Rapidshare muss mehr Verantwortung im Kampf gegen illegale Downloads übernehmen. Laut einer gestern veröffentlichten GEMA-Pressemitteilung hat das Landgericht Hamburg mit seinem Urteil vom 12. Juni dem Sharehoster untersagt, rund 5.000 Musiktitel im Netz zugänglich zu machen.

Die GEMA, die beim …

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  • Vor 10 Jahren

    Es gibt genug punkte in denen sich hier doch alle einig sind.
    1. Der Künstler hat das RECHT für seine Kunst bezahlt zu werden
    2.Die bisherigen Vertriebswege stehen mittelfristig vor der Überalterung
    3.Kunst kann nicht allgemein in gut und schlecht unterteilt werden (Ich z.B. brauche Klingeltöne genauso wenig wie Karten für die Oper)
    4. Die Arbeitsweise der GEMA ist schon lange Überprüfungswürdig

    Jeder Lösungsansatz für die 4 genannten Punkte ist doch zumindest Diskussionswürdig.

    Wir haben soviele Gute ansätze auch in unserem Land:
    1. Die Künstlersozialkasse - Würde die Gema auch nur annähernd so gut und für den Künstler effizient arbeiten, hätten Sie auch alle wieder lieb
    2. Die Filmförderung der Länder: Wenn ein Bully Herbig für seinen "Schuh des Manitou" schon im Vorfeld 4 Mios bekommt obwohl niemand einen solchen erfolg vorhersehen konnte, kann man sich Ausrechnen wieviel Förderungswürdige Bands für das Geld eine Platte hätten VERNÜNFTIG rausbringen können. Eine Musikförderung nach Vorbild der filmförderung wäre Wünschenswert.
    3. Sportförderung- Gerade junge Künstler könnten von 400-1500 € im Monat sehr profitieren
    4.Eine Werbe- und Beitragsfinanzierte (legale)Plattform für Musikdownloads. mir wäre ein ruhiges Gewissen 20-30 € im Monat wert. Wem das das Geld nicht wert ist, hat es auch verdient hohe Strafen zu zahlen.
    5. Stärkung des Live-Sektors. ich bin seit 2004 Veranstalter und so langsam geht mir der Spass flöten - die gema will stufenweise um 600% erhöhen, Die ausländersteuer soll erhöht werden, Die Vorsteuerabzugsfähigkeit soll verschwinden (Die Bayern haben natürlich schon ein entsprechendes Urteil) und und und....Dabei hat ein örtlicher Veranstalter im Idealfall gerade mal einen ROI von 5-10%

  • Vor 10 Jahren

    Förderungswürdige Bands für das Geld eine Platte hätten VERNÜNFTIG rausbringen können. Eine Musikförderung nach Vorbild der filmförderung wäre Wünschenswert.

    niemals durchsetzbar , dafür wird heutzutage viel zu viel bullshit produziert

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise («
    Zum Beispiel so etwas wie "120-150 Euro pro Jahr", also umgerechnet in die heutige Währung gerade mal ein Tonträger pro Monat und User, und das alles noch verteilt auf mehrere Labels ... Ich frage mich, ob man das wirklich als "Unterstützung für die Künstler" bezeichnen kann ... auf mich wirkt das spontan eher wie Almosen ... »):

    Ich glaube kaum dass der heutige Durchschnittsmensch 1 CD pro Monat kauft...
    Mit 120-150 Euro pro Jahr würde wahrscheinlich doppelt soviel rausspringen als bisher. Ein grosser Anteil kauft sich nämlich nicht 1 CD pro Monat sondern gar keine im ganzen jahr!

    Die bezahlung der Komponisten und Label würde natürlich nach Anzahl downloads erfolgen!

  • Vor 10 Jahren

    @ano-nym (« Ich glaube kaum dass der heutige Durchschnittsmensch 1 CD pro Monat kauft... Mit 120-150 Euro pro Jahr würde wahrscheinlich doppelt soviel rausspringen als bisher. Ein grosser Anteil kauft sich nämlich nicht 1 CD pro Monat sondern gar keine im ganzen jahr! »):

    Bindest Du Dir Kosten ans Bein für einen Dienst, den Du nicht oder kaum in Anspruch nimmst?
    Die 120-150 Euro werden selbstverständlich nur die Leute zahlen, die sich durchschnittlich mehr als einen Tonträger pro Monat kaufen - und wieviel geht dann den Künstlern und Labels durch die Lappen durch die Hardcore-Konsumenten wie beispielsweise mich, der in der Regel locker den genannten Betrag monatlich für Tonträger ausgibt?

    Zitat (« Die bezahlung der Komponisten und Label würde natürlich nach Anzahl downloads erfolgen! »):

    Dagegen! Aber ganz entschieden!
    Erstens: warum sollen Badesalz für einen 10-Sekunden-Sketch dasselbe Geld sehen wie Mike Oldfield für ein 60-Minuten-Stück?
    Zweitens: bei einer monatlichen Pauschale für beliebig viele Downloads aus einem kompletten, zig Millionen Titel umfassenden Musikkatalog dürfte bei den Nutzern über kurz oder lang der Effekt eintreten, daß man sich bei Gefallen eines einzelnen Titels den kompletten Katalog eines Künstlers runterzieht, um halt mal reinzuhören, ob da sonst noch was Interessantes mit dabei ist (Speicherplatz und Internetzugang kosten ja nix). Da freuen sich dann natürlich solche Interpreten wie beispielsweise Tangerine Dream mit ihren geschätzten 400 Tonträgern drüber. Da ärgern sich dann Leute wie Amy Macdonald mit ihren geschätzten 20 Titeln drüber und werden daraufhin zusehen, möglichst schnell möglichst viele Titel zu veröffentlichen, um auch was von dem großen Kuchen abzubekommen. Qualität spielt dann langfristig keine Rolle mehr, Quantität ist in erster Linie gefragt. Vielleicht noch ein paar qualitativ höherwertige Stücke, um die potentielle Kundschaft entsprechend anzuspitzen und ab dafür.
    Und selbst wenn - 120 Euro pro User, verteilt auf die zigtausend Titel, die sich derjenige wahrscheinlich im Laufe eines Jahres nach oben genanntem Schema zieht ... was bleibt denn da für das einzelne Label oder den einzelnen Künstler überhaupt noch pro Lied übrig?

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @zugehoert (« Förderungswürdige Bands für das Geld eine Platte hätten VERNÜNFTIG rausbringen können. Eine Musikförderung nach Vorbild der filmförderung wäre Wünschenswert.

    niemals durchsetzbar , dafür wird heutzutage viel zu viel bullshit produziert »):

    Bei der filmförderung wird ja auch nicht alles unterstützt

  • Vor 10 Jahren

    Gibt es keine Musikförderung in Deutschland?
    In Österreich gibt es das.

  • Vor 10 Jahren

    Klar gibts das. Blos halt nicht für Mainstream Pop. Deswegen weiss es hier keiner... :p

  • Vor 10 Jahren

    Zitat («
    Wie man's nimmt. Mag sein, daß in dieser Richtung die Zukunft liegt, aber ehrlich gesagt gefällt mir dieses Konzept nicht sonderlich, weil ich auch gerne Lieder mal im Albenzusammenhang höre oder auch mal abseits der zwei, drei bekannten Stücke sehen will, was der Interpret so alles drauf hat. Da entdeckt man mitunter einige echte Schmuckstücke. Klar - da ist auch das Risiko, daß der Rest völlig belanglos ist, aber das gehe ich gerne ein ...

    Gruß
    Skywise »):

    Was ja nur ein weiterer Vorteil solcher download Vertriebswege ist. Wer will kauft n Album wer nicht will halt nur nen Song.....

    @InNo («
    Fakt ist, wenn der Künstler in die Produktion Geld reinsteckt, wird es selbst als Hobby irgendwann zu teuer. Das hieße, dass jedes Nachfolgeralbum immer billiger produziert werden muss, damit er nicht auf Dauer pleite geht. Das führt dazu, dass die Vielfalt verschiedener Interpreten, die Möglichkeiten einzelner Künstler und ergo die Qualität darunter leidet. Oder dazu, dass nur Reiche die Möglichkeit haben, Musik zu droppen. »):

    Also ich weiß von Freunden die Musik machen das es möglich ist als Privatmensch sich über die Zeit Equpment zusammenzukaufen das Aufnahmen in vernünftiger Qualität ermöglicht.
    Grade wenn man sich zusammen tut ist das so teuer auch wieder nicht.
    Klar Musik machen ist kein günstiges Hobby, aber damit dann eigendlich in guter Gesellschaft. zumal man, grad durch Auftritte und Merch, immer wider auch Geld reinbekommt.
    Tendentiell ist es wohl eher so das die qualität der Aufnahmen eines Hobby Musiker über die Zeit immer besser wird.

    @ano-nym («
    hört mal auf mit diesen würsten, wenn Würste unerschöpflich wären wie die Musik, als MP3 Datei auf dem computer geworden ist, könnte man sie doch an jeder Strassenecke gratis haben. Was würden die Metzger machen? die würden probieren kosten zu sparen in dem sie billigeres fleisch aus dem Ausland für ihre Würste nehmen, fleischabfälle gleich auch noch reinwerfen usw. die Qualität würde also sinken. Und genau das passiert jetzt mit der Musik! »):

    Wenn es möglich wäre Würste völlig umsonst in belibiger anzahl zu reproduzieren dann gäbe es bald keine Hauptberuflichen Metzger mehr.
    Es macht nicht viel Sinn mit erwas kostemlosen konkorieren zu wollen. Die meiste Arbeit die ein Metzger zu erledigen hätte wäre auch einfach völlig überflüssig dann. Einzig und alleine das designen neuer Wurst wäre noch eine Sinnvolle tätichkeit. Ich kann mir gut vorstellen das dann halt Menschen Hobby mäßig neue Wurstrezepte ausprobieren.....

    @Skywise («
    Angenommen, Du hast ein Theaterstück geschrieben, ein Theaterdirektor möchte den Spaß gerne auf die Bühne bringen und Du bist einverstanden. Das Stück wird jubelnd aufgenommen, wird auch von anderen Bühnen aufgegriffen wird zu einem Sensationserfolg auf den Bühnen der Welt. Die Theater dieser Welt verdienen Unsummen mit dem Material aus Deiner Feder. Würdest Du da nicht auch sagen, daß es nur fair Dir gegenüber wäre, wenn Du auch etwas von diesem Kuchen abbekämest, immerhin wäre das Stück ohne Dich als Urheber gar nicht denkbar gewesen ...?

    Dassselbe Spielchen könnten wir auch spielen mit Patenten oder mit anderen Rechten. Im Grunde genommen ist es immer dasselbe. Wenn Du etwas lieferst, mit dem man Geld verdienen kann, dann sollte bei einem Erfolg auch eine gewisse angemessene Vergütung für Dich dabei herausspringen.

    Gruß
    Skywise »):

    Grundsätzlich hast du sicher recht. Wenn jemand mit meiner Musik/Theateraufführung Geld verdienen würde wäre ich ungehalten wenn ich nichts davon bekomme. Deswegen finde ich es auch ok das man gegen Rapidshare vorgeht. Die verdinen Geld an der Musik.
    Was ich nicht ok finde ist Downloader zu belangen die verdienen sicher kein Geld damit oder Werbeifrei und kostenlose pogramme zur Datenübermittlung. Halt sowas wie Soulseek dahmals oder so.

    @juggler (« An die "armen" Schüler, die downloaden "müssen", weil sie sich keine CDs leisten können.
    Statistisch gesehen bekommt ihr soviel Taschengeld wie keine andere Generation vor euch. Was macht ihr mit dem Geld? Eure tollen teuren Klingeltonabos bezahlen? Jeden Tag auf ner Flatrateparty den letzten Rest eures Verstands vernichten?

    Wir hatten früher viel weniger Geld. Anfang der 90er gab es noch kein Internet (also eigentlich schon aber nicht für alle und viel damit anfangen konnte man auch noch nicht) und die Mitschüler haben NKOTB und die Kelly Family gehört. Zum Tauschen war also auch keiner da (und wenn doch gab es mangels CD Brenner nur Tape, das sich als bald in Bandsalat verwandelt hat. Im Radio hats auch nur beschissene Musik gespielt und wenn doch mal gute Lieder kamen, hat der Moderator in den ersten und die letzten 30 Sekunden reingequatscht.
    Auf die Dauer blieb den geneigten Hörern gar nichts anderes übrig als zu kaufen. Man musste halt sparen. Trotzdem haben sich 4mal soviele Platten verkauft wie heute. »):

    Klar heutzutage gibts mehr Taschengeld aber heutzutage ist auch alles teuerer. Außerdem sind Tapes beileibe nicht so schlecht wie du sie darstellst. Ich hab recht viel Tapes gehabt als ich noch ein Schüler war und halt nur mal was gekauft was anders nicht zu bekommen war..

    @Skywise («
    Ja, aber in diesem Fall hat die Angst, daß man kontrolliert werden könnte, auch ein Gesicht und einen Namen. Man kann persönlich ertappt und dann in aller Öffentlichkeit an den Pranger gestellt werden, wenn der Kontrolleur sein Notizbuch zückt. Im Internet geht dagegen doch alles so schön ano-nym zu, gelle? Kriegt doch keiner die kleinen Schweinereien mit ...
    Wenn es wirklich genug Leute gäbe, die für ein reines Gewissen bezahlen wollen, dann würde es auf dem Markt auch ein kleines bißchen anders aussehen, denn ein sanftes Ruhekissen kann man sich auch zulegen, indem man einfach einen Tonträger kauft statt auf illegale Quellen zuzugreifen. »):

    Das Internett ist, leider, beileibe nicht so annonym wie du es darstellst und ich habe das Gefühl das sich diese Erkennniss auch langsamm bei der breiten Masse durchsetzt.
    Wenn es möglich wäre, mit wenig Aufwand, sich ein ruhiges Gewissen zu verschaffen und man dann auch noch vernünftig getaggte Dateien mit Covern in guter Qualität usw. bekäme und anderweitiges downloaden weiter verfolgt wird dann halte ich es für durchaus möglich das sich so ein Modell durchstzen kann.

    Wirklich für viele Menschen ist Aufwandt ein großer Feind.

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise («
    Zitat (« Wenn allerdings 2-3 gute Songs drauf sind und der Rest aus Füllmaterial besteht, leuchtet mir nicht ein wie man erwarten kann, dass der Konsument 16-18€ zahlt. Und wenn man besagte 2-3 Songs als Singles kauft (sofern sie denn als solche erscheinen) ist man auch wieder beim Vollpreis des kompletten Albums. Dienste wie iTuns oder Musicload sind hier eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung. »):

    Wie man's nimmt. Mag sein, daß in dieser Richtung die Zukunft liegt, aber ehrlich gesagt gefällt mir dieses Konzept nicht sonderlich, weil ich auch gerne Lieder mal im Albenzusammenhang höre oder auch mal abseits der zwei, drei bekannten Stücke sehen will, was der Interpret so alles drauf hat. Da entdeckt man mitunter einige echte Schmuckstücke. Klar - da ist auch das Risiko, daß der Rest völlig belanglos ist, aber das gehe ich gerne ein ...

    Gruß
    Skywise »):

    Stimme dir zu, natürlich sind Songs im Albumzusammenhang schöner anzuhören. Mir gehts auch nicht um den Bekanntheitsgrad der einzelnen Songs (höre selbst viel Musik abseits des Mainstreams), sondern um die Qualität des kompletten Albums. Denn ein besserer Hörgenuss entsteht nur, wenn wirklich noch weitere "Perlen" vorhanden sind. Und da haperts nunmal meistens. Deshalb ist in meinen Augen der Preis für ein Album in den meisten Fällen nicht gerechtfertigt.
    Ich sage ja nicht, dass die Labels auf ihren Kosten sitzen bleiben müssen, aber wie mein Beispiel gezeigt hat, geht es auch günstiger und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produktionskosten der einzelnen Tonträger bei einer kleineren Auflage (wie sie Lifeforce zweifelsohne haben wird) geringer (!) sind als bei CDs mit wesentlich größeren Auflagen, von denen zu erwarten ist, dass sie sich millionenfach verkaufen. Und wie sich ein Album verkaufen wird, kann man ja auch bis zu einem gewissen Grad am Erfolg der ersten Singleauskopplung erkennen (die ja meist schon vor Veröffentlichung des Albums erfolgt)und die Stückzahl der ersten Auflage dementsprechend kalkulieren. Erfahrene Major Labels sollten es meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig haben, für die erste Auflage eines Albums derart viel zu verlangen.
    Gruß

  • Vor 10 Jahren

    @CD-Kritikenleser (« Ich sage ja nicht, dass die Labels auf ihren Kosten sitzen bleiben müssen, aber wie mein Beispiel gezeigt hat, geht es auch günstiger und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produktionskosten der einzelnen Tonträger bei einer kleineren Auflage (wie sie Lifeforce zweifelsohne haben wird) geringer (!) sind als bei CDs mit wesentlich größeren Auflagen, von denen zu erwarten ist, dass sie sich millionenfach verkaufen. »):

    Mit "Produktionskosten" meine ich nicht die reine Tonträgervervielfältigung, sondern die Maschinerie, die da im Hintergrund aktiv ist. Die komplette Besetzung eines Tonstudios, Designer/Fotografen/Tandaradei, die Marketingkosten für die Werbung, eventuell ein Videoshooting, eventuell die Anleierung diverser Promo-Termine, die laufenden Kosten eines Plattenlabels (Personal, Papier, Telefon, blablabla) ... alles das fließt in die Kalkulation der ersten Auflage mit rein. Macht man keine Werbung, braucht man keine Videos, braucht man keine Freiexemplare zu verschicken, dann kann man auch die Preise vergleichsweise niedrig halten. Wie gesagt: Bibi Blocksberg-CDs kosten 4,99 Euro, weil eben keine Videos von der Plattenfirma zu Werbezwecken gedreht werden müssen, weil man höchstens ein paar Anzeigen zu Promo-Zwecken schalten muß, weil man die Interpreten nicht durch die Weltgeschichte jagen muß, weil man keine umständlichen Fotos schießen muß, weil der Designer im wesentlichen immer nach Schema F arbeitet, weil das Produkt (hier: die Serie) bereits am Markt etabliert ist ... man braucht nicht viel im Hintergrund, kann sich auf die reine Produktion und Vervielfältigung konzentrieren, selbst die Auflagezahlen kann man halbwegs vernünftig kalkulieren, da so hohe Abweichungen nicht existieren dürften, da kann man schon so kalkulieren, daß auch das Taschengeld der Kleinen mit berücksichtigt wird ... bei solchen Voraussetzungen geht sehr viel.
    Wie schaut das nun bei den Lifeforce-Interpreten aus? Und wie schaut das bei einem Sony-Interpreten aus?

    Zitat (« Und wie sich ein Album verkaufen wird, kann man ja auch bis zu einem gewissen Grad am Erfolg der ersten Singleauskopplung erkennen (die ja meist schon vor Veröffentlichung des Albums erfolgt)und die Stückzahl der ersten Auflage dementsprechend kalkulieren. »):

    Wie gesagt: die reine Tonträgerproduktion dürfte das Problem nicht sein, die Maschinerie im Hintergrund hat aber zu diesem Zeitpunkt bereits gearbeitet und muß irgendwie finanziert werden, DAS macht die Hauptkosten aus.

    Zitat (« Erfahrene Major Labels sollten es meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig haben, für die erste Auflage eines Albums derart viel zu verlangen. »):

    Fragen wir mal so: welche alternativen Einnahmequellen außer den Plattenverkäufen gibt es denn für ein Label noch?

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise (« @CD-Kritikenleser (« Ich sage ja nicht, dass die Labels auf ihren Kosten sitzen bleiben müssen, aber wie mein Beispiel gezeigt hat, geht es auch günstiger und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produktionskosten der einzelnen Tonträger bei einer kleineren Auflage (wie sie Lifeforce zweifelsohne haben wird) geringer (!) sind als bei CDs mit wesentlich größeren Auflagen, von denen zu erwarten ist, dass sie sich millionenfach verkaufen. »):

    Mit "Produktionskosten" meine ich nicht die reine Tonträgervervielfältigung, sondern die Maschinerie, die da im Hintergrund aktiv ist. Die komplette Besetzung eines Tonstudios, Designer/Fotografen/Tandaradei, die Marketingkosten für die Werbung, eventuell ein Videoshooting, eventuell die Anleierung diverser Promo-Termine, die laufenden Kosten eines Plattenlabels (Personal, Papier, Telefon, blablabla) ... alles das fließt in die Kalkulation der ersten Auflage mit rein. Macht man keine Werbung, braucht man keine Videos, braucht man keine Freiexemplare zu verschicken, dann kann man auch die Preise vergleichsweise niedrig halten. »):

    Eben. Es wird zu viel für das Drumherum ausgegeben. Ohne die viele Werbung und Dauerbeschallung der Hörer sähen die Charts wesentlich anders aus. Die entscheidende Frage ist nicht, wie vermarktet wird, sondern WAS vermarktet wird. In meinen Augen schon sehr traurig, wenn erst ordentlich die Werbetrommel gerührt werden muss, damit sich ein Künstler/Song/Album gut verkauft.
    Bei guter Musik bedürfte es keinem großen Werbeaufwand, um sie angemessen bekannt zu machen. Dazu wäre es natürlich nötig, dass hier alle Labels ihr Hauptaugenmerk nicht auf die Vermarktung von Schrott, sondern auf die Vermittlung und Bereitstellung von Qualität legen. So wäre sichergestellt, dass der Verbraucher nicht mit irgendwelchen Songs bombardiert wird oder deren Werbung täglich im Fernsehen sieht. Gute Musik hat dies auch nicht nötig. Billige allerdings schon.
    Hier wird leider völlig falsch angepackt und gehandelt und deshalb bleibt den Labels logischerweise nichts anderes übrig, als ihre schlechten Interpreten so heftig zu promoten, da sie ohne dieses Trara sang- und klanglos untergehen würden. Das Problem hat demnach zwei Seiten: einerseits die mangelnde Qualität der beworbenen Musik und andererseits die übertriebene, teure (was sich laut deiner Aussage ja letztendlich auf den Verbraucher abläd) Promotion, die dann die Musik teurer macht, als sie eigentlich sein müsste.
    Meiner Meinung nach stimmt eben das Verhältnis zwischen Werbung und Bezahlbarkeit nicht mehr.

    @Skywise (« Fragen wir mal so: welche alternativen Einnahmequellen außer den Plattenverkäufen gibt es denn für ein Label noch? »):
    Beispielsweise den Verkauf von Merchandise, aber auch Konzerte der Interpreten oder Lizenzverkäufe für öffentliche Vorführungen (beispielsweise in Diskotheken). Das sollte ja meines Wissens nach eigentlich Aufgabe der GEMA sein.

    Gruß

  • Vor 10 Jahren

    @dschosch (« Was ja nur ein weiterer Vorteil solcher download Vertriebswege ist. Wer will kauft n Album wer nicht will halt nur nen Song..... »):

    Für die Konsumenten, ja. Ich glaube nicht, daß die Künstler das immer als Vorteil ansehen.

    Zitat (« Klar Musik machen ist kein günstiges Hobby, aber damit dann eigendlich in guter Gesellschaft. zumal man, grad durch Auftritte und Merch, immer wider auch Geld reinbekommt. »):

    Wenn das nur so wäre ... :D
    @Skywise (« Deswegen finde ich es auch ok das man gegen Rapidshare vorgeht. Die verdinen Geld an der Musik.
    Was ich nicht ok finde ist Downloader zu belangen die verdienen sicher kein Geld damit »):

    Ganz sicher? Ich hätte hier drei CDs in meinem Bestand, die ich bei ebay ersteigert habe und die in dieser Form definitiv aus dem Internet rausgezogen und dann auf CD gebrannt wurden; später noch aus einem Coverscan von irgendwelchen fahlen Orten ein passendes Cover gemacht und eingestellt ... etwas unscharfes Bild, etwas unscharfe Beschreibung - merkt keine Sau :D Wahrscheinlich gab's für den einen oder anderen Download auch schon mal Geld von Leuten, die eben keinen Internetzugang haben oder so ... denkbar ist so viel ...
    Abgesehen davon: die Downloader nutzen eine Sache, an der sie die Nutzungsrechte nicht erworben haben. Wenn sich jemand Dein Auto "leiht", ohne Dich vorher um Erlaubnis gefragt zu haben, wirst Du doch wahrscheinlich auch demjenigen die Hölle heißmachen und nicht dem Brett, an dem der Schlüssel hing.

    Zitat (« Das Internett ist, leider, beileibe nicht so annonym wie du es darstellst und ich habe das Gefühl das sich diese Erkennniss auch langsamm bei der breiten Masse durchsetzt. »):

    ICH weiß das. Zur breiten Masse dringt das allerdings nur sehr zähflüssig durch.

    Zitat (« Wenn es möglich wäre, mit wenig Aufwand, sich ein ruhiges Gewissen zu verschaffen und man dann auch noch vernünftig getaggte Dateien mit Covern in guter Qualität usw. bekäme und anderweitiges downloaden weiter verfolgt wird dann halte ich es für durchaus möglich das sich so ein Modell durchstzen kann. »):

    Meines Erachtens nur dann, wenn in gleichem Maße weiterhin der Wildwuchs bekämpft wird. Jetzt mal die ganzen juristischen und organisatorischen Probleme völlig außer Acht gelassen.

    Zitat (« Wirklich für viele Menschen ist Aufwandt ein großer Feind. »):

    ... was ich in einigen Bereichen für einen falschen Ansatz halte. Hey, ich investiere gerne mal ein wenig mehr Zeit oder Geld in eine bestimmte Aktion. Wenn man dann endlich hat, was man will, weiß man es irgendwie zu schätzen. Und wenn man es dann doch nicht bekommt, hat man wenigstens etwas gelernt - und wenn's nur "Verzicht" ist.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @CD-Kritikenleser (« Die entscheidende Frage ist nicht, wie vermarktet wird, sondern WAS vermarktet wird. »):

    Nö, die entscheidende Frage ist, WIE WAS vermarktet wird.

    Zitat (« In meinen Augen schon sehr traurig, wenn erst ordentlich die Werbetrommel gerührt werden muss, damit sich ein Künstler/Song/Album gut verkauft. »):

    Machst Du gar keine Werbung, besteht die Gefahr, daß niemand die Sachen zur Kenntnis nimmt. Schlechte Voraussetzungen, wenn Du auf der anderen Seite die Einnahmen dringend brauchst, um Dein Unternehmen am Leben zu erhalten. Ich will nicht wissen, wie viele Leute niemals im Leben etwas von Lifeforce und deren Produkten gehört haben.

    Zitat (« Bei guter Musik bedürfte es keinem großen Werbeaufwand, um sie angemessen bekannt zu machen. »):

    Doch, klar. Woher soll Otto Normalverbraucher denn von der Musik erfahren, wenn er nicht auf irgendeine Weise auf sie aufmerksam gemacht wird? Mund-zu-Mund-Propaganda ist zwar eine sehr feine Sache, aber auf Dauer zu langsam.

    Zitat (« Dazu wäre es natürlich nötig, dass hier alle Labels ihr Hauptaugenmerk nicht auf die Vermarktung von Schrott, sondern auf die Vermittlung und Bereitstellung von Qualität legen. »):

    Für meine Großmutter sind André Rieu oder Patrick Lindner der Inbegriff der Qualität. Der kann ich nicht mit Lifeforce kommen oder mit der Musik, die ich hier zeitweise höre. Ich bin ja schon froh, daß ich ihr den Helmut Lotti mit Fritz Wunderlich ausgetrieben habe ...

    Zitat (« Beispielsweise den Verkauf von Merchandise, aber auch Konzerte der Interpreten oder Lizenzverkäufe für öffentliche Vorführungen (beispielsweise in Diskotheken). Das sollte ja meines Wissens nach eigentlich Aufgabe der GEMA sein. »):

    Die GEMA versorgt
    - Komponisten,
    - Texter und
    - Verlage.
    Fertig.
    Weder die Interpreten noch die Plattenlabels sind in irgendeiner Form von der GEMA abgedeckt - höchstens eben in den Ausnahmefällen, in denen mehrere Faktoren zusammenfallen. Einnahmen mit Merchandising-Artikeln liegen auch völlig außerhalb der Reichweite der GEMA (auch wenn sie vor einigen Monaten den Plan mal so halblaut geäußert hat).
    Ich wüßte auch spontan nicht, warum Plattenlabel grundsätzlich an Auftrittsgeldern der Interpreten verdienen sollten oder an Merchandising-Artikeln. Mag es geben, klar, alles eine Frage der Rechteverteilung oder Abmachungen, aber grundsätzlich ...?
    Es gibt die GVL, die kümmert sich darum, daß Künstler und Plattenfirmen etc. ihr Geld bekommen, wenn die bewußten Aufnahmen in irgendeiner Form verwendet oder öffentlich verliehen werden (Spielen im Rundfunk z. B.), aber das steht auf einem etwas anderen Blatt.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    Habe ja nicht davon gesprochen, dass keine Werbung betrieben werden soll. Nur sollte eben ein gesundes Verhältnis herrschen und das ist in meinen Augen gegenwärtig eben nicht so.
    Hab das wohl etwas blöd ausgedrückt mit der GEMA, meinte eigentlich nur dass sie für die Gebühren bei Sendungen im Radio oder in Diskotheken oder ähnlichem in Aktion tritt. Merchandise war nur ein Argument für die Plattenfirmen.
    Und die Musik deiner Großmutter wird auch nicht übermäßig beworben, oder? Zumindest nicht ansatzweise so stark wie die "Top 100", und trotzdem kennt sie sie. Volksmusik ist sowieso interessant. Sehr erfolgreich obwohl fast keine (von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommene) Werbung gemacht wird.
    Der Hörer muss sich eben selbst informieren (und im Internet kann jede Plattenfirma fast zum Nulltarif Informationen bereitstellen) und herausfinden was ihm gefällt, auf Entdeckungsreise gehen sozusagen. Wo wir aber wieder beim Aufwand wären...vielen ist es wohl einfach viel angenehmer, dass zu kaufen, was am teuersten vermarktet wird. Und mit "Qualität" wollte ich nicht darauf hinaus, dass es gute und schlechte Genres gibt - sondern darauf, dass es sehr wohl Qualitätsunterschiede INNERHALB eines Genres gibt. Und es wäre nur fair, wenn sich hier die Qualität und nicht die Werbung durchsetzen würde.

    Gruß

  • Vor 10 Jahren

    @CD-Kritikenleser (« Habe ja nicht davon gesprochen, dass keine Werbung betrieben werden soll. Nur sollte eben ein gesundes Verhältnis herrschen und das ist in meinen Augen gegenwärtig eben nicht so. »):

    Das "gesunde Verhältnis" ist aber leider Definitionssache. Legt man das ökonomische Prinzip zugrunde, dann ist das Verhältnis durchaus gesund, weil man mit gegebenen Mitteln nach einem maximalen Ergebnis streibt. Nicht nur um eines Produkts willen, sondern um des eigenen Überlebens willen, schließlich werden mit den Einnahmen ja auch andere Produktionen noch mit abgedeckt. Wie das beim Konsumenten ankommt, ist natürlich eine andere Frage ...

    Zitat (« Hab das wohl etwas blöd ausgedrückt mit der GEMA, meinte eigentlich nur dass sie für die Gebühren bei Sendungen im Radio oder in Diskotheken oder ähnlichem in Aktion tritt. Merchandise war nur ein Argument für die Plattenfirmen. »):

    Merchandise ist aber nicht immer ein Argument für die Plattenfirmen :D An Merchandising-Artikeln verdient grundsätzlich derjenige, der die Rechte hat. Hat also ein Band ein ganz dolles Logo und die Rechte an diesem Logo liegen bei der Band, bekommt die Plattenfirma von den Erlösen zunächst mal keinen Cent zu Gesicht. Ein Bild von der Band mit ihrem Logo obendrüber als Poster? Da verdient wahrscheinlich der Fotograf was (für's Bild), die Band was (für's Logo, falls die Rechte bei ihr liegen) und natürlich derjenige, der für das Poster in Vorlage getreten ist und damit Geschäfte machen wollte - aber das muß eben nicht immer die Plattenfirma sein.

    Zitat (« Und die Musik deiner Großmutter wird auch nicht übermäßig beworben, oder? Zumindest nicht ansatzweise so stark wie die "Top 100", und trotzdem kennt sie sie. Volksmusik ist sowieso interessant. Sehr erfolgreich obwohl fast keine (von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommene) Werbung gemacht wird. »):

    Nun ja, erfahrungsgemäß sucht man sich bei seinen Werbemaßnahmen auch nicht immer das aus, was die breite Öffentlichkeit erreicht, sondern das, was die Zielgruppe erreicht. Heißt: blätter' mal diverse TV- oder Radiozeitschriften durch, eventuell auch einige "typische Frauenzeitschriften" für das etwas ältere Semester (also eher was mit dem Titelthema "Wie mache ich das Beste aus meinem Typ?" und nicht so was wie "Wie mache ich es meinem Typen am besten?", wenn Du weißt, was ich meine ...) und schalte vor allem hin und wieder mal das Radio an, Schlagersparte. Da läuft dann die Werbung. Und mitunter auch mit einer sehr bemerkenswerten Penetranz.

    Zitat (« Und mit "Qualität" wollte ich nicht darauf hinaus, dass es gute und schlechte Genres gibt - sondern darauf, dass es sehr wohl Qualitätsunterschiede INNERHALB eines Genres gibt. »):

    Ja, schon klar, aber gerade diese stark schwankende Qualität macht ja auch einen gewissen Reiz aus. Und ist auch dringend notwendig. Bei einer Saufparty auf Mallorca kann man auch nicht mit "Stairway To Heaven" ankommen, sondern muß die "Zehn nackten Frisösen" im Gepäck haben :D

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    Musik ist kein Produkt, das ist der Haken bei der ganzen Sache.

    Musik ist Kunst und somit, wie Max Herre so richtig sagte damals, keine schnelle Geldmache.

    Probiert man es als Produkt in die Masse zu schieben endet man irgendwann so wie die Situation heute ist - und schlimmer.

    Deswegen freu ich mich auch so über jede weitere Hiobsbotschaft aus der "Musikindustrie".

  • Vor 10 Jahren

    @lautuser (« Musik ist kein Produkt, das ist der Haken bei der ganzen Sache. »):

    Wenn Ideen und Erfindungen Produkte sind, wüßte ich nicht, was ausgerechnet Musik davon abhalten sollte, eins zu sein.

    Zitat (« Musik ist Kunst und somit, wie Max Herre so richtig sagte damals, keine schnelle Geldmache. »):

    Richtig, aber gerade (!) Max Herre als unter anderem Produzent und A&R dürfte nicht der Meinung sein, daß man mit Musik kein Geld machen darf und seine Musik kostenlos abzugeben hat.

    Zitat (« Probiert man es als Produkt in die Masse zu schieben endet man irgendwann so wie die Situation heute ist - und schlimmer. »):

    Jo, aber Klappern gehört zum Handwerk. Stille Gebete sind keine besonders gute Marketingstrategie und vergraben im stillen Kämmerlein erreicht man mit seiner Kunst definitiv keine andere Menschen, von irgendwelchen Albenverkäufen ganz zu schweigen.

    Zitat (« Deswegen freu ich mich auch so über jede weitere Hiobsbotschaft aus der "Musikindustrie". »):

    Das ist keine Begründung. Das ist Scheuklappendenken.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise

    Klar darf man mit Kunst Geld machen, habe ich ja nie bestritten. Ist halt die Frage, ob man die Kunst so flach hält, dass sie einer breiten Masse gefällt, oder ob man Kunst für Kunstliebhaber macht und den Fokus eben nicht auf den höchstmöglichen Ertrag legt.

    Und ich habe kein Scheuklappendenken, ich freue mich, wenn sich dieser Schwachsinnsaperat gesundschrumpft und sich dann wieder auf die Kunst besonnen wird - die Bohlens und Timbas dieser Welt können die hochglanzgeile Masse ja meinetwegen gern weiter mit Schmutz eindecken, ist mir latte.

  • Vor 10 Jahren

    @lautuser (« Musik ist kein Produkt, das ist der Haken bei der ganzen Sache. »):

    Ach quatsch. WIede mal nicht mitgelesen: Musik ist wie Wurst. :p

  • Vor 10 Jahren

    @lautuser (« Klar darf man mit Kunst Geld machen, habe ich ja nie bestritten. Ist halt die Frage, ob man die Kunst so flach hält, dass sie einer breiten Masse gefällt, oder ob man Kunst für Kunstliebhaber macht und den Fokus eben nicht auf den höchstmöglichen Ertrag legt. »):

    Schon, aber deshalb braucht man der breiten Masse nicht das Recht streitig zu machen, sich von der Musik das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen, die ihr am besten gefällt.

    Zitat (« Und ich habe kein Scheuklappendenken, ich freue mich, wenn sich dieser Schwachsinnsaperat gesundschrumpft und sich dann wieder auf die Kunst besonnen wird »):

    Eine Schrumpfung führt doch zu keiner qualitativen Verbesserung.

    Zitat (« die Bohlens und Timbas dieser Welt können die hochglanzgeile Masse ja meinetwegen gern weiter mit Schmutz eindecken, ist mir latte. »):

    Anscheinend ja nicht, sonst würdest Du sie nicht ständig verteufeln.

    Gruß
    Skywise