl. erst checken, wenn schon so eine gewisse Zuneigung zu ihrem Stil gewachsen ist.

      Stilistisch und vom Songwriting her ist "betty" sicherlich ihr künstlerischer Zenit, auch wenn es trotz höherer US-Chartposition hinter dem Verkaufserfolg von "Meantime" zurückblieb.
      "Aftertaste" hält dieses Niveau fast durchgängig mit einigen ersten Füllern, jedoch finde ich, dass v.a. auch die Produzenten (u.a. Butch Vig bei "betty" und wie gesagt Dave Sardy bei "Aftertaste; "Meantime" ist selbst produziert) ihre Duftmarken im helmet-Sound hinterlassen haben.

      Über die Platten ab den 00er-Jahren kann larq getrost den Mantel des Schweigens legen, wie bereits mehrfach hier erwähnt wurde.

    • Vor einem Jahr

      @souli

      hast recht mit "aftertaste".
      zu meiner ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass ich seinerzeit eben auch schwer hc-fixiert war, und mir helmet da wohl nicht mehr so wirklich ins konzept gepasst haben.

    • Vor einem Jahr

      Danke für die umfangreiche Antwort soulburn, da habe ich einiges zum nachholen!
      Du hast einen guten Riecher bewiesen, es ist “Unsung“ und das kenne ich natürlich durch das legendäre GTA San Andreas und auch durch das unterhaltsame Spiel mit der Plastikgitarre und den buten Knöpfen :)

  • Vor einem Jahr

    Ist meiner Meinung nach schon ziemlich dreist, so hart zu urteilen. Man kann es eben nie jedem recht machen. Den Einen wird es langweilig, wenn sich nichts ändert, die anderen fühlen sich nicht mehr wohl, sobald der gewohnte Klang nicht mehr da ist. Drones ist mein absolutes Lieblingsalbum, The 2nd Law war auch gut, fand ich. Natürlich ist Origin of Symmetry genial! Aber allein schon Matts Stimme hat sich so weiter entwickelt, dass ich mehr als froh bin, dass sie nicht mehr so etwas aufnehmen wie damals. Ich weiß nicht, ob ich die Einzige bin, die das sieht, aber Muse haben auf jedem der letzten Alben einen Schwerpunkt gesetzt, den es vorher nicht gab; bei the Resistance war es das Progressive, also der klassische Einfluss, bei the 2nd Law das Elektronische (Unsustainable finde ich zum Beispiel nach wie vor großartig), bei Drones Hard und Art Rock. Jetzt steht jeder Song für sich, ich bin mal gespannt, wie das wird. In jedem Fall bin ich froh, dass Muse nicht auf der Stelle stehen bleiben, sondern sich verändern, egal ob man das nun persönlich gut findet oder nicht.

    • Vor einem Jahr

      Sie verändern sich zum Schlechten, das finde ich eher nicht so gut.

    • Vor einem Jahr

      Muse hatten auf Origin of Symmetry ihren Sound gefunden, ihn auf Absolution perfektioniert mit Black Holes ausgedehnt und in Resistance etwas
      kon­ven­ti­o­na­li­siert. 2nd Law war dann ein Experiment was schief gelaufen ist, Drones war ein in der Panik des zuvor erlebten Misserfolges entstandenes Selbstzitat und das was sie jetzt gerade bringen kommt mir so vor, als wenn sie nur noch versuchen würden auf Krampf relevant zu bleiben und sich den Musik Trends beugen, anstatt zu versuchen sie zu diktieren.

    • Vor einem Jahr

      Danke Jo! Ich wollte gerade einen Kommentar schreiben der genau das sagt, was du geschrieben hast. Origin of Symmetry ist ein Meisterwerk aber auch schon 17 Jahre alt. Wenn Muse seitdem immer die gleiche Musik machen würden, würden se auch alle meckern....

  • Vor einem Jahr

    Bei Muse hat man mittlerweile das Gefühl, man muss sie als Musikkritiker aus Prinzip zerreißen. Natürlich war "früher alles besser" und im Falle von Muse stimmt sogar einmal ausnahmsweise, aber so grottenschlecht wie hier behauptet waren die letzten beiden (aus meiner Sicht einfach durchschnittlichen) Alben dann auch wieder nicht.

    • Vor einem Jahr

      Gehe ich mit. Das Problem bei Muse ist einfach, dass sie bis einschließlich Black Holes (zumindest in meinen Augen) genial waren (auch wenn das Album auch schon zwei Aussetzer hatte), und auch Resistance nnoch sehr gut war. Die letzten beiden Alben waren nur noch ganz gut, jedoch eine Anbiederung an den Massenmarkt (wobei mir die 2nd Law im Nachhinein noch deutlich besser gefällt als die Drones). Das fällt bei der Vorgeschichte dann schon negativ auf. Und wenn dann zwei separat veröffentlichte Songs noch schwächer sind, ist die Enttuschung schnell da.

    • Vor einem Jahr

      Genau das! Nur bei den Aussetzern auf “BHAR“ kann ich nicht mitgehen, da würde ich eher einen kleinen Aussetzer auf “Origin Of Symmetry“ sehen.
      “2nd Law“ höre ich auch lieber als “Drones“, denn auch wenn es zusammengewürfelt klingt und überhaupt keinen Albumflow hat, machen die einzelnen Songs Spaß. Die jetzt veröffentlichten Singles sind eher lahm aber lieber so, als die auf einem Album zu veröffentlichen.

  • Vor einem Jahr

    Wundert mich, dass hier niemand das fabelhafte "Black Holes and Revelations" erwähnt - für mich der absolute Pinnacle und das letzte Album im klassischen Soundgewand. Danach kam der Stilbruch mit Muse 2.0. Auch die jüngeren Alben haben grossartige Singles - aber diese hier, Thought Contagion... sorry, die find sogar ich unterirdisch.

  • Vor einem Jahr

    Diese Seite sollte einfach nur dichtmachen. Das ist keine Rezension. Das ist "Black Eyed Peas" des Musikjournalismus!

    • Vor einem Jahr

      Zitat Neldor:

      "Sorry, aber diese Seite hat sich für mich nach dieser haarsträubenden Rezension komplett erledigt."

      Hau doch endlich ab. Und zwar so, wie du es schon vor fünf Jahren versprochen hast, du Wurstbrot!

  • Vor einem Jahr

    Muse ist und bleibt ein Phänomen! Rock am Ring 2018 war ein Top Event mit Muse! Besonders das Bassplaying von Wolstenholme einfach fantastisch! Nur aus diesem Grund schaue ich mir Muse im Juni 18 in Lissabon noch mal an!