Porträt

laut.de-Biographie

Lindsey Stirling

Ob in Assassins Creed-Montur, als abenteuerlustige Zelda verkleidet oder im seidenen Elbengewand: Wenn Lindsey Stirling die Geige zückt und Klassisches mit der Moderne verbindet, schlüpft die Violinistin, Bühnenkünstlerin und Komponistin nur allzu gerne in verschiedene Rollen.

Vorchecking: Post Malone, Wanda, Mert, Iggy Pop
Vorchecking Post Malone, Wanda, Mert, Iggy Pop
Außerdem ab Freitag neu: Dame, Lindsey Stirling, Ardian Bujupi, Melanie Martinez, Bat For Lashes, Sonata Arctica, Killerpilze etc.
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Stirling wächst in Gilbert, Arizona auf. Bereits im zarten Alter von fünf Jahren verbringt sie mehr Zeit mit dem Durchstöbern des elterlichen Klassik-Archivs, als mit Puppen oder dem Laufrad. Die Eltern haben folglich ein Einsehen und schenken Lindsey eine Geige: "Ich bin ihnen fast anderthalb Jahre auf die Nerven gegangen. Ich wollte unbedingt Geigenunterricht nehmen.", erinnert sich Lindsey.

Die Investition macht sich bezahlt, denn Lindsey ist von nun an kaum mehr von ihrem Instrument zu trennen. Neben klassischer Musik findet sie aber wie die meisten ihrer gleichaltrigen Freunde und Freundinnen auch Gefallen an modernen Klängen. Und so tritt sie mit 16 Jahren der Rock-Band Stomp On Melvin als Violistin bei.

Doch Lindsey will mehr - nicht nur im Background für außergewöhnliche Klänge sorgen. Ihr Ziel ist es, die Verbindung zwischen populärer und klassischer Musik in etwas igenständiges verwandeln: "Ich habe irgendwann angefangen, während des Spielens auf der Bühne herumzuspringen. Ich wollte nicht nur auftreten, ich wollte unterhalten", so die Kalifornierin.

Lindsey Stirling - Artemis
Lindsey Stirling Artemis
Unerbittliches Gefiedel zwischen Pathos und Pop-Electro.
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Mit der Hilfe von Internetclips eignet sie sich Grundzüge des Modern-Dance an und beginnt damit die Verbindung zwischen Tanz und Musik zu perfektionieren. Im Jahr 2007 startet sie ihren eigenen Youtube-Kanal. Von da an geht es Schlag auf Schlag. Zahlreiche Eventeinladungen und nationale Auszeichnungen sind die Folge.

Ob die Vertonung von klassischen Filmthemen oder das Neuinterpretieren von erfolgreichen Rock- und Pophits: die innovative Soundmixtur in Verbindung mit ausdrucksstarker Performance katapultiert die Amerikanerin zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit.

Sogar die Produzenten der TV-Show "America's Got Talent" werden auf die ungewöhnliche Musikerin aufmerksam. Lindsey schafft es dort bis ins Viertelfinale. Im Anschluss geht sie auf eine ausgedehnte Solotour durch die Staaten - und ein Ende der Erfolgsstory ist nicht in Sicht. Es folgt die Unterzeichnung eines Majordeals und die Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums, das im September 2012 erscheint, in Deutschland aber erst im Februar 2013 auf den Markt kommt.

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Ganz nebenbei erreicht ihr Youtube-Kanal die magische 200 Millionen-Klick-Schallmauer: "Es ist schwer zu beschreiben, was in mir vorgeht. Ich habe das Gefühl momentan überall auf der Welt präsent zu sein. Das ist schon der Wahnsinn. Warum das alles passiert? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht merken die Leute einfach, dass ich liebe was ich tue. Vielleicht ist das der Schlüssel."

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Alben

Lindsey Stirling - Artemis: Album-Cover
  • Leserwertung: 2 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2019 Artemis

Kritik von Kerstin Kratochwill

Unerbittliches Gefiedel zwischen Pathos und Pop-Electro. (0 Kommentare)

Lindsey Stirling - Shatter Me: Album-Cover
  • Leserwertung: 3 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2014 Shatter Me

Kritik von Kai Butterweck

Verkrampfter Mix aus Violinen-Zuckungen und Dubstep-Gewittern. (0 Kommentare)

Fotogalerien

Köln 2013 Lindsey und ihre Geige im ausverkauften Luxor.

Lindsey und ihre Geige im ausverkauften Luxor., Köln 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lindsey und ihre Geige im ausverkauften Luxor., Köln 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lindsey und ihre Geige im ausverkauften Luxor., Köln 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lindsey und ihre Geige im ausverkauften Luxor., Köln 2013 | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

Termine

Di 17.09.2019 Leipzig (Haus Auensee)
Fr 20.09.2019 Berlin (Columbiahalle)
Di 24.09.2019 Hamburg (Barclaycard Arena)
Fr 27.09.2019 Köln (Palladium)

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