Die Kings Of Leon haben in der vergangenen Woche eine Anzeige geschaltet, in der sie Laienschauspieler für ihr neues Video suchen. Bewerben konnte sich allerdings nur, wer entweder "hässlich" oder "ein bisschen langsam" ist oder sonstwie "von einem harten Leben gekennzeichnet".

Die gesuchten Darsteller …

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  • Vor 10 Jahren

    "Tatsächlich wirkt die Aktion ja ein wenig wie die Zirkusshows von früher, in denen aus dem Unglück missgestalteter Kreaturen und der Sensations-Gier des Publikums Profit geschlagen wurde."

    Sagt ausgerechnet der, der diesen Artikel "verfasst" hat.
    Wie sollen sie denn sonst nach diesen Menschen suchen für ein solches Video?! Meine Fresse lauch.....

  • Vor 10 Jahren

    Das einzig demütigende bezüglich dieses Artikels ist die unglaublich unverschämte Überschrift.

  • Vor 10 Jahren

    @todesposter (« Das einzig demütigende bezüglich dieses Artikels ist die unglaublich unverschämte Überschrift. »):

    Word!
    laut.de ist wirklich unterirdisch unterwegs seit dem Relaunch. Aber zieht halt anscheinend sich im BILD-Style zu präsentieren. Journalismus von Idioten, für Idioten! Prost Mahlzeit...

  • Vor 10 Jahren

    Scheint ja bestens zu funktionieren...

  • Vor 10 Jahren

    @Craze (« @todesposter (« Das einzig demütigende bezüglich dieses Artikels ist die unglaublich unverschämte Überschrift. »):

    Word!
    laut.de ist wirklich unterirdisch unterwegs seit dem Relaunch. Aber zieht halt anscheinend sich im BILD-Style zu präsentieren. Journalismus von Idioten, für Idioten! Prost Mahlzeit... »):

    Dito!
    Der Artikel ist das wirklich unverschämte an der ganzen Sache

  • Vor 10 Jahren

    @Sancho (« Scheint ja bestens zu funktionieren... »):

    genau das habe ich mir auch gedacht. hier wird versucht auf bild niveau den sinn vollkommen zu verdrehen. man muss kein raketenwissenschaftler sein um sich denken zu können, dass ihr management diese aktion auf das genauste überwacht und hier nichts herabwürdigendes passieren wird, außer dass solche artikel es hinterfragen.

  • Vor 10 Jahren

    "Heutzutage allerdings leiden Behinderte nicht mehr so sehr daran, angestarrt zu werden, sondern an der sich ausbreitenden Tendenz zum Weggucken und Ausgrenzen. Der moderne Ellenbogenmensch kann mit offensichtlicher Schwäche schlecht umgehen, also tut er, als bemerke er sie nicht und bietet natürlich auch keine Hilfe an."

    Absoluter Müll?? Ich studier Sonderpädagogik und die integration verbessert sich durch gemeinsamen Unterricht und Betreuung in Grundschulen, Kinder lernen so schon früh mit Behinderten Menschen umzugehen und eben nich wegzugucken! Grade Einrichtungen in denen Behinderte getrennt von anderen Menschen betreut werden oder wohnen sind seit Jahren auf dem Rückzug! Wenn man schon solchen Mist vom Stapel lässt dann bitte mit irgendeiner vernünftigen Quelle zu diesen halbgaren Aussagen!!

  • Vor 10 Jahren

    Für mich liest sich dieser "Artikel" wie ein unfassbar schlechter Schnellschuß, a la "oh guck mal die KoL suchen Krüppel, schnell Clicks ziehn".
    Die Überschrift ist herabwürdigend, der Artikel immer irgendwo zwischen nichtssagen und unterstellend und das Fazit wie Wecki schon geschrieben hat absoluter Unfug.
    Aus persönlicher Erfahrung kann Ich nur sagen, dass selten Menschen mit Behinderung ein Problem mit solchen Aktionen haben, sondern nur jene die glauben jeder von denen würde sich wie ein Ausgestoßener vorkommen und wäre sozial abgekapselt.
    Auf laut war schon viel grenzwertiger Scheiß, aber das hier verletzt echt mein soziales Wohlempfinden.

  • Vor 10 Jahren

    Ich stimme den Kommentaren zu. Dieser Artikel ist 'ne absolute Frechheit. Freue mich, dass KoL sich für sowas einsetzen!

  • Vor 10 Jahren

    Hahaahhahahahahahahahahahhahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha.

    Die Überschrift XD.

  • Vor 10 Jahren

    Was regt ihr euch eigentlich alle über die Überschrift auf? Krüppel ist ein Ausdruck für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Nur weil es oft als Schimpfwort misbraucht wird entzieht es dennoch nicht die eigentliche Bedeutung.

  • Vor 10 Jahren

    @Sancho:
    Naja, eben durch den Missbrauch als Schimpfwort hat sich die Bedeutung des Begriffs ziemlich gewandelt. Früher war "Krüppel" tatsächlich so 'ne Art "Fachbegriff", heute wird das aber eben nicht mehr verwendet -
    ansonsten hat Wecki alles dazu gesagt :)

    Schuster, bleib bei Deinen Leisten @laut.de

  • Vor 10 Jahren

    Einfach unfassbar. Word @ Bricktop. So ziehmlich jeder Behinderte den ich kenne, hat noch nicht mal Lust sich bei irgendwas helfen zu lassen, wenn er es irgendwie selber schafft. Die sind eher angepisst wenn sie an jeder Ecke Hilfe angeboten bekommen. (Also scheinen sich ja doch viele zu kümmern wa?) Scheint mir als würde der Verfasser des Artikels kaum mit behinderten Menschen zu tun haben.

  • Vor 10 Jahren

    Furchtbarer Artikel. Tut schon weh so was zu lesen.

  • Vor 10 Jahren

    Geistige "Krüppel" hat es wohl in der laut.de-Redaktion genug, wenn man den Artikel mal als Grundlage nimmt. Na dann, vielleicht wird man ja da fündig.

  • Vor 10 Jahren

    "laut.de jedenfalls wünscht allen Kings Of Leon-Fans mit Behinderung, Kropf oder Narbengesicht einen grandiosen Auftritt!"

    Und ich wünsche Laut.de ein paar vernünftige Journalisten.
    Liest eigentlich irgendjemand in der Redaktion die Kommentare?

  • Vor 10 Jahren

    Ähm ok hab mir jetzt doch mal den Artikel durchgelesen. Was genau findet ihr jetzt alle so schlimm daran? Ich für meinen Teil bin manchmal auch unsicher, wie ich mich körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen gegenüber zu verhalten habe. Das liegt aber keinesfalls daran dass, ich keinen Kontakt zu solchen Personen habe.

    Viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass diese Weichflöten Headliner bei RaR sein sollen. Dieses Festival mutiert leider immer mehr zu ner Popveranstaltung...

  • Vor 10 Jahren

    @Sancho (« Ähm ok hab mir jetzt doch mal den Artikel durchgelesen. Was genau findet ihr jetzt alle so schlimm daran? Ich für meinen Teil bin manchmal auch unsicher, wie ich mich körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen gegenüber zu verhalten habe. Das liegt aber keinesfalls daran dass, ich keinen Kontakt zu solchen Personen habe.

    Viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass diese Weichflöten Headliner bei RaR sein sollen. Dieses Festival mutiert leider immer mehr zu ner Popveranstaltung... »):
    Also normalerweise kann Ich mit deiner Meinung entweder was anfangen oder verstehe zumindest aus welcher Richtung du kommst, aber diesmal gleich zweimal dickes NEIN zu deinen Aussagen: 1. Für mich als körperlicher behinderter Mensch ist Krüppel so ziemlich das gestörteste was du sagen kannst, dass ist ja fast als ob du einem Schwarzafrikaner erzählen willst das N-Wort wär ja früher auch mal normal gewesen, was habt ihr euch so? und 2. Niemals ist so eine unwichtige Scheiße wie der Headliner von RaR wichtiger, als solche Schmutzartikel. Wie soll man sich schon gegenüber Behinderten Menschen verhalten? Ich würde mich eher gestört fühlen wenn Ich besonders behandelt werden würde. Wenn du mit Personengruppe X anders umgehst als mit der breiten Masse Y grenzt du sie automatisch aus, ob das dann Rentner, Menschen mit Behinderung, Ausländern oder was weiß Ich sind ist dann nur sekundär interessant.

  • Vor 10 Jahren

    @Sancho (« Ähm ok hab mir jetzt doch mal den Artikel durchgelesen. Was genau findet ihr jetzt alle so schlimm daran? Ich für meinen Teil bin manchmal auch unsicher, wie ich mich körperlich oder geistig beeinträchtigten Menschen gegenüber zu verhalten habe. Das liegt aber keinesfalls daran dass, ich keinen Kontakt zu solchen Personen habe.

    Viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass diese Weichflöten Headliner bei RaR sein sollen. Dieses Festival mutiert leider immer mehr zu ner Popveranstaltung... »):

    Mir passt folgende Textzeile nicht:Tatsächlich wirkt die Aktion ja ein wenig wie die Zirkusshows von früher, in denen aus dem Unglück missgestalteter Kreaturen und der Sensations-Gier des Publikums Profit geschlagen wurde.

    Behinderte sind also mit Zirkusattraktionen zu vergleichen ah ja.