Porträt

laut.de-Biographie

Lester

Benannt nach der Hauptfigur aus dem Film "American Beauty", skizzieren Lester aus München ein musikalisches Soundbild aus Rock, Pop und Punk.

Gegründet Anfang der 2010er Jahre in München, operiert das Kollektiv auf der Bühne zu viert, eigentlich arbeiten Lester aber als Quintett: Paloma ist nicht nur die Designerin für Cover und T-Shirts, sondern auch ein fester Bestandteil der Band.

Eine eigene Genre-Schublade haben sie auch sofort im Gepäck, auf der in großen Lettern der Begriff "Heavy Pop" prangt. Sänger und Gitarrist Andy klärt auf: "Wir haben den Begriff auf der Verpackung von Drumsticks entdeckt. Wir fanden den Begriff dämlich, lustig und für Lester passend zugleich. Mit einem Augenzwinkern landete 'Heavy Pop' auf unseren ersten Stickern. Seitdem hat das irgendwie immer mal wieder so schön polarisiert, sodass wir ihn liebgewonnen haben."

Mit der passenden Schublade, einigen Songs und viel Leidenschaft und Lebensfreude ziehen Lester durch die bayerischen Clubs und erspielen sich mit ihrer melodiösen Punk-Pop-Mixtur schnell eine treue Anhängerschaft.

Im Jahr 2017 erscheint das Debütalbum "Die Lüge Vom Großen Plan": "Das Album ist textlich irgendwo zwischen Coming-of-Age-Geschichte und Befindlichkeitsscheiße. Grundgedanke bei vielen Texten ist die Diskrepanz zwischen dem, was man mal sein wollte, und dem was man ist", so Bassist Jasper.

Die folgenden zwei Jahre bewegt sich die Band weiter zwischen DIY-Ethik und ihrem hedonistischen Mantra: "Mach', was dich glücklich macht, und sei ein guter Mensch", ehe es kurz vor der düsteren Corona-Pandemie mit neuem Schwung und neuem Label Crestwood Records ans zweite Studioalbum geht.

Auf "Die Beste Aller Zeiten" präsentieren sich Lester gereift und bereit für den nächsten Schritt. Der Sound des ersten Albums schallt nun konsequent weiterentwickelt durch die Boxen. Die Themenfelder sind geblieben: Es geht um geplatzte Träume, frustrierenden Stillstand und die Hoffnung, dass alles irgendwann vielleicht doch noch gut wird.

Natürlich feiert die Band die Geburt ihres zweiten "Babys" wie es sich gehört. Aber was den Münchenern noch viel mehr am Herzen liegt, ist das Livespielen und die Verbindung zu ihren Fans: "Wir haben das Ganze angefangen, weil wir unbedingt Konzerte spielen wollten. Studioarbeit macht viel Spaß, keine Frage. Aber wir leben für das Miteinander auf und vor der Bühne. Gemeinsam mit unseren Fans feiern wir die Musik. Das ist uns am wichtigsten."

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