An ihrem vierzehnten Album scheiden sich die Geister. Madonna schlüpft in die Rolle der "Madame X", einer "Geheimagentin, die um die Welt reist, die Identitäten wechselt, für die Freiheit kämpft, Licht an dunkle Orte bringt". Das verwirrende Ergebnis eignet sich nur zu gut dafür, die Tradition …

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  • Vor 5 Monaten

    Mich fordert da leider gar nix heraus. Ich empfinde es schlicht als absolut belanglos. Wie leider alle modernen Madonna-Platten :/

    • Vor 5 Monaten

      Hast recht, "Confessions on a Dance Floor" war das letzte hervorzuhebende Werk in ihrer Karriere. Manche wissen einfach nicht wann Schluss ist.

    • Vor 5 Monaten

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    • Vor 5 Monaten

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    • Vor 5 Monaten

      Aber dieses Album ist alles andere als belanglos. Es ist das experimentellste Werk seit Ray of Light. Kritiker sowie Fans lieben es. Ich frage mich, ob wir das gleiche Album gehört haben?

    • Vor 5 Monaten

      Ok vielleicht müssen manche das Album auch mehrmals hören, von manchen Alben erkennt man die Qualität erst nach mehrmaligen anhören. Vielleicht hast du recht und es ist ein gutes Spätwerk.

  • Vor 5 Monaten

    "Du willst Pop mit starken feministischen Texten? Geh' zu Beyoncé oder am besten gleich zu Amanda Palmer."

    Mag ein Redaktionsmitglied den Herrn Tafelspitz für diesen Satz einmal stellvertretend ganz herzlich drücken? Danke.

  • Vor 5 Monaten

    mein senf:

    ich sehe die platte in kontinuität mit "rebel heart": hie wie dort gilt, alles was furchtbar ist, ist richtig furchtbar. die lichtblicke hingegen sind überraschend gut.

    "medellin" hätte aus der grundmelodie richtig viel machen können. aber schon allein diese unsympathischen mamacita-vocals aus der hinterletzten latino-macho-ecke zerstören den song komplett.

    auch übel: das gräßliche "bitch I'm local" taucht als part II des 2015 schon prolligen "bitch, I'm madonna" auf und man hasst es binnen sekunden genauso inbrünstig ob der würdelos ordinären masche.

    aber drei tracks sind vorzüglich:

    "extreme occident" glänzt mit gutem text, sehr schönem, zurückgenommenen arrangement und starker melodie.

    "dark ballet" wartet mit einem überraschenderweise wirklich großartigen piano-arrangement auf, dass die niedergeschlagenheit des textes illustriert. wie sie den balletösen mittelteil einbauen, ist ebenfalls nicht schlecht; etwa musicalhaft, klar, aber gut gemacht. und der ausklang ist dann fast schon requiemhaft trauernd.

    mein liebling ist "killers who are partying". höchst gelungenes saiteninstrument-arrangement samt ebenso sparsam wie effektiv eingesetztzem bandoneon. eines ihrer intensivsten lieder überhaupt, finde ich.

    der text ist auch gut. ich mag dieses zusammenführende. "I'll be islam, if islam is hated. I'll be israel, if they're incarcerated...."

    ob solche worte authentisch sind? keine ahnung. aber das ist primär auch nicht wichtig. hauptsache, jemand spricht sie aus und sie finden verbreitung beim publikum. gute symbolik allemal.

    würde man die guten momente von "rebel heart" mit diesen zusammenschneiden, ergäbe sich ein tolles - wenn auch nicht gerade langes - album.

  • Vor 5 Monaten

    Mal ehrlich, man musste doch wirklich von Schlimmerem ausgehen als hier nun geboten wird. Fad ist das Album nämlich bestimmt nicht; fragwürdige Expermiente wie "Dark Ballet", die auf krude Weise Autotune-Pop mit Klassik mischen, sind jedenfalls unterhaltsamer als stromlinienförmige Massenware. Und bei den ersten Hördurchgängen fand ich mit "Batuka" oder "Extreme Occident" weitere interessante Stücke; "Looking For Mercy" ist eine tadellose Madonna-Ballade, "Faz Gostoso" ein möglicher Hit. "I Don't Search, I Find" erinnert angenehm an die "Music"- bzw. "American Life"-Ära und gleichzeitig an ihren Hit "Vogue". Ob dieser Mischmasch auch einen roten Faden hat, muss ich erst noch eruieren. Dass "Madame X" aber klar spannender ist als die beiden Alben davor, kann ich jetzt schon sagen.

  • Vor 5 Monaten

    @ dein_böser_anwalt: Wie kommt man eigentlich darauf, unter die Kritik eines Kollegen seine eigene Kritik zu schreiben? Ich finde, dass sowas von sehr schlechten Manieren zeugt.

    • Vor 5 Monaten

      gute frage.
      es ist teil des lautcharmes, dass jeder hier gern alle scheiben kommentiert. das halten wir gegenseitig (!) schon lange so.

      sowas nimmt ja niemandem etwas weg - schon gar nicht, wenn man so gute texte schreibt wie sven - sondern ergänzt, stellt gegenüber, sammelt etc.

      auch ich freue mich entsprechend, wenn kollegen ihre ansicht darleben (was ebenso passiert). und gerade bei den großen nummern - bowie, madonna, pink floyd, stones etc - erscheinen dann eben oft auch kollegen in den comments.

      wir sind hier ja nicht im zk, sondrn bei laut.de.

      ps: wäre eigentlich mal ein tolles experiment, ein- und dieselbe platte von nem halben dutzend autoren besprechen zu lassen.

    • Vor 5 Monaten

      mehr autoren / platte ist ja nicht neu, und interessant. Kost aber auch mehr, denk ich mal.

      Abgesehen davon seh ich aber das Problem nicht. Man darf doch ne andere Meinung haben als ein Kollege... also ... ich seh das Problem wirklich nich.

    • Vor 5 Monaten

      Es gibt auch kein Problem. Ich freue mich jedenfalls über jede professionelle Meinung, die ich hier zu lesen bekomme, ob jetzt als Hauptrezension oder in den Kommentaren.

    • Vor 5 Monaten

      "...Ich finde, dass sowas von sehr schlechten Manieren zeugt."

      :conk:

    • Vor 5 Monaten

      hinzu kommt, dass wir uns um viele künstler sowieso gemeinsam kümmern. bei bowie etwa sind wir mindestens zu dritt. bei la ciccone habe ich den vorgänger übernommen, sven diese cd.

      da bleibt man natürlich ohnehin unter der jeweiligen rezi im gespräch, weil jeder andere nuancen erfasst.

      denn immerhin sitzen wir ja nicht alle im selben büro. da ersetzt sowas auch den kaffeetalk zur platte.

      aber vielen dank für die frage. sowas ist ja nicht offensichtlich.

    • Vor 5 Monaten

      Es gibt eben auch Leute, die haben eine gewisse Geltungssucht.

  • Vor 5 Monaten

    madonna hat im wahlkampf 2016 angedroht, jedem- der nicht trump wählt- einen zu blasen... daher kann heute unser all geliebter Gottimperator seinen 73 Geburtstag mit/ durch ausübung seines Amtes feiern. Mögen ihm noch viele weitere Amtszeiten gegönnt sein. Trump-> o/

  • Vor 5 Monaten

    Die Queen of Pop ist endlich zurück! Mir gefällt es vom Anfang bis zum Ende. Es ist das erste Mal seit "Confessions on a Dancefloor" (2005) dass sie experimentiert. "Hard Candy" (2008) und "MDNA" (2012) waren ziemlich schlecht mit Ausnahme von ein paar Songs, "Rebel Heart" (2015) gefiel mir sehr gut aber experimentiert hat sie da nicht wirklich.

    Favoriten: Dark Ballet, Faz Gostoso, God Control, Looking for Mercy

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Vor 5 Monaten

    War Madonna nicht mal die Queen of Pop oder sowas? Warum befindet sie sich nur seit gefühlt 25 Jahren auf dem absteigenden Ast und ganz ehrlich, die können sie mir wirklich auf den Bauch binden, da rührt sich doch nix mehr! Ich meinte das Silikon, das inzwischen fast überall an ihrem Körper zu finden ist. Ok ich schweife ab und produzier Fake News, schon wahr. :P

    • Vor 5 Monaten

      Seit 25 Jahren? Sie hat bis 2005 außerordentliche Popmusik abgeliefert. Vor 25 Jahren kam ihr Bedtime Stories raus, aus dem ein Lied 7 Wochen an der Spitze der US Charts stand..Ihren letzten #1 Hit feierte sie dort 17 Jahre nach ihrem Debut.
      Lediglich ihre letzten 3 Alben, auch wenn sie an sich gut gemacht sind, wurden eher kritisch betrachtet, da sie doch eher auf der generischen Seite landeten.
      Ihr neues Album Madame X ist ein Triumph und die experimentierfreudige, mutige Madonna ist zurück.

    • Vor 5 Monaten

      "und ganz ehrlich, die können sie mir wirklich auf den Bauch binden, da rührt sich doch nix mehr!"

      Das könnte bei dir auch ganz andere Gründe haben. So oder so ist es bedauerlich für Madonna, dass sie niemals in den Genuss eines solchen Sexgottes wie dich kommen wird.

    • Vor 5 Monaten

      da sprichst du wahr, morphologe :P

  • Vor 5 Monaten

    Quenn of Pop hat eigentlich nie gepasst, höchstens Princess of Pop. Als Queen wäre sie auf einer Stufe mit Michael Jackson und sorry, weder musikalisch noch tänzerisch kann sie hier auch nur ansatzweise mithalten. MJ spielt in einer völlig anderen Liga. Und er ist auch der einzige Popstars älterer Gattung dem ich heute noch zugetraut hätte, alle anderen links liegen zu lassen.

    • Vor 5 Monaten

      @Puschel:
      Wenn Michael Jackson als King of Pop musikalisch gnadenlos überbewertet ist, paßt doch Madonna als Queen of Pop wie Arsch auf Eimer. Sie verstehen beide, sich in Szene zu setzen und liefer(te)n vielleicht auch gute Shows ab, aber musikalisch so wirklich etwas reißen konnten sie nur, wenn die richtigen Leute ihren Input gaben. Ob Quincy Jones auf der einen Seite oder meinetwegen ein William Orbit auf der anderen - den Sprung auf ein nächsthöheres Level trägt in beiden Fällen nicht die Handschrift des Interpreten, sondern die des Kollaborateurs. Und von denen ist auch abhängig, ob es Madonna noch einmal schafft, einen Treffer zu landen, ebenso wie es Michael Jackson nicht mehr geschafft hat, einen passenden Partner zu finden. Die bislang veröffentlichten Ideen von der Resterampe waren doch eher ... peinlich? bemüht? überflüssig?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 5 Monaten

      Es ist aber nicht das Alleinstellungsmerkmal von Pop-Stars, dass sie für ihre herausragenden Werke den passenden Produzenten brauchen, der eben auch deutliche Spuren hinterlässt.

    • Vor 5 Monaten

      Genau. Die Popstars brauchen auch noch +3 bezahlte Songwriter.

    • Vor 5 Monaten

      Nur der Narr, der eigentlich ein Künstler ist, durch seine Vogelfreiheit, spricht dem wahren Künstler seine Hybris Narzissmus ab. Ob das daran liegt, das die Vogelfreiheit eine falsch verstandene Freiheit ist, vermag ich nicht zu sagen. Wer bin ich den schon, ein Narr, das ist wahr!

    • Vor 5 Monaten

      Willi bitte Copyright beachten, auch wenn ich mit derart Sprüchen nix verdiene! Aber ist in Ordnung, sie hier ins Poesiealbum zu pinnen. ;)

  • Vor 5 Monaten

    Das scheußlichste an diesem Album ist für mich diese Stimme! Klingt durchgehend kühl, roboterhaft, computergeneriert. Vielleicht wird das schon seit geraumer Zeit so bei Madonna, mir ist es evtl nur nicht aufgefallen: In der Kombi mit z.B. Mirwais hat das damals zu "Music" und "American Life" ja auch wunderbar gepasst, auch zu ihrer Disco-Ära später.. Wenn man allerdings, wie hier, zu - teilweise ganz passabeln - Latino-Arrangements einen seelenlosen Cyborg singen lässt, ist halt alles für die Katz..

  • Vor 5 Monaten

    Ha, diese Anspielung auf Secret of Monkey Island wäre das letzte was ich hier erwartet hätte. Toll.

  • Vor 5 Monaten

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  • Vor 5 Monaten

    das Album is einfach nur langweilig, kraftlos, müde, mehr gibt´s da nicht zu sagen

  • Vor 5 Monaten

    Sehr merkwürdiges Album. Knallt mir etwas zu wenig, aber auf jeden Fall hat sie diesmal etwas versucht.

  • Vor 5 Monaten

    Ich bin ein später Fan der "Ray of Light" Ära. Ich erinnere mich gut, wie Kritiker die gleiche Platte mit Pseudospirutualität und Co auflegten, wie gerade wieder. Soviel dazu. Gerade habe ich die drei Bonus-Tracks erst bekommen. Jetzt ist Madame X bei mir mal eben an "Ray of Light" und sogar "Music" vorbeigerauscht. Was für ein unfassbar verrückt-perfekt-fröhlich-nachdenkliches Popalbum.

    • Vor 5 Monaten

      @DocGutmann:
      Wie schläft so jemand des Nachts?
      "Nur dann, wenn mein Körper sich perfekt in das Pentagramm einfügt, das ich bei mir zu Hause auf den Boden gemalt habe. Nichts darf die Linien dabei überschreiten, weil ich sonst natürlich die Illuminaten auf mich aufmerksam machen würde."
      Gruß
      Skywise

    • Vor 5 Monaten

      weiß ich nicht, aber in der inszenierung von okkulten Ritualen hat Madonna einiges an Erfahrung. Ist aber nicht die Einzige, wenn auch eine herausragende.

    • Vor 5 Monaten

      Verstörend, wie jemand mit deinem Musikgeschmack (und der Fähigkeit ihn auch auszudrücken) regelmäßig solche kruden Verschwörungskisten anschwemmen kann. Das ist ja fast Stoll-Level. Nur leider nicht so witzig :sad: Sprichst du über sowas mit Leuten aus deinem Umfeld, Doc?

    • Vor 5 Monaten

      Schön, dass das noch anderen aufgefallen ist, @Kubi.

      Bin mir nach diversen Einlassungen des Kollegen Gutmann auch nicht sicher, ob er nur gerne die neuesten Modelle auf der alljährlichen Aluhutmesse betrachtet oder daheim längst in einem mit entsprechender Folie umwickelten Kleiderschrank haust.

    • Vor 5 Monaten

      gut, es sind halt Thematiken, wo es nicht so einfach getan ist mit dünn drüber. Also 2 min reinhören, abwinken und seine Matrix bestätigt sehen (eh alles Öko, rechts, Verschwörung, links, .... und andere Trigger) ist da der vorgezeigte breite Weg. Aber ob das immer der beste ist?
      https://www.youtube.com/watch?v=olfuMNBG6_o
      vielleicht mal durchhören, nachdenken und dann nochmal schreiben?

    • Vor 5 Monaten

      Ähnlich wie bei Musik: Zeit ist ein begrenztes Gut. Gerade wenn ich mich mit einigen Dingen intensiv beschäftigen möche, brauche ich also eine funktionierende Vorauswahl. Neben Rezis & Mundpropaganda geht das am einfachsten über Hörproben. Und so wie ich schon aus Selbstschutzgründen schleunigst das Radio ausdrehe, wenn mir Unfug von Forster, Giesinger & Co entgegenschallt, zwingen mich auch die beim Durchzappen aufgeschnappten Wortschnipsel von "high witch" Madonna oder diesen angeblichen Belegen, dass hinter unserer (scheinbaren) Realität irgendwo ein Skript laufen soll, dazu, deine verlinkten Videos nach nicht mal ansatzweise 2 Minuten wegzuklicken.

      Wenn du an solche Dinge wirklich glaubst, finde ich das ein bisschen traurig, vom Gegenteil werde ich dich aber wohl ohnehin nicht überzeugen können. Wie gesagt, ich wünsche dir, dass du Leute um dich herum hast, die nix mit solchen Theorien am Hut und ein wohlwollendes Auge auf dich haben.

      Daran, dass ich deine rein Musik-bezogenen Beiträge hier durchaus schätze, ändert das im Übrigen nichts :)