In Klaas Heufer-Umlaufs Show stellte er seinen ersten neuen Song seit "Platte" vor, und siehe: "Apache bleibt gleich".

Berlin (dani) - "Sie machen Fotos, Taschen platzen, aber Apache bleibt gleich", versprach er auf "Roller". Mit seinem neuen Song, dem ersten seit "Platte", löst Apache 207 dieses Versprechen ein. Sein neuer Song "Matrix", der gestern bei Klaas Heufer-Umlaufs Show "Late Night Berlin" Premiere feierte, schlägt inhaltlich wie klanglich wieder in die gleichen Kerben.

Apache setzt in der überaus ruhigen, reichlich melancholischen Nummer voll auf seine markante Gesangsstimme. Der Text des Lieds erzählt - wieder einmal - vom Aufstieg aus dem Dreck, vom Brot der Familie, den Tränen der Mutter und von Modestatements: "Kleine Dorfknaben reden von Mordrate / Sie sind nicht wie ich, nur weil sie einen Zopf tragen / Der Unterschied ist: Wenn ich will, kann ich auch Crocs tragen."

Die Erkenntnis, dass sich Glück und innerer Friede letztlich doch nicht kaufen lassen, klingt jedoch überall durch. "Passe hier nicht rein, denn ich komme ausm Dreck, ich weiß genau, dass ihr mich hier nicht haben wollt": Im Verbund mit dem "Pray for Hanau"-Shirt, für das Apache 207 die obligatorischen Lederweste tatsächlich einmal auszieht, wirkt diese Zeile doppelt bitter.

Um seine im April startende Tour auszuverkaufen, brauchte Apache 207 übrigens gerade vier Minuten: noch nicht einmal genug Zeit, um seinen neuen Track zweimal anzuhören.

Mittlerweile ist auch die Studioversion von "Matrix" verfügbar:

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laut.de-Porträt Apache 207

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