Ihr erfolgreichstes Werk "Back In Black" feiert 40. Geburtstag, in fünf Wochen erscheint die neue Scheibe "Power Up": Zeit für eine Bilanz.

Konstanz (laut) - Es war einmal ... eine Truppe aus Australien, der sagte man nach, immer den gleichen Song aufzunehmen. Wie dem auch sei: Es hat funktioniert. AC/DC schreiben seit mittlerweile über 45 Jahren Rockgeschichte wie kaum eine zweite Band auf dem Globus. Keine Selbstverständlichkeit, kamen ihnen im Laufe der Jahrzehnte doch zwei zentrale Bandmitglieder abhanden: Sänger Bon Scott starb im Februar 1980, kurz bevor AC/DC so richtig durch die Decke gingen, Rhythmusgitarrist Malcolm Young, von vielen als Herz des Rock N Roll Trains aus Down Under bezeichnet, erst vor wenigen Jahren im November 2017.

Am 13. November erscheint nun das offizielle 17. Studioalbum "Power Up", für das die Band nach Malcolms Tod extra noch einmal in der Stammbesetzung (also ohne Interimssänger Axl Rose) ins Studio ging. Der Release fällt mit einem besonderen Jubiläum zusammen: Vor 40 Jahren legten die Hardrock-Legenden ihre Comebackplatte nach Scotts Tod vor, den Meilenstein "Back In Black". Grund genug, um AC/DCs Studioalben Revue passieren zu lassen For those about to rock: We salute you:

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Der "Who Made Who"-Soundtrack wird an dieser Stelle nicht berücksichtigt, er enthielt 1986 lediglich drei neue Songs, "Iron Man 2" bot ebenfalls nur Altbewährtes.

Apropos 'immer der gleiche Song': AC/DCs Langzeit-Toningenieur Mike Fraser erklärte jüngst, worauf es Angus Young und Band ankommt, so: "Es geht nur darum, ihren ikonischen Sound einzufangen. Wir versuchen nicht, die Dinge zu überdenken. Wenn sie reinkommen, muss ich vorbereitet sein, denn sobald sie anfangen zu spielen, können sie nicht anders, als einfach loszulegen."

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7 Kommentare, davon 3 auf Unterseiten

  • Vor 18 Tagen

    Bilanz: Mit drei immer wieder unterschiedlich interpretierten Songs Millionen Platten verkauft.
    Haben musikhistorisch sicherlich ihre Berechtigung. Sind heutzutage aber im Wesentlichen langweilig!

  • Vor 18 Tagen

    Dickes Danke jetzt mal an die laut-Redaktion.
    Ihr habt es ganz gut auf den Punkt gebracht.
    Und wer sich mit der Band auch mal beschäftigt hat, alle Alben und den Werdegang kennt, der wird sehr schnell feststellen dass entgegen dem schon wieder völlig zu Unrecht Bilanzierten von Paranoid_Android, Songs der Truppe entgegenstehen, die sich nicht in drei immer wiederkehrende Interpretationen stecken lassen.
    Und die entstanden sogar nach dem 19.02.1980.

  • Vor 18 Tagen

    Verkopfte Bilanzen sind nicht mein Ding. AC/DC gerade weil sie so herrlich den Kopf ausstellen können, bei einem selbst und wahrscheinlich auch ab und an ihren eigenen (Kopf) beiseite packen werden immer oben gehalten, egal was sie machen.

    Die Liste zeigt es ja auf, nicht immer ein Monstermegasonstwashit muss sein, Füllmaterial ohne Ende, laut vorgetragen, das Tanzbein in die Luft geworfen, Mundwinkel gehen nach oben.

    WTF, was will man den mehr? Irgendwelche () Gestalten die ihr Leben mit (Rock-) Finger im ach so sauberem Allerwertesten verbringen, nein danke.

    Jeden Taler wert, eine so lange Laufbahn, so viele Gassenhauer, so viel Spaß, für Generationen Energie ohne Ende. Freu mich auf die kommende Scheibe.

  • Vor 17 Tagen

    Ich werde in meinem Leben kein AC/DC-Fan mehr, aber ich habe Respekt vor dem, was die Band geleistet hat. Die späten Scott-Alben sind schon ziemlich gut, "Back in black" geht auch klar, wenngleich ich Johnsons Gesang immer als zu gepresst empfand. Wer aber wirklich großartig ist und völlig unterschätzt wird, ist der Drummer. Klar, der spielt meist einfache Sachen, aber er ist dabei so unglaublich tight. Ohne den würde die Band nicht funktionieren.