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Gone Gone Gone

Apropos chill: Auch die zweite Single von Rosés Solo-Debüt macht sich nicht gerade auf, der nächste Über-Banger zu sein. Stattdessen klingt das Begleitstück zu "On The Ground" so:

Es tut mir ja fast Leid, es wieder nicht ohne Manko abfeiern zu können, vor allem, nachdem "On The Ground" im Laufe des Monats bei mir ziemlich gewachsen ist. Ja, es wirkt nicht ganz komplett und lebt etwas zu sehr von seinen EDM-Parts, aber das ist eben Teil des Deisgns und, verdammt, entfaltet der Song Schmackes und Atmosphäre, wenn man ihn lässt. "Gone" dagegen, das nun diesen Monat auch visualisiert wurde, macht sich gänzlich in die Gefilde des Bedroom-Pops auf.

Das Ergebnis? Joa, es ist solide. Vielleicht muss man hierfür wirklich ganz und gar Fan sein. Es stimmt ja, dass stimmlich abgeliefert wird und die Blackpink-Haupt-Balladenstimme für diese Solo-Nummer so nah und intim klingt, wie sie es im Laufe der Karriere noch nicht getan hat. Ich behaupte, dass Introspektion und Nähe vielleicht bisher nicht die Hauptgründe waren, Blackpink zu hören, aber hey, ich würde jeden verstehen, der diese Single süß findet. Abgesehen von ein bisschen Gitarren-Strumming und einer ohne Wenn und Aber schönen Vocal-Melodie passiert jedoch nicht wahnsinnig viel. Ein schönes Begleitstück für die Fans, aber bestimmt kein essentielles Stück Blackpink-Kanon.

Wertung: 3/5

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