laut.de-Kritik

Der frühere Turbonegro-Fronter scheißt einen Glitterhaufen auf Konventionen.

Review von

"You can't kill me, I'm already dead" lässt uns Hank im Intro "Ad Conteram Incantatores" wissen. Und ganz ehrlich: als ich die Promo Mail von Sony mit der Headline "Hank von Hell - Dead" bekommen hab, dachte ich zunächst tatsächlich, dass der alte Homofürst über die Klippe gegangen wäre.

Aber ganz im Gegenteil, der ehemalige Turbonegro-Fronter zeigt sich äußerst lebedig und - natürlich - wieder von seiner schillerndsten Seite. Schon der Titeltrack scheißt wieder auf musikalische Kategorien einen Glitterhaufen und setzt schlicht und ergreifend auf großartig-schwülstige Hooks.

Kaum zu glauben, dass "Egomania" schon wieder zwei Jahre her ist. Liegt wohl daran, dass ich die Scheibe nach wie vor gern im Auto höre, wo sie sich den Platz schon bald mit "Dead" wird teilen müssen. Songs wie "Danger Danger!" oder "13 in 1" hätten genauso gut auf dem Vorgänger stehen können und machen mindestens genauso viel Spaß.

"Blackened Eyes" ist ne astreine Powerballade und "Disco" ... naja fast genau das, was man bei dem Titel erwarten würde. Wenig überraschend muss man bei Hankyboy mit Überraschungen rechnen. Gehört schließlich zum Programm, und auf welche Mucke man jetzt mit dem Hintern wackelt, ist eigentlich egal.

Zum auf dem Arsch sitzen laden auf "Dead" höchstens Intro, Intermezzo und Outro ein. Das gemeinsam mit Thundermother-Sängerin Guernica Mancini intonierte "Crown" oder die Kooperation mit den beiden Sum 41-Muckern Cone McCaslin und Dave Baksh in "Radio Show" lässt jedenfalls selbst ein Holzbein mitwippen.

Zwar liegen mir zwar keine Informationen über seine Backing Band vor, aber den Leads und Soli nach zu urteilen sind das die gleichen Jungs. Kein Wunder also, dass "Dead" ähnlich viel Spaß macht wie "Egomania". Wer das Debüt mochte, wird mit dem Nachfolger jedenfalls bestens bedient. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Trackliste

  1. 1. Ad Conteram Incantatores
  2. 2. Dead
  3. 3. Danger Danger!
  4. 4. Blackened Eyes
  5. 5. Disco
  6. 6. Crown
  7. 7. Radio Shadow
  8. 8. Video Et Taceo (Interlude)
  9. 9. Velvet Hell
  10. 10. Forever Animal
  11. 11. Am I Wrong
  12. 12. 13 in 1
  13. 13. Requiem For An Emperor

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LAUT.DE-PORTRÄT Hank Von Hell

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5 Kommentare mit 18 Antworten

  • Vor 12 Tagen

    Hank von Helvete ist endsympatisch. Schade, dass er ohne seine ehemalige Bandkollegen nichts mehr so richtig auf die Reihe bekommt. Die Gitarren klingen wie mit Magix zusammengestöpselt und die Stimme so gar nicht böse. Are you ready for some darkness?
    Jeglicher Schweißgerucht mit Febreze verdeckt.
    Klar, an Turboglanztaten ist schwer ranzukommen und auch klar, dass er sich musikalisch umorientieren will. Aber irgendwie macht mich das traurig. Wäre sicher anders, wenn es Turbonegro niemals gegeben hätte. Allerdings würde er sonst sicherlich gar keine Beachtung finden und die sei ihm gegönnt. Ich hoffe, dass viele das geil finden und er von der Musik leben kann.

  • Vor 12 Tagen

    Homofürst? Ernsthaft? Das ist so dermaßen schlecht, entweder hat man keine Ahnung oder man will trollen, beides wäre in einer Rezension übel und peinlich. Dazu im Jahr 2020

  • Vor 12 Tagen

    Oder ... oder man nimmt das einfach mit Humor. Oder man hat den Arsch zu eng zusammengekniffen und muss sich über sowas ärgern.

    • Vor 12 Tagen

      was denn bitte mit Humor nehmen? Das sich da jemand an eine Rezension setzt, vielleicht sogar professionell damit Geld verdient und dabei so gar nicht professionell und ungeniert zeigt, dass man sich so gar nicht mit der Person und der Materie auskennt? Wie viel wert hat denn da bitteschön eine Rezension? Das ist schlicht ein Armutszeugnis. Da steckt auch kein Humor drin und ein dümmlich infantiler Arschzusammenkneifspruch, der natürlich auch auf einen selbst angewandt werden könnte, wenn man nur mal für 2 Sekunden reflektieren würde, bevor man sich großkotzig und selbstverliebt an einen Nonsensekommentar setzt, nunja, der ist selbstentlarvend.

    • Vor 12 Tagen

      "Das sich da jemand an eine Rezension setzt, vielleicht sogar professionell damit Geld verdient und dabei so gar nicht professionell und ungeniert zeigt, dass man sich so gar nicht mit der Person und der Materie auskennt?"

      Man darf nur rezensieren, wenn man die Musikrichtung kennt, die rezensierten Künstler mit Handschlag begrüßt und das allgemein geil findet?

      Sagt Dir "Jubelperser" was?

    • Vor 12 Tagen

      "wenn man nur mal für 2 Sekunden reflektieren würde, bevor man sich großkotzig und selbstverliebt an einen Nonsensekommentar setzt, nunja, der ist selbstentlarvend."

      Du entlarvst dich gerade selbst als unerträgliche Drama Queen. :rolleyes:

    • Vor 12 Tagen

      vielleicht sollte man sich im Hinblick auf das Sujet mal ein wenig mit eben diesem beschäftigen, bevor mal wild irgend einen Content raushaut, nur weil man es kann und hey, Internet und so...
      Aber weil dein Beitrag so schön formuliert ist... Man darf alles, wer soll einen hindern? Vor allem, wenn die Community ja alles abnickt und akzeptiert, was da verzapft wird und man weder Gehalt, noch Informationen, sondern nur gefährliches Halbwissen und fake facts bekommt.Tolle Zeit. Und was in Dreiteufelsnamen hat der Shahbesuch mit dem Thema zu tun? Oder gehts wieder nur darum, cool irgendwelche Schlagworte rauszuhauen um seinen Schwachsinn gehaltvoll darstehen zu lassen?

    • Vor 12 Tagen

      und direkt der nächste Honk, der nicht begreift, das es nicht um eine Genderbefindlichkeit geht. Auch wenn ihr alle herrlich machismolike eure Homophobie offenbart. Internet, whoa, warum wundet es mich immer wieder aufs neue?

    • Vor 12 Tagen

      Er meinte Jubelperser im metaphorischen Sinn. Verlogene, gekaufte Zustimmung. So schwer zu verstehen?

      "gefährliches Halbwissen und fake facts"

      Hörst du dich reden? Bläst du gerade tatsächlich unbedeutendes Geschwätz in einer unbedeutenden Rezension von einer unbedeutenden Band zum Politikum auf?

    • Vor 12 Tagen

      "Auch wenn ihr alle herrlich machismolike eure Homophobie offenbart."

      Sich nicht über Worte wie "Homofürst" aufzuregen =/= Homophobie. Eines Tages, wenn du groß geworden bist, raffst du das vielleicht. Aber gern, stell bis dahin gerne weiter deine spekulativen Zusammenhänge her. Idiot... :rayed:

    • Vor 12 Tagen

      der kommentator is hier dem kommentator ein wolf. in bezug auf das internet wohl noch mehr als im realen leben. wie es hobbes so schön (zugegebenermaßen: aus dem zusammenhang gegriffen) sagte: das menschliche Leben ist einsam, armselig, ekelhaft, tierisch und kurz.

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 12 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Das ist ja fast so lustig und einfach wie das "Finde den Veganer" Spiel :D

    • Vor 12 Tagen

      Bei Elton John, Rufus Wainwright etc. wäre es vielleicht kränkend, sie "Homofürsten" zu nennen. Aber bei Hank von Hell? Würde er das Wort kennen, würde er sich vermutlich sofort in "Homofürst" umbenennen.

    • Vor 12 Tagen

      Selfdestructo Bust

    • Vor 11 Tagen

      "Und was in Dreiteufelsnamen hat der Shahbesuch mit dem Thema zu tun? Oder gehts wieder nur darum, cool irgendwelche Schlagworte rauszuhauen um seinen Schwachsinn gehaltvoll darstehen zu lassen?"

      Alter, Du bist hier seit 2013 angemeldet und kannst mit dem hier oftmals verwendeten "Jubelperser" nichts anfangen?

      Lösch Dich! Bitte!

    • Vor 11 Tagen

      Weil er ein Jammerlappen ist und "Jubelperser" nicht kennt, soll er sich löschen?
      Das geht wohl etwas zu weit.

    • Vor 11 Tagen

      ich hatte es in ein ironisches [ craze] [ /craze] gesetzt. das wurde aber verschluckt.

    • Vor 11 Tagen

      Dieser Diskurs führt zu nichts und aufgrund des gewählten Kommunikationsmediums schadet er auch noch dem Klima.

  • Vor 11 Tagen

    nach 20h passiert im internet nichts produktives mehr

  • Vor 11 Tagen

    Fand den besser als er sich noch gefragt hat wie diese verfickten Magneten funktionieren.